Ambrose Bierce

Ambrose Gwinnett Bierce (1842-1914) war das zente von 13 Kindern (deren Namen sämtlich mit dem Buchstaben A anfingen). Er lief als 15-Jähriger von Zuhause weg. Er nahm auf der Seite der Union am Bürgerkrieg teil und zeichnete sich durch Tapferkeit aus. Seine schrecklichen Erlebnisse in der Schlacht von Shiloh wurden zur Grundlage späterer Erzählungen. Nach dem krieg lebte er lange in San Francisco. Berühmt wurde er als Journalist; er gehörte zu den einflussreichesten Hauptstadt-Korrespondenten in Washington. Seine Kolumnen sorgten häufig für Kontroversen. Mit 70 Jahren unternahm Bierce eine Reise nach Mexiko, mitten in die Mexikanische Revolution, wo sich seine Spur im Gefolge des Revolutionärs Pancho Villa verlor. Seine bekanntesten Werke sind heute "An Occurrence at Owl Creek Bridge" sein satirisches Lexikon "The Devil's Dictionary". Der Schriftsteller Carlos Fuentes hat in seinem Roman "The Old Gringo" das Verschwinden Bierces aufgegriffen.

Ambrose Bierce: Des Teufels Wörterbuch

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Manesse Verlag, Zürich 2013
ISBN 9783717523048, Gebunden, 224 Seiten, 19.95 EUR
Aus dem Englischen übersetzt und herausgegeben von Gisbert Haefs. In gewitzten Stichworten von A wie "Abendland" bis Z wie "Zyniker" erklärt Bierce den Lauf der Dinge, gesehen durch die Brille eines schwarzhumorigen…

Ambrose Bierce: Geschichten aus dem Bürgerkrieg

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Elster Verlagsbuchhandlung, Zürich 2012
ISBN 9783907668740, Gebunden, 300 Seiten, 24.80 EUR
Mit einem Nachwort von Elisabeth Bronfen. Der amerikanische Bürgerkrieg (1861-1865) hat Ambrose Bierce entscheidend geprägt. Er war Teilnehmer und damit Zeuge eines der ersten modernen Kriege des Industriezeitalters.…