Karl-Wilhelm Fricke

Karl Wilhelm Fricke, geboren 1929, studierte Politische Wissenschaft und arbeitete als Journalist in Westberlin. Aufgrund seiner kritischen Berichterstattung über die DDR wurde er 1955 von der Staatssicherheit von West- nach Ostberlin entführt und wegen "Kriegshetze" zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt. 1959-69 freiberufliche Tätigkeit in Hamburg, 1970-94 Leitender Redakteur beim Deutschlandfunk in Köln, 1996 Promotion zum Dr. h.c. Zahlreiche Veröffentlichungen zu den Themen Staatssicherheit, politische Strafjustiz und Opposition in der DDR.