Gert Heidenreich

Das Fest der Fliegen

Kriminalroman
Cover: Das Fest der Fliegen
Langen Müller Verlag, München 2009
ISBN 9783784431901
Gebunden, 382 Seiten, 19,95 EUR

Klappentext

Als der pensionierte Kriminalkommissar und leidenschaftliche Maler Alexander Swoboda auf einer Reise nach Edinburgh in die Turmkuppel der berühmten "Camera Obscura" steigt, ahnt er nicht, was ihn erwartet: In dem Raum, wo ein Spiegel das Abbild der Stadt auf einen runden, weißen Tisch im Dunkel wirft, wird er Zeuge eines Mordes, der auf offener Straße vor dem Turm geschieht. An diesem Tag beginnt der Alptraum, der Swoboda immer tiefer in eine Verschwörung führt: Eine fanatische Bruderschaft, die sich "Engelslegion" nennt, will die Menschheit im Namen der Jungfrau Maria von "Gehilfen des Teufels" befreien, indem sie angeblich gotteslästerliche Forscher und Autoren, Künstler, fortschrittliche Pfarrer und Politiker hinrichtet. Die Inquisition des 13. Jahrhunderts ist in die Gegenwart zurückgekehrt. Die Serienmorde stellen Alexander Svoboda vor ein Rätsel. Jedes Opfer wurde von einem anderen Täter getötet.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.02.2010

Ganz wohl fühlt sich Sabine Brandt nicht mit diesem Kriminalroman von Gert Heidenreich. Spannung nämlich liefert ihr die Lektüre nicht durchgängig. Allzu zerfasert präsentiert sich ihr das Romangeschehen, zu viele Figuren treten auf und wieder ab, Brandt kommt ins Schwimmen. Und das Schlimmste: Die auch geografisch ausfasernde Handlung um eine mysteriöse Engelslegion, fanatische Missionare im Zeichen der Jungfrau Maria mit Sitz in einer süddeutschen Kleinstadt, bietet Brandt nicht einmal die Gewissheit, dass am Ende auch wirklich das Gute siegt.
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