Buchautor

Ernst Cassirer

Stichwort: Sprachphilosophie
Ernst Cassirer, 1874 in Breslau als Sohn eines jüdischen Kaufmanns geboren, studierte deutsche Literatur und Philosophie in Berlin und Marburg. Dort promovierte er 1899 über Descartes' Kritik der mathematischen und naturwissenschaftlichen Erkenntnis. Nach seiner Habilitation war er zunächst Privatdozent in Berlin und ab 1919 Professor für Philosophie in Hamburg. In dieser Zeit veröffentlichte er zahlreiche erkenntnistheoretische und kulturphilosophische Arbeiten, darunter sein dreibändiges Hauptwerk "Philosophie der symbolischen Formen".
Nach der Machtübernahme musste Cassirer nach England fliehen, wo er als Gastprofessor in Oxford lehrte. 1935 siedelte er nach Schweden über und nahm die schwedische Staatsbürgerschaft an, doch schon 1941 wanderte er in die USA aus, wo er zunächst in Yale und dann an der Columbia University in New York lehrte. 1944 veröffentlichte Cassirer "An Essay on Man" und erweiterte damit seine Kulturphilosophie um eine anthropologische Basis. Er starb wenig später am 13. April 1945.
Stichwort: Sprachphilosophie - 1 Buch

Ernst Cassirer: Aufsätze und kleine Schriften 1922-1926. Gesammelte Werke. Hamburger Ausgabe, Band, 16

Felix Meiner Verlag, Hamburg 2003
ISBN 9783787314164, Gebunden, 420 Seiten, 92.00 EUR
Bearbeitet von Julia Clemens. Inhalt: Aufsätze und Abhandlungen: Die Begriffsform im mythischen Denken (1922) · Der Begriff der symbolischen Form im Aufbau der Geisteswissenschaften (1923) · Die Kantischen…