Nick Hornby

Small Country

Vier Storys
Cover: Small Country
Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2011
ISBN 9783462043211
Gebunden, 160 Seiten, 16,99 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Ulrich Blumenbach, Clara Drechsler und Harald Hellmann. Vier Erzählungen von Nick Hornby, in denen leicht naive Menschen in ziemlich blöde Situationen kommen und versuchen, das Beste daraus zu machen. Eine Mutter erfährt, dass ihr Sohn Pornostar ist, weil eine gemeine Nachbarin ihr die Videokassette in den Briefkasten schmeißt. In Campina, dem kleinsten Land der Welt, wird Stefan gezwungen, in der Nationalelf mitzuspielen, weil es halt nur elf Männer in Campina gibt. Ein unheimlicher Videorekorder sagt die Zukunft voraus, und ein Wachmann in einer Galerie muss auf ein Bild aufpassen, das auf den zweiten Blick provozierende Details preisgibt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 31.12.2011

Ulrich Sonnenschein will mehr: Nur vier "schrullig(e)" Kurzgeschichten (und eine davon zumindest als Hörbuch und Theaterstück schon bekannt) sind ihm als Wegration bis zu Nick Hornbys nächstem Roman einfach nicht genug. Zumal, da dem "durchweg sympathischen Erzähler", Sonnenschein nach zu schließen, auch hier wieder Momentaufnahmen aus einem popkulturell geprägten "englischen Alltag" gelingen. Selbst ins Reich der Phantastik reist der Brite erstmals, etwa in der Geschichte über einen Videorekorder, der Aufnahmen aus der Zukunft zeigt, oder über ein winziges Land, dessen gesammelte männliche Bevölkerung in der Fußballnationalmannschaft spielt. Auch die kürzere Form scheint Hornby also bestens zu gelingen, wenn Sonnenschein resümiert, "keine verkappten Romane", sondern "hinreichend erzählte" Geschichten gelesen zu haben.
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