Otto Benkert

StressDepression

Die neue Volkskrankheit und was man dagegen tun kann
Cover: StressDepression
C. H. Beck Verlag, München 2005
ISBN 9783406536397
Broschiert, 240 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

Mit einem Selbsttest auf CD. Mit 8 Abbildungen, 20 Checklisten und 10 Aufgaben. Stress in der Arbeitswelt, durch Mobbing, den täglichen Ärger, durch Lebensschicksale und Ängste ist ein wichtiger Grund für das Krankheitsbild der StressDepression - ein neues Massenleiden. Otto Benkert, Psychiater und Psychotherapeut, beschreibt in seinem Buch das neue Massenleiden StressDepression und seine ernsten körperlichen und psychischen Folgekrankheiten. Er nennt die Alarmsignale für Stress und stellt die einzelnen Stressfaktoren dar, schildert die verschiedenen Formen der Depression und erklärt die neurobiologischen Störungen, die bei Dauerstress und der Depression gemeinsam auftreten und zu Gesundheitsschäden führen. Zahlreiche Checklisten helfen dem Leser zu ersten Selbstdiagnosen und sagen ihm, wann er unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen sollte oder ob Selbsthilfe zur Stressbewältigung ausreicht. In einem großen Schlussteil wird erläutert, wie sich die StressDepression besiegen lässt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.02.2006

Nur wenig kann Eberhard Straub mit diesem Buch Otto Benkerts anfangen. Dem Autor gehe es darum, den Leser frühzeitig für die Gefahren von Stress zu sensibilisieren. Dazu finde er Checklisten, um sein persönliches Störungsprofil zu erstellen und sich fit zu machen für ein erfolgreiches Stressmanagement. Wie das aussieht, demonstriert Straub, indem er den Stils des Buchs genüsslich parodiert. Offensichtlich wimmelt es darin nur so von nervenden Anglizismen wie daily hassles, daily uplifts, naps, hardiness und nichtssagenden Schlagworten wie "Take it as challenge". Als Zielpublikum hat der Autor nach Ansicht Straubs vor allem die "ausdrucksfrohen Besserverdienenden" im Visier. Langzeitarbeitslose, Jugendliche ohne Schulabschluss oder Aussicht auf eine Lehre, Akademiker, die von Projekt zu Projekt ein Auskommen suchen, Leute also, "die gefährlich leben und Stress haben", interessierten Benkert dagegen nicht.
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