Gesichter der heiligen Krankheit

Die Epilepsie in der Literatur
Klöpfer und Meyer Verlag, Tübingen 2004
ISBN 9783937667041
Gebunden, 349 Seiten, 29,00 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Friedrike Waller, Hans Dierck Waller und Georg Marckmann. Eine umfangreiche Anthologie, erläutert mit zwei literarisch-medizinischen Essays zur Epilepsie. Kein Fachbuch, kein Studienbuch, sondern ein Lesebuch für viele.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 05.11.2004

Die moderne Medizin konnte die Epilepsie, die "heilige Krankheit", zwar entzaubern und ihre Folgen lindern, sie hat sie bisher aber immer noch nicht erklären können, weiß Caroline Neubaur. "Es gibt Muster der Anfälle, aber keine Kausalerkenntnis." Die unerklärliche Aura bleibt. Mit Gewinn hat die Rezensentin daher diesen von Georg Marckmann, Friederike und Hans Dierck Waller zusammengestellten literarischen und historischen Überblick gelesen, der Texte von Aischylos über Platon, Dante, Shakespeare, Stendhal und Dostojewski bis hin zu Elsa Morante umfasst. Dank der überzeugenden Einleitungen der Herausgeber sieht Neubaur im Ergebnis eine kundige "Zusammenstellung menschlicher Extremzustände" vorliegen, die nicht nur Fachleute interessieren sollte.
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