Alexandra Junge (Ill.), James Krüss

Wenn die Möpse Schnäpse trinken

(Ab 4 Jahre)
Cover: Wenn die Möpse Schnäpse trinken
Aufbau Verlag, Berlin 2007
ISBN 9783351040758
Gebunden, 32 Seiten, 15,00 EUR

Klappentext

Mit zahlreichen bunten Bildern. Vorhang auf für eine lustige Bühnenshow: Möpse, die Schnäpse trinken, Ochsen, die boxen, Giraffen, die Affen fangen, Mäuslein, die Läuslein wiegen. Es wird getanzt, gelacht, gesponnen und gestaunt. James Krüss hat mit viel Witz und Phantasie die Welt auf den Kopf gestellt. Alexandra Junge hat diesen schönen Unsinn mit opulent-bunten Bildern begleitet und in ein fröhliches Theater verwandelt.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 16.05.2007

Total albern findet Susanne Mayer dieses Buch von James Krüss! Absoluten Quatsch den Titel"! Die Reime ("wenn die Ochsen boxen gehen") völlig kindisch! Und die Farben der Zeichnungen harmlos! ! Ja, die Rezensentin ist begeistert. Denn "Wenn die Möpse Schnäpse trinken" sei einfach ein Gutelaunebuch, und das möchte sie einem Kind immer noch lieber in die Hand geben als ein Ratgeberbuch. Schließlich solle man fördern, dass Kinder einfach "375 Prozent (oder waren 428 Prozent) mehr Spaß als Alte" haben - und dass, obwohl sie doppelt so lange schlafen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.04.2007

Ganz hingerissen ist Rezensent Andreas Platthaus von dieser illustrierten Ausgabe von James Krüss' "Wenn die Möpse Schnäpse trinken". Das nun in der "zauberhaften Bilderbuchreihe" des Aufbau-Verlags vorliegende, 1965 erstmals erschienene Gedicht ist für ihn ein wahres "Juwel. Er lässt keinen Zweifel daran, dass er sich bei der Lektüre bestens amüsiert hat. Nicht zuletzt, weil die Nonsensdichtung über boxende Ochsen, weinende Meisen und fiebernde Biber sprachlich so "elegant" daherkommt. Die Verse scheinen ihm auch zum Vortrag bei Kindergeburtstagen oder ähnlichen Veranstaltungen bestens geeignet. Wunderbar findet er schließlich die Illustrationen von Alexandra Junge, die zu den Versen kleine Geschichten erfinden und aufgezeichnet hat. Dabei hebt er besonders das Schlussbild hervor, mit dem Junge dem Gedicht noch eine neue Deutung abgewinne.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 27.03.2007

Horst Künnemann ist von den Illustrationen der bereits 1961 erschienen Nonsens-Verse von James Krüss einfach hingerissen. Alexandra Junge habe die kurzen Texte sehr originell in 14 doppelseitige Bilder umgesetzt und dabei ihrer Phantasie freien Lauf gelassen, so der Rezensent begeistert. Er erläutert ein bisschen Junges Maltechnik in Acrylfarben und beruhigt eventuell besorgte Eltern, dass die sehr komischen Einfälle der Illustrationen ja beim nächsten Zoo-Besuch wieder auf den Boden der Realität gestellt werden können.
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