Jakob Seibert (Hg.)

100 Jahre Alte Geschichte an der Ludwig- Maximilians-Universität München (1901 bis 2001)

Duncker und Humblot Verlag, Berlin 2002
ISBN 9783428108756
Broschiert, 228 Seiten, 28,00 EUR

Klappentext

Seit 100 Jahren wird das Fach Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München gelehrt und erforscht. Gemessen an den Zeiträumen, mit denen sich das Fach beschäftigt, ist dies nur ein bescheidener Zeitabschnitt, aus der Sicht der hier Wirkenden allerdings ein langer und in der Regel den Höhepunkt ihrer akademischen Laufbahn bildender Lebensabschnitt. Renommierte Forscher und Lehrer - Robert (von) Pöhlmann, Ulrich Wilcken, Walter Otto, Helmut Berve, Alexander Schenk Graf von Stauffenberg, Siegfried Lauffer, Hermann Bengtson, Hatto H. Schmitt und Christian Meier - prägten das Erscheinungsbild des Faches in diesen hundert Jahren nachhaltig, besonders auf dem Gebiet der griechischen Geschichte, der hellenistischen Geschichte und seit Siegfried Lauffer auch auf dem Gebiet der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 15.07.2002

Im letzten Absatz seiner Rezension bekommt Karl Christ doch noch die Kurve. Darin erfahren wir schließlich, dass es sich bei diesem Jubiläumsband um eine vielfältige und verdienstvolle Schrift handelt, die durch "Offenheit, Widersprüche und kritische Bemerkungen" imponiere. Nur bis dahin liest sich Christs Besprechung wie die Parodie auf eine tolle Party unter Althistorikern: Die Professoren amüsieren sich köstlich, nur leider versteht kein Außenstehender, worüber die vergeistigten Herren da reden. Ohne irgendeine Erklärung, irgendeinen Hinweis zu geben, worüber er da schreibt, notiert Christ etwa: "Besonders erfreulich ist es, dass auch Fr. R. Wüst (1944 - 1962), der ein typisches Kriegsschicksal erleiden musste, berücksichtigt worden ist. Ähnliches hätte man sich für Fr. Cornelius gewünscht."
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