Die Welt im Jahr 2035

Gesehen von der CIA und dem National Intelligence Council
Cover: Die Welt im Jahr 2035
C. H. Beck Verlag, München 2017
ISBN 9783406714467
Kartoniert, 318 Seiten, 14,95 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Christoph Bausum, Enrico Heinemann und Karin Schuler. Herausgegeben von Christoph Bausum. Die Reichen altern, die Mittelschichten erodieren, die Bürger reagieren immer gereizter auf die zunehmende Ungleichheit und fragen sich, was sie von ihren Regierungen überhaupt noch erwarten können, religiöse Ideologien und der Populismus setzen ihren Vormarsch fort, die Konflikte, auch solche zwischen Staaten, werden diffuser und disruptiver, Terrorismus und Cyberattacken lassen die um sich greifende Nervosität zusätzlich anwachsen, Regieren wird immer schwieriger.
So sieht die Welt der nächsten zwanzig Jahre aus, sagt dieser Zukunftsreport, den der CIA und der US-amerikanische National Intelligence Council (NIC) erstellt haben. Über 250 unabhängige Spezialisten weltweit, darunter Ökonomen, Strategen und Geheimdienstler, haben daran mitgewirkt.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 10.10.2017

Der Philosoph und Umweltschützer Felix Ekardt attestiert dieser Langzeitprojektion zu Beginn seiner Kritik durchaus erkenntnisfördernden Charakter. Besonders unterstreicht er, dass die Autoren dieses präsidialen Thinktanks klar machen, wie sehr sich bestimmte Megatrends wie Klimawandel, Migration und Sicherheitsprobleme gegenseitig durchdringen. Dann aber kritisiert der Rezsensent doch, dass die Methodik der Untersuchungen so wenig offengelegt wird, dass ein permanentes Wirtschaftwachstum vorausgesetzt wird, dass Probleme wie der Ölhunger des Westens, der den Terrorismus anfeure, oder der Wegfall von Arbeitsplätzen durch die Digitalisierung nicht thematisiert würden. Anregend also, aber nicht genug ausgeführt.
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