Kindlers Literatur Lexikon

3., völlig neu bearbeitete Auflage. 17 Bände und 1 Registerband
Cover: Kindlers Literatur Lexikon
J. B. Metzler Verlag, Stuttgart 2009
ISBN 9783476040008
Gebunden, 14760 Seiten, 2400,00 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Heinz Ludwig Arnold. Von den ersten schriftlichen Zeugnissen bis zur Gegenwart versammelt das epochale Nachschlagewerk rund 13.000 Werke aus allen Literaturen der Welt. Völlig neu bearbeitet und um eine Fülle von Einträgen ergänzt, erschließt das Werklexikon in 17 Bänden und einem Registerband Belletristik, Briefe, Tagebücher und Memoiren, Populär, Kinder- und Jugendliteratur sowie Sachtexte vielfältiger Disziplinen.
Neu: Einleitende Biogramme (biografische Kurzinformationen) skizzieren die zentralen Lebensdaten der Autoren. Eine Vielzahl zusätzlicher Werkgruppenartikel eröffnet kompakte Einblicke in das Gesamtwerk einzelner Schriftsteller. Die komplett überarbeitete Bibliografie schafft mit Hinweisen auf die wichtigste weiterführende Literatur eine fundierte wissenschaftliche Basis. Rund 600 anonyme Werke und Artikel zu Stoffen der Weltliteratur runden das Lexikon ab.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 30.01.2010

Mit hohem Lob bedenkt Rezensent Manfred Koch die von Heinz Ludwig Arnold herausgegebene überarbeitete Neuauflage von "Kindlers Literatur Lexikon". Die von 75 Fachberatern und rund 1.600 Mitarbeitern verfassten 18 Bände umfassen nach seiner Auskunft fast 15.000 Druckseiten, enthalten rund 8.000 aus der 2. Auflage übernommene und überarbeitete Artikel, nahezu 6.000 neu verfasste Artikel sowie 7.700 Biogramme. Koch reflektiert über den Sinn eines solchen Projekts in Zeiten des Internets. Dabei hebt er hervor, dass die 18 Bände nicht nur "Wissensspeicher", sondern auch "Zeitspeicher" und "Kind ihrer Zeit" sind, auf dem Weg, seinerseits historisch zu werden. Der Vergleich zwischen der 2. und der 3. Auflage des Lexikons fördert für ihn einige interessante Unterschiede zu Tage, etwa andere Gewichtungen im Artikel zu Sigmund Freud. Kochs Fazit: eine "verlegerische, editorische und wissenschaftliche Großtat".
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