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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Redaktionsblog: Im Ententeich

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Kritische Zahlen

10.02.2016. Ist die Zahl der Literaturkritiken in den großen Zeitungen nun gesunken oder nicht? Laut Perlentaucher-Zahlen ja, und sogar recht deutlich, wenn auch nicht so stark wie die Zahl der Sachbuchkritiken. Von Thierry Chervel

Glaube, Freiheit, Kunst

10.02.2016. Nur ein Hinweis: In zwei interessanten Ringvorlesungen widmet sich die Freie Universität Berlin diesem Sommersemester der Freiheit der Kunst und der Kunst des Protestes. Heute geht es los. Die Mosse Lectures der Humboldt Universität erkunden dagegen Bekehrung und innere Einkehr. Von Thekla Dannenberg

Quasi halbiert

08.02.2016. Was Mathias Müller von Blumencron da sagt, ist schon frech. Qualitätsmarken in der deutschen Medienlandschaft wachsen nicht nur nicht, sie schrumpfen und schrumpfen und schrumpfen. Von Thierry Chervel

Ausnahmslos Differenz

13.01.2016. Der #ausnahmslos-Aufruf umstellt die realen Ereignisse mit Denk- und Sprechverboten. Er will die Realität mit seinem postkolonialen und Gender-Diskurs aber auch gar nicht beschreiben, sondern zurichten. Politiker sind entzückt. Von Thierry Chervel

Die Verlagswelt ist gar nicht mehr so

18.12.2015. Detlef Felken vom Verlag C.H. Beck protestiert in der Zeit gegen die Rückfallklausel in der geplanten Urheberrechtsreform. Vielleicht zu Recht. Nur dass das mit der Treue in den Verlagen heute auch nicht mehr so funktioniert, wie einst. Eine Erwiderung Von Ralf Bönt

Ein Reader für Leser

04.11.2015. Perlentaucher lanciert lit21.de, ein literarisches Metablog, das literarisch relevante Texte und Informationen aus Blogs, Zeitungen und Radios bündelt und als konzentrierten Neuigkeitenstrom darstellt.

Löst Religion das Problem mit der Religion?

19.10.2015. Warum ich zu Navid Kermanis Gebet nicht aufgestanden bin. Von Thierry Chervel

Deutscher Buchpreis 2015: Der Preis

18.10.2015. Update: Der Deutsche Buchpreis geht an Frank Witzel. Alle nominierten Romane im Überblick, samt Links zu unseren Rezensionsnotizen. Von Thomas Groh

Swetlana Alexijewitsch

09.10.2015. Heute abend diskutieren in Berlin die Reporterin Swetlana Alexijewitsch, der Historiker Andrei Sorokin, der Historiker und Mitbegründer von Memorial Arsenij Roginskij und der Historiker Lascha Bakradse über die Aufarbeitung des Stalinismus in den postsowjetischen Staaten. Swetlana Alexijewitsch ist in Russland und Weißrussland berühmt für ihre literarischen Reportagen. Auch im Westen ist sie keine Unbekannte, doch ist sie hier längst nicht so bekannt wie beispielsweise Ryszard Kapuscinski. Am Freitag trat sie schon im Collegium Hungaricum auf, um aus ihrem neuen Buch "Second-Hand-Zeit - Das Ende des roten Menschen" vorzulesen (noch nicht erschienen). "Ich habe versucht ein Bild von der neuen Welt nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, dem Zusammenbruch der Utopie darzustellen", sagte sie. "Jetzt gibt es den freien Menschen, dachte ich. Aber er ist zu dieser Freiheit nicht bereit. Er ist ein Sklave. Ich versuche das zu verstehen." Von Anja Seeliger

'Ihr seid Sieger!'

08.10.2015. Warum verehren heute wieder so viele Russen Stalin? Wie arbeiten die ehemaligen Sowjetrepubliken den Stalinismus auf? Über diese Fragen diskutierten gestern abend in der Heinrich-Böll-Stiftung die Weißrussin Swetlana Alexijewitsch, der Georgier Lascha Bakradse und die Russen Arsenij Roginskij und Andrei Sorokin. Der Abend war ein weiterer Höhepunkt des bisher schon so reichen Internationalen Literaturfestivals Berlin. "Die Luft ist schwer zu atmen geworden", sagte der Moskauer Historiker Andrei Sorokin, der 1991 den Verlag Rosspen gegründet hatte, um in Zusammenarbeit mit der Organisation Memorial in einer hundertbändigen Reihe die entscheidenden Dokumente und Schriften zur Geschichte des Stalinismus zu veröffentlichen. Wie Sorokin in seinem Eingangsstatement erklärte, ist nicht unbedingt die Verdrängung des Stalinismus das Problem in Russland, auch wenn tatsächlich die Bemühungen um die historische Erforschung und den wissenschaftlichen Diskurs zunehmend torpediert würden. Das weitaus gravierendere Problem sei die positive Verklärung Stalins nicht nur in Fernsehserien, sondern auch in Schulbüchern. 1989 sahen nur 18 Prozent der Bevölkerung in Stalin einen Wohltäter des russischen Volkes, berichtet Sorokin, 1998 waren es bereits 36 Prozent und heute sind es über 50 Prozent. Da könne man nicht einmal mehr von einem mythologischen Stalin-Bild sprechen, das sei eher ein zoologisches, gibt Sorokin… Von Thekla Dannenberg
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