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Die stärksten Triebkräfte bei Büchern

Von Rüdiger Wischenbart

16.03.2010. Vor der Leizpziger Buchmesse: Ein Blick auf europäische Bestsellerlisten zeigt, dass keineswegs nur die angloamerikanischen Dampfmaschinen ziehen. Übersetzt wird trotzdem zu wenig, und es fehlen Übermittlungskanäle.

Knapp neun Prozent aller Neuerscheinungen in deutschen Verlagen sind Übersetzungen. Davon fallen etwa zwei Drittel auf die Belletristik. Zwei von drei Übersetzungen stammen von englischen Originalen ab, weitere rund zwölf Prozent aus dem Französischen. Das bedeutet, dass Übersetzungen aus allen anderen Sprachen insgesamt gerade einmal ein Fünftel aller Übersetzungen ausmachen. Außerdem nimmt die Zahl der Übersetzungen ins Deutsche im langjährigen Durchschnitt kontinuierlich ab. Weitgehend unbemerkt hat Deutschland auch seinen Ruf als wichtigstes Übersetzungsland in jüngster Zeit an Frankreich abgeben müssen.

Diese und ähnliche Daten deuten auf ein vertracktes Problem hin. Stellt man sich die kulturelle Kommunikation zwischen unterschiedlichen Ländern und Sprachräumen als überaus komplexes Nervensystem vor, dann gehören die Übersetzungen von Büchern klarerweise zu den Hauptsträngen der Kommunikation. Komplexe Ideen und komplizierte Geschichten reisen meist nur über Sprachgrenzen hinweg, wenn sie auch als Übersetzungen angeboten werden. Natürlich haben Bücher in jüngster Zeit mächtig Konkurrenz von Filmen, TV-Dokumentationen und aus dem Internet bekommen. Aber auch da stecken häufig genug erst einmal Bücher als erste Quelle dahinter.

Die Verteilung von Übersetzungen zwischen den unterschiedlichen Sprachen und Sprachräumen ist kein ausgeglichenes Spielfeld, sondern gleicht einer Kaskade. Wenige Sprachen dominieren. Als sogenannte Transfersprachen, also Sprachen, die als Verteilerkreise Übersetzungen in weiteren Sprachen auf den Weg bringen, taugen allein Englisch, Deutsch und Französisch.

Je weiter entfernt von den Hauptströmen eine Sprache angesiedelt wird, desto weniger Bücher werden aus diesen Sprachen in andere Idiome übersetzt, und folglich wird es für Ideen und Geschichten aus solchen Sprachen immer schwieriger, "hinaus in die Welt" zu gelangen und wahrgenommen zu werden.

Angesichts solch ungleicher Verhältnisse möchte man meinen, dass sich in den kommerziellen Höhen von Bestsellerlisten bald nur noch eine Art Einheitsliteratur durchsetzen kann, während all die Vielfalt bestenfalls ein Orchideen-Dasein erlebt - gewiss prachtvoll, jedoch ephemer und bedroht. Die Anprangerung der "Homogenisierung" und "Kommerzialisierung" von Büchern und Lesern gehört auch zu den festen Ritualen bei kulturellen Großereignissen wie etwa der Buchmesse in Leipzig diese Woche. Beliebt ist auch die Vorstellung einer alle Buntheit platt walzenden Übermacht angelsächsischer Blockbuster-Autoren und der hinter ihnen aufgebauten Marketingmaschinerien - also die Trias des Bösen, bestehend aus JK Rowlands "Harry Potter", Stephenie Meyers "Twilight" und Dan Browns Vatikanverschwörungstheorien.

Allein, die Verhältnisse und das Lesevolk sind nicht so simpel. Gewiss, der Marktanteil der Mega-Seller ist gewaltig und in den letzten Jahren spürbar gestiegen. Aber dennoch bilden sie nur die Spitze eines Eisberges, der insgesamt mit vielen Überraschungen aufzuwarten vermag. Und viele der in Talkshows gerne gepredigten Gewissheiten halten nicht lange stand, wenn man sie etwas kritischer überprüft.

Vermessungen der Bücher- und Übersetzungslandschaften quer durch Europa, wie ich es mit einem Team an Mitstreitern zuletzt für den unlängst erschienenen "Diversity Report 2009" vorlegen konnte, sind gut für einige Überraschungen. (Der Report steht hier als Download zur Verfügung)

Betrachtet man etwa die Bestsellerlisten für die wichtigsten westeuropäischen Märkte für 2009, staunt man, dass gerade einmal acht Autoren in drei oder mehr Ländern in den oberen Bestsellerrängen zu finden waren. Natürlich gehören die bekannten angelsächsischen Schwergewichte dazu, also Stephenie Meyer, Dan Brown, John Grisham oder James Patterson. Aber sie stehen einer entschlossenen Gruppe europäischer Autoren gegenüber, unter denen die Stars des Schweden-Krimis die klare Führungsspitze bilden.

Stieg Larsson ist mit seiner erst postum erschienenen "Millenniums"-Trilogie sogar in die Fußstapfen von "Harry Potter" getreten. Genaue Analysen zeigen, wie die facettenreiche Geschichte um einen linken Aufdecker-Journalisten und eine recht exzentrische Hackerin am Bestsellermarkt unerwartet in eine Spielklasse der absoluten Ausnahmephänomene vorgestoßen ist. Bemerkenswert ist zudem, dass die schon in Schweden zum Kassenschlager gewordenen Thriller nicht in Deutschland als dem besteingeführten internationalen Startplatz für "Nordic Crime" durchgestartet sind, sondern in Frankreich.

Mit ein wenig Ironie lassen sich sogar Muster der Verbreitung erkennen, wie sie sonst eher mit infektiösen Krankheiten einher gehen: Da bildete der Krimi-Virus zuerst eine solide Basis an Infizierten in einem begrenzten Territorium - in Schweden - aus, fand bereits vor einem Jahrzehnt mit Henning Mankell den perfekten Träger für ein weiteres, diesmal externes Verbreitungsgebiet - Deutschland. Doch die nächste, noch einmal vielfach stärkere Welle läuft dann wiederum über ein frisches Terrain, eben wie Stieg Larsson in Frankreich, wo übrigens nicht der marktbeherrschende Konzern Hachette, sondern ein mittelgroßer unabhängiger Verlag, Actes Sud, die globale Epidemie erst so richtig ausgelöst hat. Aktuell folgen nun gerade Mutationen des Virus, sprich etliche weitere Talente in Sachen skandinavischen Spannungsliteratur, mit Autoren wie Camilla Läckberg oder Lars Kepler (ein Pseudonym für ein Autorenpaar). Selbst krasse Außenseiter wie der Isländer Arnaldur Indridason finden "Infektionsherde", beziehungsweise ein breites Lesepublikum.

In Leipzig - Frankfurt zog erst zwei Jahre später nach - konnte man gut eine ähnliche Verbreitungsgeschichte verfolgen, als junge Manga-Fans plötzlich begannen, sich wie ihre Comics-Helden zu verkleiden und so mit Kostümen und Fantasiewaffen die Messe zu stürmen, die dann bald kapierte, was ihr da Gutes widerfuhr und Verkleideten freien Eintritt gewährte. Das ist aber nur ein besonders spektakuläres, weil weithin sofort sichtbares Beispiel dafür, wie sehr der Austausch zwischen Lesern - vulgo Flüsterpropaganda - eine der stärksten Triebkräfte bei Büchern ist.

Unter der höchsten Spitze des Eisberges an Erfolgsautoren wartet die nächste Überraschung, nämlich europäische - nicht auf Englisch geschriebene - Bestseller von oft erheblicher literarischer Qualität, in unterschiedlichsten Stilrichtungen, mit einer nicht wirklich eingrenzbaren Vielfalt an Themen und Tonlagen. Nichts könnte falscher sein als die Vorstellung von Bestsellern als im Grunde austauschbarer Mist.

Tatsächlich fand man auf den höchsten Verkaufsrängen in den letzten Jahren auch den Gelehrten-Roman "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann über einen Mathematiker und einen Entdecker und Naturforscher neben den bedeutend  gefälliger angelegten Mysterien rund um die "Kathedrale des Meeres" im mittelalterlichen Barcelona  von Ildefonso Falcones. Die erotische Selbstbespiegelung der durchaus schrägen TV-Moderatorin Charlotte Roche, "Feuchtgebiete" gehört dazu wie die hoch versponnenen Monologe einer Pariser Concierge, die sich mit krassem Humor quer durch die Philosophiegeschichte zitiert (Muriel Barbery: "Die Eleganz des Igels"). Die Liste ist allein über die letzten paar Jahre rasch erweiterbar, und je genauer man hinsieht, desto deutlicher werden zwei Dinge: Das klassische Erfolgsstrickmuster gibt es nicht, und viele dieser in zahlreiche Sprachen übersetzten Erfolgsbücher erschienen anfangs in sehr bescheidenen Auflagen, und wurden erst über Leser zum Überraschungserfolg.

Leipzig ist natürlich eine attraktive Bühne auch für diese Titel. Die Aufmerksamkeit vieler Besucher wie auch der Medien richtet sich aber ebenso auf das immer wieder gezielt eingerichtete Schaufenster für die Literaturen Zentral- und Südosteuropas. Allerdings, ein wenig funktioniert das nach einem liebgewonnenen Zaubertrick, den alle längst kennen und auch durchschauen, aber doch nicht missen möchten. Denn zwei Jahrzehnte - beinahe eine Generation - nach der Wende sind der "Osten" und seine Literaturen längst vertrautes Terrain. Es geht kaum noch um die großen Entdeckungen des Unbekannten - oder, noch weniger, des vermeintlich so ganz Anderen.

In zwanzig Jahren haben unermüdliche Zwischenträger wie etwa der diesjährige Leipziger Preisträger György Dalos dafür gesorgt, dass Dutzende Autoren aus Polen oder Ungarn, der Ukraine oder Bosniens, Rumänien oder Slowenien ihren Weg zu den Lesern quer durch Europa gefunden haben, und Leipzig war dafür - auch wenn dies paradox klingen mag - das geeignete, weil ein wenig an der Peripherie gelegene Gravitationszentrum. Andrzej Stasiuk, Terezia Mora, Jurij Andruchowytsch, Mircea Cartarescu oder Drago Jancar wurden seither nicht nur ins Deutsche übertragen, sondern in viele (west-) europäische Sprachen übersetzt, haben angesehene Preise gewonnen und sind geachtete Gäste auf allen großen Literaturfestivals.

Ein ganz wesentlicher Unterschied aber grenzt sie dennoch gegenüber ihren "westeuropäischen" Kollegen deutlich ab - wobei "west"-europäisch als die "alte" EU von vor 1989 zu verstehen ist, also von Skandinavien bis Südeuropa, von der iberischen Halbinsel bis Wien reichend. Während es im Westen immer weniger Grenzen gibt zwischen literarischer Anerkennung und Erfolg am Markt, bleiben die hohe und die populäre Literatur im so genannten "Osten" scharf voneinander abgegrenzte Bezirke. Mehr noch, kaum einem Autor aus Polen oder Ungarn gelingt ein breiter Durchbruch etwa in Tschechien oder Rumänien, oder umgekehrt, und schon gar nicht in der "alten" EU, so als hätte sich die Entgrenzung der jüngsten Vergangenheit dort zwischen unsichtbaren, doch immer noch wirksamen Trennlinien verheddert.

Auf gewisse Weise ist dies durchaus ein Ausdruck von Vielfalt. Dabei erweisen sich die alt hergebrachten Muster von Ost und West als wenig aussagekräftig. Denn die literarische Landkarte zeigt deutlich, wie sehr Geschichten überwiegend aus einem sehr konkreten, lokalen Umfeld heraus wachsen, dann aber oft ein weit darüber hinaus reichendes Publikum finden können.

Was indessen fehlt, beziehungsweise nur sehr ungenügend funktioniert ist eine Vielfalt der Übermittlungskanäle für diese Geschichten und ihre Autoren. Dabei geht es nicht nur um Geld und Förderungen, um finanzielle wie wohlmeinende Unterstützung für Übersetzungen, sondern mehr noch um die Überwindung von Scheuklappen: Wir wissen viel zu wenig von der Vielzahl der spannenden Geschichten, die hier und dort geschrieben und auch gelesen werden, wenn auch bislang oft nur im Ursprungsland der Autoren. Aber die häufig genug ebenso erstaunlichen wie ungeplanten Erfolge dieser Geschichten machen deutlich, dass bei den Lesern die Neugierde viel größer ist, als es der "Markt" und die Medien wahrhaben wollen.

Das beste aktuelle Beispiel für dieses Paradoxon ist übrigens einmal mehr Schweden mit seinen Krimiautoren. Seit über einem Jahrzehnt überrollt das europäische Lesevolk eine Welle von Morden, Enthüllungen über rechtsradikale Geheimbünde, Serienkiller zwischen netten, rostbraun bemalten Holzhäuschen an idyllischen Seen und oberflächlich adretten, jedoch tief gebrochenen Mittelklassewelten. Wer hätte gedacht, dass solch eine Kulisse faszinieren, die Buchkassen zum Klingeln bringen und doch am Ende Skandinavien als den womöglich besten Fleck auf Erden vorführen kann!

Rüdiger Wischenbart

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