Ellen Kaplan, Michael Kaplan

Eins zu Tausend

Die Geschichte der Wahrscheinlichkeitsrechnung
Cover: Eins zu Tausend
Campus Verlag, Frankfurt am Main 2007
ISBN 9783593383767
Gebunden, 390 Seiten, 22,00 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Carl Freytag. Das Streben des Menschen, die Zukunft besser vorhersehen zu können, ist beinahe so alt wie der Mensch selbst. Die Gesetze der Wahrscheinlichkeitsrechnung können dabei helfen. Doch wie funktionieren sie und wie sind sie eigentlich entstanden? Erkunden Sie mit Ellen und Mike Kaplan ein faszinierendes Kapitel der Mathematik!

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.11.2007

Ellen Kaplan und ihr Sohn Michael Kaplan gehen in ihrem Buch die Wahrscheinlichkeitsrechnung mehr von ihrer schöngeistigen, denn von ihrer mathematischen Seite an, weshalb Rezensent Ernst Horst es nicht unbedingt den Theoretikern des Fachs empfehlen kann. Horst registriert auch die Abwesenheit von wissenschaftlichen Belegen, Fußnoten, Bibliografie oder auch nur einer handfesten Definition der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Dafür behandelten die Kaplans Ereignisse und Gebiete, bei denen der Zufall eine Rolle spielt, wie Kriegsführung, Wirksamkeitstests von Medikamenten, Spiel oder die Wettervorhersage, erklärt der Rezensent, dem es scheint, dass die Autoren weniger die Wahrscheinlichkeitsrechnung an sich, als ihre möglichen Anwendungsgebiete behandelt haben. Da dies aber sehr informativ in die abendländische Kulturgeschichte eingebettet sei, wie Horst lobt, stört ihn das offensichtlich überhaupt nicht. Ein großes Lob hat er noch für den Übersetzer Carl Freytag übrig, der die aus dem Angelsächsischen stammenden Beispiele da, wo es hilfreich sei, auf deutsche Gebiete übertragen hat.
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