Bücherschau der Woche

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Georges-Arthur Goldschmidt: Ein Wiederkommen

27.02.2012. In Paris angekommen und in Sicherheit erinnert sich Georges-Arthur Goldschmidt alias Arthur Kellerlicht an seine Kindheit, seine Flucht als 10-Jähriger aus Deutschland 1938, an die Zeit im Internat während des Krieges und an die Strafen für fast alle Lebensäußerungen. Lesen Sie hier den Beginn der Erzählung "Ein Wiederkommen".

Bild zum ArtikelGeorges-Arthur Goldschmidt: Ein Wiederkommen
Erzählungen

S. Fischer Verlag, Frankfurt 2012
196 Seiten, gebunden, Euro 18,99

Erscheint am 8. März 2012

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Mehr Informationen beim S. Fischer Verlag

Klappentext: Paris ist seine neue Heimat. Endlich das Gefühl, aufgenommen zu sein. Aber vergessen hat Arthur Kellerlicht nichts: Erst zehnjährig wird er des Landes verwiesen, verurteilt, weil er als Jude geboren ist. Rettung findet er in einem Internat in den Savoyen, wo die Züchtigung zum Alltag gehört. Und weil sich der Heranwachsende des Lebens unwürdig fühlt, ist es nur richtig, dass er bestraft wird: für das Lesen unerlaubter Bücher, für das Entdecken des eigenen Körpers, ganz einfach dafür, dass es ihn gibt, dass er überlebt hat. Kein Schreiben ist so existenziell wie das von Georges-Arthur Goldschmidt. Seine Romane und Essays sind einer der schönsten Existenzbeweise.

Zum Autor: Georges-Arthur Goldschmidt, geboren 1928 in Reinbek bei Hamburg, musste als Elfjähriger in die Emigration nach Frankreich gehen, er lebt heute in Paris. Für seine Bücher wurde er u. a. mit dem Bremer Literaturpreis, dem Nelly-Sachs-Preis und dem Joseph-Breitbach-Preis 2005 ausgezeichnet. Zuletzt sind von ihm "Freud wartet auf das Wort", "Die Befreiung" und "Meistens wohnt der den man sucht nebenan. Kafka lesen" erschienen.

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