Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1962

3 Bände
Cover: Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1962
Oldenbourg Verlag, München 2011
ISBN 9783486591927
Gebunden, 2255 Seiten, 180,00 EUR

Klappentext

Herausgegeben im Auftrag des Auswärtigen Amts vom Institut für Zeitgeschichte. Hauptherausgeber Horst Möller, Mitherausgeber Klaus Hildebrand und Gregor Schöllgen. Wissenschaftliche Leiterin Ilse Dorothee Pautsch. Für die Bundesrepublik war 1962 ein schwieriges Jahr, das in der Kuba-Krise und der "Spiegel-Affäre" gipfelte. Die Verhandlungen über eine europäische politische Union scheiterten, der Beitritt Großbritanniens zur EWG blieb ungeklärt. Während gegenseitige Staatsbesuche die deutsch-französische Aussöhnung besiegelten, war das Verhältnis zu den USA belastet: Amerikanische Vorschläge gegenüber der UdSSR zur Lösung der Berlin-Frage erweckten Misstrauen in Bonn. Unterschiedliche Überlegungen zur Ausstattung der NATO mit Atomwaffen und zu deren Einsatz sorgten für weitere Reibungspunkte. Seite an Seite fanden sich die Bündnispartner jedoch angesichts der Bedrohung in Kuba: Sie wurde zum Testfall für die Entschlossenheit, dem sowjetischen Expansionsdrang Widerstand entgegenzusetzen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.06.2011

Gewohnt fasziniert werden in der FAZ die neuesten Bände aus der Aktenedition des Auswärtigen Amtes besprochen. Was unter der wissenschaftlichen Leitung von Ilse Dorothee Pautsch, wie Rezensent Rolf Steininger findet, hervorragend ediert, in den Buchhandel kommt, hält für den Leser laut Rezensent nicht nur aufschlussreiche Sätze Chruschtschows zur Berliner Mauer parat. Steininger lernt auch einiges über das Verhältnis Schmidt-Carter, das Bonner "Nuklearkabinett" sowie über Israel, Iran und den Einmarsch der Sowjets in Afghanistan.
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