Das 18. Jahrhundert im Kino

Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts. Heft I/2003
Wallstein Verlag, Göttingen 2003
ISBN 9783892446347
Kartoniert, 160 Seiten, 17,00 EUR

Klappentext

Mit 13 Abbildungen. "Das achtzehnte Jahrhundert" wurde 1977 als Mitteilungsblatt der "Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des achtzehnten Jahrhunderts" (DGEJ 18. J) gegründet und seit 1987 zur wissenschaftlichen Zeitschrift der deutschen Dixhuitiemisten ausgebaut. Mit Aufsätzen u.a. zu Gerard Corbiaus "Farinelli", die Instrumentalisierung Friedrichs II. im Preußenfilm der dreißiger und vierziger Jahre, Katharina II. im angloamerikanischen Film des Jahres 1934, Jacques Rivettes Verfilmung des Diderot-Romans "La Religieuse" durch den französischen Regisseur, vier Verfilmungen des Briefromans "Les Liaisons dangereuses", Sade-Verfilmungen von 1952 bis 2001, Francois Truffauts Film "L'enfant sauvage" (1969) und Jean Itards Dokumentarberichte über den "Wilden von Aveyron" und "Le Sort de l'Amerique" von Jacques Godbout.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 05.07.2003

Die neueste Ausgabe der "Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts", die sich ganz dem Thema "Das 18. Jahrhundert im Kino" widmet, hat den rox. zeichnenden Rezensent gut gefallen. "Nicht nur filmhistorisch ansprechend" findet er etwa Hans Edwins Beitrag, der aufzeigt, wie Friedrich II. in neunzehn zwischen 1918 und 1945 gedrehten Filmen zu jenem "Fridericus" wurde, "mit dem der wiedererstandene Preußenfilm in den dreißiger und vierziger Jahren die Führerfigur mythologisch zu verwerten versuchte". Daneben erwähnt der Rezensent Anne Lagnys Beitrag über die filmische Umsetzung von Diderots "Religieuse" bei Jacques Rivette sowie Claudia Alberts Beitrag über die Frage, wie das Medium Film mit dem Sade'schen Eros umgegangen ist.
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