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Literaturbeilagen

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Vorgeblättert

György Dalos: Der Fall des Ökonomen

05.03.2012. György Dalos erzählt die Geschichte von Gábor Kolozs, eines nicht weiter gefragten Ökonomen, der in Moskau studierte. Und wie es dazu kam, dass er den Tod seines Vaters verschweigt, um nicht auf dessen Wiedergutmachungsrente als Holocaust-Überlebender verzichten zu müssen. Lesen Sie den Anfang von "Der Fall des Ökonomen".

Bild zum ArtikelGyörgy Dalos: Der Fall des Ökonomen
Roman

Rotbuch Verlag, Berlin 2012
192 Seiten, gebunden, Euro 18,95

Erscheint am 9. März 2012

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Klappentext: Budapest, im Jahr 2000: Für Gábor Kolozs stellt sich die Existenzfrage. Dabei hatte alles so hoffnungsfroh begonnen, damals, Anfang der 60er als Wirtschaftsstipendiat in Moskau. Doch die Arbeit an einer ungarischen Reform 1968 bringt nicht die ersehnte Befreiung vom Elternhaus, eine stürmische Ehe scheitert, schließlich wird Kolozs als Dissident diffamiert. 1989 beschert ihm die Wende zumindest beruflichen Erfolg, der aber wieder nicht von Dauer ist. Jetzt, am Grab jenes Holocaust-Überlebenden, der sein Vater war, kalkuliert der mittellose Ökonom: Um sich zu finanzieren, muss er den Tod des Vaters verschweigen - und an seiner statt die monatliche Wiedergutmachung einstreichen. Der Schwindel droht aufzufliegen, als die Presse den 100. Geburtstag des "letzten Überlebenden" am 23. Dezember 2006 feiern möchte …

Zum Autor: György Dalos, 1943 in Budapest geboren, lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Er wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, u.a. mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis sowie zuletzt mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2010 und dem "einheitspreis 2011". Seine Bücher wurden in elf Sprachen übersetzt. Bei Rotbuch liegen die Erzählung "Balaton-Brigade" (2006) und der Roman "Jugendstil" (2007) vor.

Leseprobe

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Archiv: Vorgeblättert

Hans Keilson: Tagebuch 1944

03.09.2014 . Im März 1944 beginnt der Arzt und Schriftsteller Hans Keilson ein Tagebuch im holländischen Exil, mit gefälschtem Pass und teilweise im Versteck. Er schildert die Erfahrung des Untertauchens und berichtet von der Entfremdung gegenüber Frau und Kind, einer heimlichen Liebe, von Gedichten und Lektüre. Lesen Sie hier einen Auszug von April bis Oktober aus "Tagebuch 1944". Mehr lesen

Lutz Seiler: Kruso

01.09.2014 . Edgar Bendler strandet im Juni 1989 auf der Insel Hiddensee. Er wird Abwäscher im Klausner, wo er Alexander Krusowitsch - Kruso - kennenlernt und in die Rituale der Saisonarbeiter eingeweiht wird. Geheimer Motor dieser Gemeinschaft ist Krusos Utopie, die verspricht, jeden Schiffbrüchigen des Landes (und des Lebens) in drei Nächten zu den Wurzeln der Freiheit zu führen. Mehr lesen

Jürgen Neffe: Mehr als wir sind

27.08.2014 . Was wäre, wenn wir nicht mehr schlafen müssten? Anfang des 21. Jahrhunderts entdeckt der Chemielaborant Janush Coppki eine Wachdroge, die sich bald über die ganze Welt verbreitet. Jahrzehnte später stößt ein Biograf auf die Geschichte des unbekannten Coppki... Mehr lesen

Bora Cosic: Lange Schatten in Berlin

25.08.2014 . In seinem Buch "Lange Schatten in Berlin" streift Bora Ćosić durch die Großstadt und deutet die Zeichen der bürgerlichen Kultur Europas. Dabei setzt er in einer Art philosophischer Ausgrabung seine Exilheimat als Inbegriff des 20. Jahrhunderts neu zusammen. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Gabriele Weingartner: Die Hunde im Souterrain

18.08.2014 . Die Geschichte von Felice und Ulrich, ein junges ambitioniertes Paar, das in den siebziger Jahren in Amerika lebt und forscht. Dann jedoch geschieht etwas, was Ulrich verändert, und er setzt seinem Leben ein Ende. Felice versucht schließlich nach Jahren das Geheimnis zu lüften. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman "Die Hunde im Souterrain" von Gabriele Weingartner.
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Rainer Pöppinghege: Tiere im Ersten Weltkrieg

11.08.2014 . Der Historiker Rainer Pöppinghege schildert, wie im Ersten Weltkrieg massenhaft Tiere rekrutiert und eingesetzt wurden. Millionen Brieftauben, Pferde, Hunde, Kamele und Ochsen waren für Kommunikation und Transport unverzichtbar, obwohl dieser Krieg schon industrialisiert war. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Tiere im Ersten Weltkrieg". Mehr lesen

Fadhil al-Azzawi: Der Letzte der Engel

07.08.2014 . Der irakische Schriftsteller Fadhil al-Azzawi erzählt Geschichten aus dem Irak der fünfziger Jahre, die wie Grimm'sche Märchen anmuten. In Kirkuk lebt sein Held Hamid Nylon, der sich schließlich als Revolutionär betätigt. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman "Der Letzte der Engel".
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Alastair Brotchie: Alfred Jarry

04.08.2014 . Alfred Jarry (1873-1907) war der Schöpfer des Père Ubu, jener legendären Figur, die er in wechselnden Rollen in heute noch gespielten Theaterstücken hat auftreten lassen. Um seine Person ranken sich wilde Geschichten und Anekdoten, die Alastair Brotchie in seiner Biografie zusammengetragen hat, zugleich eine Chronik des französischen Fin de Siècle. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Alfred Jarry. Ein pataphysisches Leben". Mehr lesen

Esther Kinsky: Am Fluss

31.07.2014 . Esther Kinsky erzählt von Spaziergängen an Flusslandschaften, an der Grenze zwischen Stadt und Land, Menschen und Wildnis. Sie nutzt diese Terrains vagues als Freiraum für Erinnerung und Reflexion. Lesen Sie hier drei Geschichten aus dem Roman "Am Fluss".
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Linda Le: Flutwelle

21.07.2014 . Ein Tag, vier Personen, eine Geschichte, vier Blickwinkel. Van ist soeben in Bobigny zu Grabe getragen worden. Seine Frau Lou hat ihn vielleicht absichtlich, vielleicht unabsichtlich überfahren. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Flutwelle" der vietnamesisch-französischen Schriftstellerin Linda Lê. Mehr lesen

Wendy Lower: Hitlers Helferinnen

14.07.2014 . Mit Wehrmacht und SS zogen auch Hunderttausende von Frauen nach Osten, um jung und ehrgeizig den deutschen Vernichtungsfeldzug zu unterstützen. Sie dienten als Bürokräfte, Krankenschwestern oder KZ-Aufseherinnen. Lesen Sie hier einen Auszug aus Wendy Lowers Buch "Hitlers Helferinnen. Mehr lesen

Claudia Pineiro: Ein Kommunist in Unterhosen

30.06.2014 . Ein Mädchen erlebt in Argentinien im Sommer 1976 das Ende Ihrer Kindheit. Die politische Realität der Militärdiktatur bricht in Form von Zensur, Geheimnissen und Verdächtigungen in die Vorstadtwelt der Familie, der Vater verliert seine Arbeit. Lesen Sie hier einen Auszug aus Claudia Piñeiros neuem Roman "Ein Kommunist in Unterhosen". Mehr lesen

Jean-Luc Seigle: Der Gedanke an das Glück und an das Ende

23.06.2014 . Albert, seine Frau Suzanne und der jüngere Sohn Gilles leben in einem französischen Dorf, Henri der Ältere kämpft in Algerien. Albert erhängt sich, nachdem im Fernsehen ein Film über den Algerienkrieg gezeigt wird, in dem auch sein Sohn vorkommt. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Der Gedanke an das Glück und an das Ende" des französischen Schriftstellers Jean-Luc Seigle.
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Martin Caparrós: Die Ewigen

26.05.2014 . Der argentinische Autor Martín Caparrós erzählt in seinem neuen Roman "Die Ewigen" von Nito, der, als er herausfindet, wie sein Vater starb, sich an dem Schuldigen rächen will und ihm in einem Brief erläutert, wann und auf welche Weise er ums Leben kommen wird. Er erzählt vom Sterben so gut, dass ein Pastor sich dieses Talent bald zunutze macht. Lesen Sie hier einen Auszug.
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Robert Warshow: Die unmittelbare Erfahrung

12.05.2014 . Robert Warshow war einer der bedeutendsten Filmkritiker und Kulturtheoretiker der USA. In seinem Essay "Das Erbe der Dreißiger" denkt er über Massenkultur, persönliche Erfahrung und die Rolle der amerikanischen Intellektuellen nach. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Band "Die unmittelbare Erfahrung". Mehr lesen

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