Franz Jaeger, Winfried Stier (Hg.)

Sport und Kommerz

Neuere ökonomische Entwicklungen im Sport, insbesondere im Fußball
Rüegger Verlag, Chur 2000
ISBN 9783725306831
Broschiert, 140 Seiten, 20,81 EUR

Klappentext

Die Welt des Sports ist zu einem globalen, offenen Markt geworden, auf dem sich ökonomische Gesetze mehr und mehr durchsetzen ? ein Markt auch von ständig wachsender makroökonomischer Bedeutung. Gefordert ist heute nicht nur die Politik, sondern auch die öffentliche Rechtssetzung, die Sozialpolitik und die Wirtschaft. Ziel dieses Buches ist es, die Schnittstellen zwischen Sport, Wirtschaft, Medien und Politik auszuloten, Ansätze zu einer Ökonomie des Sports auszudiskutieren und Zukunftsentwürfe ? insbesondere am Beispiel Fußballmarkt ? zu skizzieren. Als Autoren zu Wort kommen prominenteste Repräsentanten und Führungspersönlichkeiten aus der internationalen Sportwelt sowie einige bekannte Vertreter der Wissenschaft, die sich seit Jahren mit dem Gesellschaftsphänomen Sport befassen.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 14.09.2001

Benno Torgler findet, dass durch die Kommerzialisierung des Sport ganz "neue und spannende Fragestellungen" entstanden sind, denen in diesem Band nachgegangen werde. Doch ist er der Ansicht, dass sich die Beiträge nicht alle auf gleich hohem Niveau bewegen. So findet er beispielsweise, dass im Kapitel" Risiken und Chancen in der Sportentwicklung" die persönlichen Risiken der Sportler und die "Rolle des Staates" zu knapp behandelt werden. Doch die Beiträge von Bruno S. Frey und Franz Jaeger, in denen es unter anderem um die Frage geht, "wie man mit dem ökonomischen Rüstzeug den Sport analysieren" könne, findet er hinsichtlich der Methodik, des Aufbaus und der Fragestellungen gut gelungen. Auch das Literaturverzeichnis wird lobend hervorgehoben. Bedauerlich findet Torgler allerdings einige kleine Fehler und einen fehlenden Literaturhinweis zu einer der Quellen. Auch hätte das Buch seiner Ansicht nach gerne umfangreicher sein können, weil viele Frage auf diesem begrenzten Raum nicht ausführlich genug behandelt werden könnten.
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