Julya Rabinowitsch

Herznovelle

Cover: Herznovelle
Deuticke Verlag, Wien 2011
ISBN 9783552061583
Gebunden, 158 Seiten, 15,90 EUR

Klappentext

Eine Frau wird von ihrem Mann ins Krankenhaus gebracht, zu einer Herzoperation. Die beiden wirken wie Schlafwandler, keiner scheint den anderen wahrzunehmen. Nach einer erfolgreichen Operation kehrt sie schon nach wenigen Wochen nach Hause zurück. Doch schon bald plagen sie Träume, in denen sie mehr lebt als in ihrem realen Leben. Sie findet in den Alltag vor ihrer Operation nicht mehr zurück. Im Krankenhaus begibt sie sich auf die Suche nach dem Herzspezialisten, ihrem Lebensretter, der ihr Herz berührt hat.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.06.2011

Daniela Strigl macht sich ihren eigenen Reim auf einen möglichen Trend: Der ambitionierte Arztroman ist da! Bei Julya Rabinowich allerdings zunächst in Novellenform mit lyrischen Exkursen. Letztere braucht es laut Strigl gar nicht, um das Herz als Organ und Metapher ins Spiel zu bringen. Die prosaische Geschichte einer Schein-Herzkranken Stalkerin, die hinter ihrem Doktor her ist, führt Strigl ohnehin in die Zwischenbereiche von realem Geschehen und Träumen. Schnitzler grüßt (zumal bei einer aus Wien stammenden Autorin) und ein Witz und eine Präzision im Psychologischen, die Strigl klarmachen: Liebe ist eigentlich der Wahnsinn.
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