Kunsttheorie im 20. Jahrhundert

Künstlerschriften, Kunstkritik, Kunstphilosophie, Manifeste, Statements, Interviews. 2 Bände
Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 1999
ISBN 9783775707398
Gebunden, 1449 Seiten, 96,12 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Charles Harrison und Paul Wood, für die deutsche Ausgabe ergänzt von S. Zeidler. Band 1 umfasst die Jahre 1895-1941, Band 2 die Jahre 1940-1991. Diese zweibändig angelegte Quellensammlung zur bildenden Kunst zieht am Ende des Jahrhunderts ein enzyklopädisches Resumee der Kunsttheorie der Moderne in Europa und Amerika. Die vorliegende Anthologie macht allen an Kunst, Philosophie und Kulturwissenschaft Interessierten eine substantielle und repräsentative Auswahl relevanter Texte zugänglich, die bisher nur mühsam aufzufinden waren. Die Bände enthalten eine Einführung, acht chronologische Hauptkapitel mit historischen Einleitungen und Texten von Künstlern, Kunsttheoretikern, Philosophen, Soziologen, Politikern und Schriftstellern aus Europa und Amerika.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 17.08.2000

Petra Kipphoff stellt in ihrer sehr knappen Rezension kritisch fest, dass die Menge der Schriften und Äußerungen zur Kunst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zwar sprunghaft ansteigt, ihr Gehalt aber in keiner Weise Schritt halte. Sie hält es den Herausgebern vor, dass sie auch die beiläufigsten "Statements" unter dem Etikett der Kunsttheorie in ihren Band aufgenommen haben. Bei den Texten aus der ersten Hälfte des Jahrhunderts bemängelt sie das Fehlen von Max Ernsts Text über die Entstehen der Collagen, und auch wenn sie die abgedruckten Texte wie z. B. von Kandinsky und Klee durchaus hochschätzt, Begeisterung ringt ihr dieses Nachschlagewerk nicht ab.
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