Paul Maar

In einem tiefen, dunklen Wald

Erzählt von Walter Renneisen. Gesprochen von Rufus Beck, Peter Fricke, Martin Seifert u.a. (ab 5 Jahre)
Cover: In einem tiefen, dunklen Wald
Universal Vertrieb, Hannover 2000
ISBN 9783829110877
CD, 8,64 EUR

Klappentext

Hörspielbearbeitung von Christoph Dietrich. Eine Produktion des SWR. Die Aufnahme ist auch als Kassette erhältlich (ISBN 3-8291-1088-X) für 12,90 Mark. Weil ihr keiner der Bewerber, die um ihre Hand anhielten, gefiel - sie war nämlich nicht nur ziemlich schön, sondern auch ziemlich hochmütig -, kam Prinzessin Henriette-Rosalinde-Audora auf die ungewöhnliche Idee, sich von einem Untier entführen zu lassen. Wenn der König dann ausrufen ließ, dass derjenige, der seine Tochter befreite, sie zur Frau und das halbe Königreich dazu erhalten sollte, würden die mutigsten und schönsten Prinzen von weither kommen. Aber das Untier - vermutlich ein Vegetarier - war überhaupt nicht an der Prinzessin interessiert, sondern nur an den leckeren Pralinen, die sie bei sich hatte. Henriette-Rosalinde-Audora musste sich also mehr oder weniger selbst entführen, wenn ihr Vorhaben gelingen sollte. Und auch sonst lief nicht alles nach Plan. Die Prinzen, die ausgezogen waren, sie zu befreien, kehrten einer wie der andere unverrichteter Dinge nach Hause zurück. Da beschloss Simplinella, Prinzessin von Lützelburgen, die mehr Verstand als alle Prinzen zusammen und das Herz auf dem rechten Fleck hatte, ihr Glück zu versuchen - mit Erfolg...

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 15.12.2000

Konrad Heidkamp ist erleichtert, dass diese "liebenswerte Gesellschaftssatire" kongenial auf CD gebrannt wurde: Eltern müssen sich also nicht schämen, dass sie zu faul zum Vorlesen sind. Die musikalische Bearbeitung von Christoph Dietrich für die CD-Version gefällt ihm mindestens so gut wie die "fröhlich-lakonischen" Zeichnungen von Verena Ballhaus im gleichnamigen Buch. So freut er sich über einen "gemütliche Tubagrunzer hinterm schrecklichen Untier", die einen "musikalischen Schluckauf" markiere. Und die Geschichte selbst mag er sowieso: bei so viel "Sprachwitz" folge Maar "jedes Kind" - selbst in den Wald.
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