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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Redaktionsblog: Im Ententeich

FAZ enteignet Päpstin. Elke Heidenreich empört

25.06.2009. Elke Heidenreich ist empört. Ein sogenannter Zuschussverlag hat ein Buch von ihr publiziert, ohne sie zu fragen. Zuschussverlage kassieren bei Autoren, die es nötig haben, richtig ab, um ihre Bücher, die sonst niemand haben will, herauszubringen. Von Elke Heidenreich hat die "Deutsche Literaturgesellschaft" aber sicher kein Geld kassiert: Der ominöse Verlag scheint das Buch mit dem Titel "Bücher könnte ich lassen, Oper nie!" als Köder für seine Bauernfängerei produziert zu haben. Das Literaturcafé hat die Geschichte schon vor einiger Zeit aufgebracht und berichtet in einem Nachtrag von gestern, dass es das Buch bei Amazon bestellen konnte. Elke Heidenreich sagt dazu, ebenfalls laut Literaturcafé: Von Thierry Chervel

Hilft Siemens den iranischen Zensoren?

22.06.2009. Das Nokia Siemens Network reagiert in einem Blogeintrag auf den unten zitierten Artikel des Wall Street Journal Von Thierry Chervel

Neue Bilder und Links zu den Demos im Iran

17.06.2009. Es ist immer noch völlig irre, welche Informationen einerseits über den Twitter-Hashtag #IranElection, aber auch über das ausgezeichnete und minütlich aktualisierte Blog des Guardian über die Proteste im Iran kommen. Im Guardian scheint man jetzt in 24-Stunden-Schichten zu arbeiten: Gegen 3 Uhr Nachmittags wurde gemeldet, dass nun ein Kollege aus Washington übernimmt. Von Thierry Chervel

Demos im Iran - aktuelle Links

16.06.2009. "Live-Tweeting The Revolution" - ohne Twitter geht gar nichts mehr, auch keine Revolution. Gawker meldet: "Twitter kündigte gestern an, dass es einen angekündigten Termin für Instandsetzungsarbeiten verschoben habe, damit die Demonstranten im Iran den Service nutzen können, um sich zu organisieren und mit der Welt zu kommunizieren." Die New York Times erklärt in einem ausführlichen Artikel, welche Rolle Twitter, Facebook etc. für die Demonstranten spielen. Von Thierry Chervel

Archiv: Presseschauen

Sägt die Säge einen Ton

25.08.2015. In der NZZ fragt Literaturkritiker Rainer Moritz seine Kollegen, wie sie Feridun Zaimoglus Roman besprechen wollen, nachdem sie mit dem Autor durch Istanbul flaniert sind. Im Blog Kwerfeldein dokumentiert Samaneh Khosravi Schönheitsideale im Iran. Witz und Ehrlichkeit findet die Welt in den Porträts des Gesellschaftsmalers John Singer Sargent. Das Literaturcafe erinnert: Es gibt auch gute Romane außerhalb der Longlist für den Deutschen Buchpreis. Die Musikkritiker stellen sich den Klangerzeugungsgeräten beim Atonal Festival in Berlin. Mehr lesen

Begehung der Stätten des Jenseits

25.08.2015. Die taz staunt, wie schlampig Behörden Anfragen stellen, um an gespeicherte Daten von Mailanbeitern zu kommen. Ebenfalls in der taz erklärt die Anwältin Miriam Saage-Maaß, warum sie mit der Kairoer Menschenrechtserklärung nichts anfangen kann. Libération berichtet über die Verfolgung Homosexueller durch den Islamischen Staat. Auch die Zerstörung von Tempeln in Palmyra sorgt weiter für Empörung. 
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Hereinspaziert, klicken und liken!

24.08.2015. Ronnie Grob über den Journalismus im Internet - Flüchtlingspolitik: Nils Markwardt über Kant, Adorno & Derrida an der Grenze mit Seehofer & Heidegger - Umgang mit der Zeit: Rüdiger Safranski & das schwarze Loch - E-Books lesen: Allein mit dem Text, getrennt vom Buch - Wolfram Weimer kauft das Debatten-Magazin The European - Navid Kermani im Interview: Unterdrückte Tradition kehrt als Zombie zurück. Mehr lesen

Ersatzobjekte für den Klassenkampf

18.08.2015. In Guernica taut Etgar Keret das Hebräische auf. n+1 fragt: Warum recherchieren Journalisten kaum noch? In El Pais Semanal erklärt der argentinische Sojakönig Gustavo Grobocopatel, warum Kapitalismus gut ist für die Demokratie. In The New Inquiry erklärt Yahdon Israel, wie schwierig es ist, schwarz und man selbst zu sein. Walter Lacqueur erzählt in Tablet, wie die Frankfurter Schule 1942 am Holocaust vorbei schaute. Die NYT beschreibt die Politik der sexuellen Versklavung in den Territorien des IS. Mehr lesen

Archiv: Bücher

Ein böser Ort

24.08.2015. Bewegt und begeistert liest die FR Wolfgang Pensolds "Geschichte des Fotojournalismus". Die SZ geht mit Henning Ahrens' auf eine Albtraumreise durch Dunkeldeutschland. Traurig auch die unfreien Frauenleben in Gertraud Klemms Roman "Aberland". Mehr lesen

Rücksichtslos, aber nicht ohne Empathie

06.08.2015. Harper Lees neuer Atticus Finch, die Meads bei Lily King, Gedichte von Emily Dickinson und die wundersame Entstehung der baskischen Identität. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats August. Mehr lesen

Auf der Suche nach Frankreich oder einem Wurm

03.08.2015. In der Sommerzeit greift man nach Büchern, die mit Vorbedacht gewartet haben. Das Lesereisen beginnt. Kurze Hinweise. Mehr lesen

Was Poetisches

31.07.2015. Ken Bruen lässt in seiner Jim-Thomson-Hommage "Kaliber" viel schwarzes Blut fließen. Charles Willeford schickt in seinem Achzigerjahre-Klassiker "Miami Blues" einen unbekümmerten Psychopathen in die noch ganz und gar unglamouröse Drogenmetropole. Mehr lesen

Archiv: Magazin

Gute Literaturkritik ist Gesellschaftskritik

07.08.2015. Kritik braucht Glauben, nicht an Gott, aber an die Literatur. Kritiker müssen daran glauben, dass sie gut ist, nicht nur für einen selbst, sondern auch für andere. Sie müssen Fundamentalisten sein, missionieren wollen. Mormonen der Literatur. Mehr lesen

Wenn einer nicht schlafen kann

22.07.2015. Ein Popsong als Diorama auf sämtlichen Kanälen, Tiere in Hotelzimmern auf Videobillboards, Chloë Sevigny als einsame Reisende in einem Spiegelkabinett: In Doug Aitkens Kunst gibt es nichts, was es nicht gibt, nichts, was nicht geht. Einstmals gefeiert als postmoderner Erzähler auf "multipler Leinwand", bespielt er nun die Frankfurter Schirn, als wäre sie sein Flagship-store. Mehr lesen

Kinder ihrer Zeit

06.03.2015. Der EuGH hat entschieden: ein Buch ist nur dann ein Buch, wenn es auf einem physischen Träger geliefert wird. Damit entfällt der reduzierte Mehrwertsteuersatz für Ebooks, die in Europa teuer bleiben. Das freut weder Autoren noch Verlage noch Kunden, nur die Betreiber von Webseiten zum illegalen Download. Mehr lesen

Trauer um Charlie Hebdo

09.01.2015. Wir erinnern mit einer Hommage an Charb, Cabu, Wolinski, Honoré und Tignous. Mehr lesen

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