Michael Goodwin

Economix - Wie unsere Wirtschaft funktioniert (oder auch nicht)

Ab 12 Jahren
Cover: Economix - Wie unsere Wirtschaft funktioniert (oder auch nicht)
Jacoby und Stuart, Berlin 2013
ISBN 9783942787031
Gebunden, 304 Seiten, 19,95 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Edmund Jacoby. Alle sprechen von Ökonomie, aber was versteckt sich hinter all den hochtrabenden Worten und Theorien? Was müssen wir wissen, um verstehen und mitreden zu können? Diesen Fragen hat sich Michael Goodwin gestellt, und er gibt Antworten. In "Economix" fasst er die Geschichte der Ökonomie verständlich zusammen und überprüft die Realität sowie das Funktionieren oder eben Nicht-Funktionieren der ökonomischen Theorien. Der Erzähler dieses außergewöhnlichen grafischen Werkes hat Antworten auf Fragen gesucht, die viele von uns umtreiben: Wie unterscheiden sich Kapitalismus, Sozialismus und Kommunismus eigentlich voneinander? Was ist der Keynesianismus, von dem ständig gesprochen wird? Was versteht man unter Deflationspolitik oder Deficit Spending? Was versteckt sich hinter Neoklassischer Makroökonomie? Und was, um Himmels willen, ist ein Credit Default Swap?

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.10.2013

Nach der Lektüre von Michael Goodwins Comic "Economix" ist Rezensentin Lisa Nienhaus enttäuscht. Was für eine großartige Idee, Kindern und Erwachsenen in einem Schwarz-Weiß Comic die Geschichte der Weltwirtschaft und ihrer großen Denker - etwa Adam Smith, Karl Marx oder John Maynard Keynes - näherzubringen, dachte die Kritikerin zunächst. Auch die eindrucksvollen Bilder und die gut verständlichen Texte haben die Rezensentin schnell für sich eingenommen. Leider muss sie aber bald feststellen, dass das Buch nie unterhaltsam, dafür aber dermaßen dramatisch ist, dass es den Leser schnell zu nerven beginnt. Auch mit der beinahe ausschließlichen Fokussierung auf die Wirtschaftsgeschichte Amerikas und der extrem antikapitalistischen Sichtweise des Autors ist Nienhaus nicht einverstanden. Und so würde sie dieses Buch ungern ihren Kindern geben.
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