Michail Bulgakow

Meister und Margarita

12 CDs
Cover: Meister und Margarita
DHV - Der Hörverlag, München 2014
ISBN 9783844514285
CD, 49,99 EUR

Klappentext

12 CDs mit 604 Minuten Laufzeit. Gesprochen von Michael Rotschopf, Manfred Zapatka, Samuel Finzi und anderen. Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine Parabel ein russischer Faust: Das Leben in Moskau steht Kopf, in dieser Groteske um den Teufel und sein Gefolge, um Jesus und Pontius Pilatus, um einen gemütskranken Schriftsteller, der sich Meister nennt und Margarita, die Frau, die ihn liebt. In der überbordenden Hörspielinszenierung von Klaus Buhlert auf Grundlage der Neuübersetzung von Alexander Nitzberg wird Bulgakows Jahrhundertroman zu einem vielstimmigen Großstadtpoem. Mit den Stimmen von u. v. a.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 23.10.2014

Klaus Buhlerts Hörspiel-Inszenierung von Michail Bulgakows "Meister und Margarita" stützt sich auf die neue Übersetzung Alexander Nitzbergs, der seinerseits vor allem Bulgakows poetisch klingende Sprache übertragen hat, berichtet Alexander Cammann. Das umfangreiche Figurenensemble hat Buhlert bis in die kleineren Rollen stark besetzt und es geschafft, den Klassiker über einen faustischen Autor im Moskau der dreißiger Jahre und seine Geliebte Margarita frei von folkloristischen Tönen für heutige Ohren aufzubereiten, lobt der Rezensent.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 07.10.2014

Einmal mehr stellt Klaus Buhlert seine Meisterschaft in der Inszenierung von Hörbüchern unter Beweis, schwärmt Rezensent Jens Bisky, nachdem er sich die Neuauflage von Michail Bulgakows Roman "Meister und Margarita" angehört hat. Der Kritiker hat geradezu das Gefühl durch die unterschiedlichen Räume, Parks, Wohnungen und Varietés zu wandern. Auch zeigt er sich von Buhlerts Wahl begeistert, seinem Hörbuch die "frische" Übersetzung Alexander Nitzbergs zugrunde zu legen, die ihm die spannungsreichen Szenen voller "verzweifelter Komik" auf wunderbar nüchterne Weise nahebringen. Großartig auch, wie Buhlert mittels der von ihm komponierten Musik das Geschehen in eine nicht näher bestimmbare Zeit überträgt, lobt Bisky. Besonders würdigt der Rezensent die Leistung der Sprecher: Michael Rotschopf und Manfred Zapatka als Erzähler etwa, die dem Stück eine besondere Farbe verleihen oder Thomas Thiemes facettenreiche Interpretation des Satans.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.10.2014

Rezensent Christian Deutschmann gibt die Aktualität von Bulgakows Werk zu verstehen, um dann Klaus Buhlerts Hörfassung als Stoff hochzupreisen, der dem Hörer Flüge wachsen lässt. Das liegt laut Rezensent zum einen an der Leichtfüßigkeit der Nitzbergschen Fassung, an der sich Buhlert orientiert, zum anderen liegt es am Riesenensemble, der Aufspaltung der Erzählerperspektive in 29 Russisch wie Deutsch parlierende Stimmen plus Orchester. Das schafft Räume, meint der Rezensent begeistert. Die Musik spielt für Deutschmann hier ebenfalls eine tragende Rolle. Studioroutine jedenfalls hört er nirgends. Stattdessen jedoch einen Drive, der ihn mit den von Bulgakow verhandelten letzten Dingen recht lustvoll bekannt macht.
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