Maarten 't Hart

In unnütz toller Wut

Roman
Cover: In unnütz toller Wut
Piper Verlag, München 2004
ISBN 9783492046367
Gebunden, 348 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

Aus dem Niederländischen von Gregor Seferens. Tagsüber ist der kleine südholländische Ort Monward wie ausgestorben. Eine klare Frühlingsbrise kräuselt die Oberfläche des nahen Sees, als Lotte Weeda zum ersten Mal dort erscheint. Sie ist attraktiv und selbstbewußt. Und sie möchte die zweihundert markantesten Gesichter der kleinen katholischen Gemeinde photographieren; schon im Herbst soll ein Buch mit den Aufnahmen verlegt werden. Nicht alle sind begeistert von ihrem Plan, allen voran Taeke Gras, der sein Gesicht keinesfalls mit einem Stück Papier teilen möchte. Am Ende willigt er ein, wie auch Abel, der Graf. Doch ihn wirft Lottes Besuch aus der Bahn, denn plötzlich und unerklärlich bildet er sich ein, seine Kinder seien nicht von ihm, sondern von den wechselnden Liebhabern seiner jüngeren, reizenden Frau Noor. Immer groteskere Formen nimmt sein Wahn an - bis Abel eines Tages stirbt. Und er ist nicht der einzige: Ein Porträtierter nach dem anderen kommt zu Tode ...

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.12.2004

Toll, ja, unnütz, nein. Maarten 't Harts Buch über den Tod hat in Wolfgang Schneider einen echten Fan gefunden. Dabei musste Schneider erstmal begreifen, dass der Plot hier nicht viel zählt, außer vielleicht als "Vorwand" für den Autor, mal so richtig loszulegen, erzähltechnisch. Schneider, einem Freund skurriler Figuren und Situationen, wie t' Hart sie präsentiert, ist es nur recht. Auch, dass er als Leser bei diesem Autor nicht zur Ruhe kommt (eine Pointe geht noch ...). Schon gar nicht, wenn's um den Tod geht.
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