Ota Filip

Ota Filip, geboren 1930 in Schlesisch-Ostrau (Tschechoslowakei), arbeitete nach Abitur und Journalistik-Studium in der Tschechoslowakei als Redakteur in verschiedenen Zeitungen und im Rundfunk, ab 1960 bis Ende 1967 als Hilfsarbeiter. In dieser Zeit begann er aus Langeweile den Roman "Cafe an der Straße zum Friedhof" zu schreiben, für den er 1967 den Großen Preis der Stadt Ostrau erhielt. Ab 1968 arbeitete er als Verlagslektor. Ein Jahr nach der Okkupation des Landes, im Jahr 1969, wurde er wegen "Unterwühlung der sozialistischen Gesellschaft" verurteilt und saß 14 Monate im Gefängnis. Danach war er als Möbelmonteur, Lastwagenfahrer und Bauarbeiter tätig.
1974 wurde er mit seiner Familie ausgebürgert und lebt seitdem als freier Schriftsteller in Oberbayern. Er ist Mitglieder der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, des deutschen P.E.N.-Zentrums in Darmstadt und des Tschechischen Schriftstellerverbandes.

Ota Filip: Der siebente Lebenslauf. Autobiografischer Roman

Cover: Ota Filip. Der siebente Lebenslauf - Autobiografischer Roman. F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung, München, 2001.
F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung, München 2001
Der tragische Impuls für die Niederschrift dieser Romanbiografie war der Selbstmord von Ota Filips Sohn Pavel. Er wurde, so vermutet man, durch manipulierte Wahrheiten und Halbwahrheiten ausgelöst, auf…

Ota Filip: Cafe Slavia. Roman

Cover: Ota Filip. Cafe Slavia - Roman. F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung, München, 2001.
F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung, München 2001
Zwischen "magischem Realismus und phantastischer Fabulierkunst" erzählt Ota Filip in diesem phantastischen Roman die Geschichte Prags als einen Teil der Weltgeschichte und unterstreicht deutlich die tschechische…