Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 19.06.2013, 14.00 Uhr

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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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Aus dem Archiv

  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Am häufigsten kommentierte Bücher

Buch: Herrndorf, Wolfgang: Tschick

Wolfgang Herrndorf: Tschick

Buch: Riegel, Hans-Peter: Beuys

Hans-Peter Riegel: Beuys

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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

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Debatte

ESSAY

Ein Turm aus sieben Eiern

11.06.2013. Biennale Venedig: Artur Zmijewski lässt Blinde sich selbst malen. Fischli-Weiss präsentieren kritische Momente der Weltgeschichte in ungebranntem Ton. Tino Sehgal arbeitet mit Tänzern in gleichem Rhythmus, ohne sich je zu vereinigen. Flüchtige Impressionen einer Kunst, die nie statisch sein will. Von Marie Luise Knott.

    ESSAY

    Erstaunliche Nonchalance

    10.06.2013. Die Zeit ist liberal - besonders im Umgang mit dem iranischen Regime. Gegen die beschönigende Wahlberichterstattung aus dem Gottesstaat, der die Opposition seit den Aufständen vor vier Jahren brutaler unterdrückt als je.
    Von Matthias Küntzel.

      ESSAY

      Verborgene Menschheitsreligion?

      30.05.2013. Jan Assmanns Vorschlag, das Gefahrenpotential des exklusiven Monotheismus durch Relativierung der Wahrheitsansprüche einzudämmen, ist problematisch: Wie kann ein gläubiger Mensch, der davon ausgeht, dass Gott aus dem Verborgenen herausgetreten ist und sich ein für alle Mal geoffenbart hat, sowohl seiner Überzeugung treu bleiben als auch anerkennen, dass die Wahrheit möglicherweise doch noch verborgen ist? Von Jan-Heiner Tück.

        ERZÄHLUNGEN

        Club Med

        21.05.2013. Marseille, Kulturhauptstadt 2013. Mit ihrem hohen Migrantenanteil ist die Mittelmeermetropole ein Vorreiter der Integration. Fünfzig Jahre später haben sich die Hoffnungen zerschlagen, die Segregation ist in vollem Gang. Die Vereinten Progressiven Territorien sichern ihre Sektorengrenzen mit aller Macht ... Eine Erzählung Von Sascha Josuweit.

          ESSAY

          Monotheismus der Treue

          17.05.2013. Die Frage ist nicht, ob der Monotheismus die Welt grausamer gemacht hat, sondern ob er neue Argumente geliefert hat, Gewalt und Grausamkeit zu legitimieren. Für die Humanisierung gewaltlegitimierender Texte könnte die jüdische Auslegungstradition ein Vorbild sein. Von Jan Assmann.

            ESSAY

            Als mir die Energie zum Schlafen fehlte

            07.05.2013. Die Fernsehmoderatorin Vanessa Blumhagen feiert große Erfolge mit ihrem Buch über die Hashimoto-Krankheit - aber sie liegt wahrscheinlich falsch. Trotzdem offenbart ihre Geschichte viel über das erodierende Arzt-Patient-Verhältnis und über die Segnungen des Netzes. Reflexion am eigenen Beispiel
            Von Ralf Bönt.

              ESSAY

              The Hebrew Bible is a problem set

              02.05.2013. The idea that one should look to Judaic monotheism for the root of anti-Semitism (or other violence) is a key confusion in this discussion, especially since Jan Assmann has no intention to blame Jews. Some ways out of an unproductive circle. Von Marcia Pally.

                IM ENTENTEICH

                Der Medienwandel als interne Revolution

                11.04.2013. Das Problem des Spiegels ist keines der Chefredaktion. Es kann im Grunde nur dann in Angriff genommen werden, wenn die Printleute aus der Mitarbeiter-KG die Online-Leute (und auch TV) integrieren. Von Thierry Chervel

                  ESSAY

                  Mose, der Politiker

                  09.04.2013. Die wirkliche Sensation der Sinaierzählung besteht in der Transformation eines Königskults in eine Volksreligion, im Bundesschluss zwischen Gott und seinem Volk - ohne Vermittlung durch einen König. Nach der von Jan Assmann lancierten Debatte wäre eine erinnerungsgeschichtliche Rekonstruktion der Mosefigur als internationales Projekt anzuregen. Von Rolf Schieder.

                    IM ENTENTEICH

                    Berliner Zeitung lässt Artikel verschwinden

                    03.04.2013. Berliner Zeitung und FR publizierten online eine Kritik am Verleger Alfred Neven DuMont. Nach ersten öffentlichen Reaktionen entfernten die Redaktionen den Text eilends wieder. Die Kritik am Verleger entspreche  nicht den journalistischen Standards des Hauses. Von Thierry Chervel

                      IM ENTENTEICH

                      Was Arno Widmann nicht sagen durfte

                      04.04.2013. Die Berliner Zeitung hat eine kritische Passage über den Verleger Alfred neven DuMont nachträglich unterdrückt. Aber was hat Widmann eigentlich gesagt?

                        IM ENTENTEICH

                        Auf dem Rücken des Nachbarn

                        04.04.2014. Die Serie "Unsere Mütter Unsere Väter" stellt polnische Partisanen als notorische Antisemiten dar. Eine Relativierung von Nazi-Verbrechen. Von Adam Krzeminski

                          ESSAY

                          Europa Jetzt und Immer

                          02.04.2013. Die verzagte Europa-Rede des Bundespräsidenten Joachim Gauck zeigte, dass sich die europäische Idee ihrer eigenen Geschichte nicht bewusst ist. Aber die bis zum Überdruss wiederholte Formel vom "fehlenden Gründungsmythos" ist falsch. Europa muss sich nur trauen - und an das "Junge Europa" erinnern.
                          Von Peter Mathews.

                            ESSAY

                            Der Voldemort unter den politischen Themen

                            18.03.2013. Die Fernsehserie "Borgen" beansprucht, einen präzisen Blick in die dänische Politik zu werfen: Aber das Thema, das Dänemark traumatisierte wie kein anderes, kommt in ihr nicht vor: Der Karikaturenstreit und die Islam-Debatte. Es gibt aber eine andere dänische Serie zum Thema: "Cellen", gedreht Regisseur und Komiker Omar Marzouk. Nur will sie keiner senden! Von Jens-Martin Eriksen , Frederik Stjernfelt.

                              VIRTUALIENMARKT

                              Vier kleine Riesen gegen Amazon

                              11.03.2013. Die Entwicklungen der letzten Monate haben nun gewissermaßen offiziell deutlich gemacht, dass nicht Google der eigentlich unheimliche Faktor für die Buchbranche ist. Von Rüdiger Wischenbart.

                                ESSAY

                                Monotheismus ohne Mose?

                                07.03.2013. Als nicht revolutionär, sondern evolutionär beschreibt Markus Witte die israelitische Religionsgeschichte. Doch der Widerspruch zwischen einer evolutionären Entwicklung und den revolutionären Ideen von Bruch und Stiftung findet in der Bibel selbst statt und beschreibt eine innerbiblische Spannung und Dynamik. Von Jan Assmann.

                                  ESSAY

                                  Von der Weisheit des Glaubens an den einen Gott

                                  04.03.2013. Die bisherige Debatte über den biblischen Monotheismus ist zu sehr auf die Figur des Mose und die Exodus-Überlieferung fixiert. Ein ganz anderes Bild des altisraelitischen Eingott-Glaubens ergibt sich, wenn man die anderen Bücher der Bibel, insbesondere die Weisheitsliteratur, heranzieht. Von Markus Witte.

                                    ESSAY

                                    Im Schatten des Sinai

                                    21.02.2013. Die Erzählung vom Bundesbruch durch den Tanz um das Goldene Kalb und die darauf durch Mose entfesselte Schlächterei ist grundlegend für das Judentum, aber auch für Christentum, Islam und säkulare Religionen. Dieses "Sinai-Schema" konfrontiert Gläubige mit der Forderung, Vertrauen in Gottes Gnade zu fassen, da er sie sonst gnadenlos vernichten wird. Wie umgehen mit den Intoleranz-Resten von Religion? Von Peter Sloterdijk.

                                      ESSAY

                                      Plädoyer für das Sowohl als auch

                                      11.02.2013. Es geht Jan Assmann nicht primär um die Gewalthaltigkeit des Monotheismus, sondern um das Projekt der Aufklärung, das "wahr/falsch" der mosaischen Unterscheidung in einem höheren "Sowohl - als auch" aufzuheben. Dies stellt aber keine Gegenposition zur christlichen Theologie dar, sondern bildet einen in ihr seit je präsenten Tiefenstrom. Von Klaus Müller.

                                        ESSAY

                                        Mose und der zornmütige Gott

                                        06.02.2013. Ist es überhaupt sinnvoll, von einer "mosaischen Unterscheidung" zu sprechen? Nur die Lektüre der Bibel gibt hierüber Aufschluss. Ein Beitrag zur Monotheismus-Debatte. Von Bernhard Lang.

                                          ESSAY

                                          Identität und Transzendenz

                                          31.01.2013. Poly- und Monotheismus lösen sich nicht nur ab in der Religionsgeschichte; in komplexen Gesellschaften existieren sie auch als Perspektiven unterschiedlicher Trägerkreise nebeneinander. Die Gewaltneigung der monotheistischen Perspektive ergibt sich aus der spannungsreichen Grenzsituation zum Polytheismus und anderen Monotheismen. Von Bernhard Giesen.

                                            ESSAY

                                            Monotheismus und Gewalt

                                            29.01.2013. Mit dem Monotheismus entstand die Unterscheidung von wahr und falsch in der Religion - und damit eine spezifische Form der Gewalt. Erzählt wird von ihr in der Geschichte vom Exodus aus Ägypten. Und es bleibt dabei: Der "mosaischen Unterscheidung" können nur die Religionen selbst begegnen - mit einem "Sowohl als auch". Eine Antwort auf Rolf Schieder Von Jan Assmann.

                                              IM ENTENTEICH

                                              Die Monotheismusdebatte - Editorial

                                              29.01.2013. Wie kommt die Gewalt in die Religion - ist sie den Monotheismen inhärent? Editorial zu der von Jan Assmann eröffneten Debatte im Perlentaucher

                                                IM ENTENTEICH

                                                #LSR oder das Ausmaß der Desinformation

                                                12.12.2012. Den deutschen Medien erwächst im Netz eine Konkurrenz, die sie auch durch Leistungsschutzrechte nicht abwehren können. Und mehr zum Medienwandel im neuen Neunetzcast mit Marcel Weiß und Thierry Chervel

                                                  VIRTUALIENMARKT

                                                  Eine Saison in der Medienhölle

                                                  27.11.2012. Nicht "Gratiskultur" und linker Hedonismus schaden dem traditionellen Qualitätsjournalismus, sondern eine Reihe von Großkonzernen. Sie heißen Reed Elsevier, ThomsonReuters oder Wolters Kluwer. Von Rüdiger Wischenbart.

                                                    IM ENTENTEICH

                                                    Der Medienwandel als interne Revolution

                                                    11.01.2013. Der Spiegel wird nur überleben, wenn Print und Online verschmelzen, nicht nur redaktionell, sondern auch organisatorisch. Von Thierry Chervel

                                                      IM ENTENTEICH

                                                      Sendeschluss

                                                      04.12.2012. Die Idee der öffentlich-rechtlichen Information lässt sich nur retten, wenn wir sie von den Anstalten befreien. Alle Akteure auf dem Markt sollten daran teilhaben können. Von Thierry Chervel

                                                        VIRTUALIENMARKT

                                                        Der Pinguin im Random House

                                                        30.10.2012. Kampf mit den Elefanten: Mit dem Zusammenschluss von Random House und Penguin entsteht der größte Buchverlag der Welt. Allerdings ist der Umsatz von Amazon fünfzehnmal größer als der des neuen Konzerns. Dennoch ist der Schritt der beiden Verlage ein symbolischer Moment in der Geschichte des Buchs.
                                                        Von Rüdiger Wischenbart.

                                                          MELDUNGEN

                                                          Friedensnobelpreis für die EU

                                                          12.10.2012. Der Friedensnobelpreis 2012 geht an das sanfte Monster Brüssel.

                                                            MELDUNGEN

                                                            Mo Yan gewinnt den Nobelpreis für Literatur

                                                            11.10.2012. Der Nobelpreis für Literatur wurde dem chinesischen Schriftsteller Mo Yan verliehen, der "mit halluzinatorischem Realismus Volkssagen, Geschichte und die Gegenwart verbindet", wie es in der Begründung heißt.

                                                              LITERARISCHER RETTUNGSSCHIRM FÜR EUROPA

                                                              Europe now

                                                              02.10.2012. Die hier versammelten 19 Texte sind in der Reihe "Europe now: Ein literarischer Rettungsschirm für Europa" erschienen, die das Internationale Literaturfestival Berlin organisiert hatte. Hier alle Texte im Überblick.

                                                                VIRTUALIENMARKT

                                                                Buchgewerbe im Zangengriff

                                                                08.10.2012. Das deutsche Buchgewerbe macht einen Hauptteil seines Umsatzes mit gebundenen Büchern. Aber dieser große Kuchen wird von vielen Seiten angefressen. Dabei wehrte sich die Branche lange gegen den falschen Gegner: Nicht Google, sondern Amazon heißt die Herausforderung.
                                                                Von Rüdiger Wischenbart.

                                                                  ESSAY

                                                                  Das Nächste, bitte!

                                                                  27.09.2012. Wir treten ein in die Boom-Zeit der Literatur. Und wer jetzt die Augen zumacht und behauptet, das alles sei flach, sei nur technische Spielerei, der ist taub. Wie der Text zum Flow wird, lässt sich noch nicht absehen. Die Litflow in Berlin erlaubt morgen und übermorgen, neues Denken über das Schreiben zu tanken. Von Stephan Porombka.

                                                                    VIRTUALIENMARKT

                                                                    Nicht die Karikaturen sind gefährlicher Unsinn

                                                                    20.09.2012. Weder ein amerikanischer Präsident noch die Kanzlerin sollen sich einmischen, wenn irgendjemand irgendwo einen Film macht oder eine Karikatur zeichnet. Abwiegelung ist keine Technik der Deeskalation und die Kunstfreiheit wichtiger als Tagespolitik.
                                                                    Von Rüdiger Wischenbart.

                                                                      ESSAY

                                                                      Religiöses Ersatzwissen

                                                                      10.08.2012. Nicht die Frommen, sondern die Rationalen zeigen Demut vor der Schöpfung. Und in der Debatte um Beschneidung sind sie es, die sich mit Gegenargumenten auseinander setzen. Von Ralf Bönt.

                                                                        IM ENTENTEICH

                                                                        Die Dialektik der Gegenaufklärung

                                                                        09.08.2012. Die Kritiker der Aufklärung würden die Debatte über Beschneidung gern unterdrücken. Aber Angstmachen gilt nicht. Eine Antwort auf Matthias Küntzel. Von Thierry Chervel

                                                                          ESSAY

                                                                          Kontaminiertes Terrain

                                                                          08.08.2012. Uralt-Ängste, Ressentiments und Projektionen im deutschen  Beschneidungsdiskurs. Anmerkungen zu einer laufenden Diskussion Von Matthias Küntzel.

                                                                            ESSAY

                                                                            Friedlich und fragil

                                                                            07.08.2012. Kohlköpfe, Salate und Unkraut: Wo beginnt die Kunst? Die Documenta der Kuratorin Carolyn Christov-Bakargiev stellt die Frage nach der Grenze zwischen Natur und Zivilisation neu. Und sie hat, ob wir das mögen oder nicht, die Autorität wieder vom Kurator in die Kunst selbst zurückverlagert. Von Marie Luise Knott.

                                                                              ESSAY

                                                                              Wider die postmoderne Religionspolitik

                                                                              17.07.2012. Begründen grüne Spitzenpolitiker und JuristInnen jetzt ihre Positionen zu Religion, Familie und  Minderheiten mit wortwörtlichen Zitaten aus heiligen Büchern? Von Eva Quistorp.

                                                                                ESSAY

                                                                                Die Verwandlung von Wasser und Wort

                                                                                10.07.2012. Beim "Internationale Literaturfestival Leukerbad" streiten Jürg Laederach und Franz Schuh über die Schweiz und Österreich und über die Frage, ob Graz die Rettung der deutschen Literatur ist. Sibylle Lewitscharoffs Löwe aus "Blumenberg" spaziert in weitere Lesungen, beißt aber nicht. Von Marie Luise Knott.

                                                                                  VIRTUALIENMARKT

                                                                                  Launisch und durchaus kokett

                                                                                  09.07.2012. Was macht der Konzern Weltbild, den die Bischöfe aus Keuschheitsgründen verkaufen wollten und dann doch in eine Stiftung einbrachten, mit den leider pornografischen, aber dummerweise sehr erfolgreichen "50 Shades of Grey"? Und andere Streifzüge durch die Debatten ums Ebook. Von Rüdiger Wischenbart.

                                                                                    ESSAY

                                                                                    Etwas von dem Unvorstellbaren

                                                                                    14.06.2012. Das eine herausragende Werk, das es nach Ansicht der Berichterstatter auf der documenta13 nicht gibt, gibt es doch: Mika Taanilas Videoinstallation über die Arbeiten am Kernkraftwerk Olkiluoto 3 in Finnland. Das also war sie, unsere moderne, elektrifizierte Zivilisation. Von Daniele Dell'Agli.

                                                                                      DOKUMENTATION

                                                                                      Abbrucharbeit am Subjekt

                                                                                      06.06.2012. Wie alle großen Romane der Moderne demontieren Péter Nádas' "Parallelgeschichten" das bürgerliche Subjekt. Es wird perforiert und entdeckt in sich unbekannte Gefühle, Gedanken, Gewalten. Es sieht "Im Zauberspiegel sich selbst". Laudatio auf Péter Nádas und die Übersetzerin Christina Viragh, die gestern den Brücke Berlin Preis erhielten. Von Jörg Plath.

                                                                                        ESSAY

                                                                                        Texte teilen

                                                                                        21.05.2012. Den Begriff "Geistiges Eigentum" halte ich für tendenziös und wenig fruchtbar. Meine Fragen sind andere, mich interessieren weniger meine Befürchtungen als die Hoffnungen und Freuden, die sich mit dem Netz für mich verknüpfen. Über das Schreiben im digitalen Zeitalter. Von Katharina Hacker.

                                                                                          IM ENTENTEICH

                                                                                          Godards hässlichster Moment

                                                                                          Wie JLG das ZDF benutzte, um Waffen gegen Israel zu finanzieren. Von Thierry Chervel

                                                                                            IM ENTENTEICH

                                                                                            Wer den Apfel küsst

                                                                                            Die Rechte der Urheber sollten gestärkt werden, die der Allgemeinheit erst recht. Aber ganz bestimmt nicht die Monopolisierungstendenzen eines entstehenden medial-infrastrukturellen Komplexes. Eine Antwort auf Rainer Hank. Von Thierry Chervel

                                                                                              ESSAY

                                                                                              Wege aus dem Schlamassel

                                                                                              09.04.2012. Wer im Namen des "guten Lebens" Verzicht predigt, ist ein Heuchler. Es ist nicht die Aufgabe der Ökologie, die Annehmlichkeiten des Fortschritts in Frage zu stellen oder sie anderen nicht zu gönnen, sondern sie mit Respekt für den Planeten zu vereinbaren. Der totalitären Versuchung eines ökologischen Diskurses, der sich in die intimsten Aspekte und Daseins einmischt, darf Europa ebenso wenig nachgeben wie den Einflüsterungen des Finanzkapitals oder der religiösen Intoleranz. Plädoyer für ein solidarisches Europa, das seine Energie aus den Ideen der Aufklärung zieht. Von Pascal Bruckner.

                                                                                                IM ENTENTEICH

                                                                                                Vollwaschgänge der Erinnerung

                                                                                                15.03.2012. Die Debatte um Christian Kracht hat die Literaturkritiker aufgescheucht. Nun stellen sie sogar wieder ein paar grundsätzlichere Fragen. Ein kleines Linkdossier pünktlich zur Leipziger Buchmesse von Paul Knittel.

                                                                                                  IM ENTENTEICH

                                                                                                  Was Arno Widmann nicht sagen durfte

                                                                                                  04.04.2013. Die Berliner Zeitung hat eine kritische Passage über den Verleger Alfred neven DuMont nachträglich unterdrückt. Aber was hat Widmann eigentlich gesagt?

                                                                                                    IM ENTENTEICH

                                                                                                    Diesen Kuss der ganzen Welt

                                                                                                    20.02.2012. Berliner Zeitung und FR publizierten einen Artikel mit harscher Kritik am Verlgaspatriarchen Alfred Neven DuMont. Nach öffentlichen Reaktionen wird der Artikel ohne Erklärung eilends wieder entfernt. Die Kritik am Verleger "entspreche nciht den journalistischen Standards des Hauses. Von Thierry Chervel

                                                                                                      Post aus ...

                                                                                                      POST AUS ISTANBUL

                                                                                                      Mundtot gemacht

                                                                                                      21.03.2012. Mit der Pressefreiheit ist es in der Türkei nicht gut bestellt. Journalisten werden verhaftet und auf der Grundlage schwammiger Gesetze angeklagt. Es wird immer schwieriger, kritisch über die Regierung Erdogan zu berichten. Von Constanze Letsch.

                                                                                                        Aktuell

                                                                                                        IN EIGENER SACHE

                                                                                                        FAZ und SZ gegen Perlentaucher: Das Urteil

                                                                                                        01.11.2011. Nach fünf Jahren ist es jetzt amtlich: Der Perlentaucher darf 13 Abstracts zu FAZ- und SZ-Buchkritiken nicht mehr vertreiben, entschied heute das OLG Frankfurt. Mit ihren weitergehenden Anträgen sind die Zeitungen gescheitert.

                                                                                                          Archiv: Presseschauen

                                                                                                          Das Abschlagen aller Serifen

                                                                                                          19.06.2013. Der Schauspieler John Cusack wundert sich in seinem Blog auf HuffPo über den massiven Backlash gegen den Whistleblower Edward Snowden. Und Reuters hat herausgefunden, dass sich der Wunsch, Whistleblower zu bestrafen, umgekehrt proportional zu deren Dienstrang  verhält. Die NZZ staunt über islamische Konsumkultur in der Türkei. Die SZ bewundert Typografien ohne Individualität. Und in der FAZ beklagt Gerhart Baum das allgemeine deutsche Desinteresse an Netzneutralität und Datenschutz. Mehr lesen

                                                                                                          Anzeige

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                                                                                                          19.06.2013. Umfrage: Immer weniger Leser vertrauen ihrer Zeitung - Prism und kein Ende: Wie der BND das Netz überwacht - Frondienste: Freischreiber kritisieren Die Zeit - Marc Böhler erzählt von seinen elf Jahren bei NZZ-Online - Semantische Technologien: Studie zu  "Smart Content in Verlagen" - Wlan aus den Wolken: Google-Ballons in der Stratosphäre - Birds of New York: Hans Christoph Buchs Laudatio auf Teju Cole + Vom Jazzer zum Rocker: Bill Frisells neue CD "Big Sur". Mehr lesen

                                                                                                          Köstliches Tabu

                                                                                                          18.06.2013. Bloomberg besucht das nordkoreanische Kunststudio Mansudae. Ungarn zählt zu den unreligiösesten Ländern Europas, meldet Elet es Irodalom. Eurozine schmeckt eine kräftige Dosis Guy Debord in den Reden der heutigen russischen Opposition. Pitchfork lernt von Pussy Riot den größten Unterschied zwischen den USA und Russland. Granta erliegt den Verlockungen indischer Eis-Lollies. Der New Statesman feiert die Dichterin Charlotte Mew, die London Review den Fotografen Garry Winogrand, Hazlitt den Comickünstler Gengoroh Tagame und die New York Times den Maler James Turrell. Mehr lesen

                                                                                                          Karikaturen und Cartoons

                                                                                                          18.06.2013. Rettet die NSA das Klima? Mehr lesen

                                                                                                          Rache für bleischwere Bücher

                                                                                                          21.04.2008. Wie Buchhändler für Ladenhüter und blöde Bestseller an Autoren Vergeltung üben. Wer sich im Zeitalter des "funktionalen Analphabetismus" über die Ausdünnung des Buchhandelsnetzes Sorgen macht. Und worüber die Branche auf der London Book Fair diskutiert hat. Mehr lesen

                                                                                                          Archiv: Bücher

                                                                                                          Gesamtkunstwerk mit ausfransenden Rändern

                                                                                                          19.06.2013. Mit ihrer Studie über die Welteis-Theorie ist Christina Wessely eine Auseinandersetzung mit der Entstehung von Wissen und der Macht der Sprache gelungen, meint die NZZ. Die SZ lässt sich von Manuele Fiors psychoanalytischem Sci-Fi-Comic "Die Übertragung" verzaubern. In den Prosagedichten von Michael Donhauser hört die FAZ konzentrierte Sprachmusik. Und die taz freut sich über ein unverkrampftes Aufklärungsbuch von Antje Helms und Jan von Holleben. Mehr lesen

                                                                                                          10 Ave Maria, 20 Vaterunser

                                                                                                          13.06.2013. In Patricia Melos bösem Roman "Leichendieb" gelingt es einem kriminellen Charakter grandios, immer nur anderen Menschen das Leben zu versauen. Der Journalist Klester Cavalcanti erzählt in seiner Reportage "Der Pistoleiro" von einem brasilianischen Auftragsmörder, der 492 Menschen tötete und trotzdem hofft, in den Himmel zu kommen. Mehr lesen

                                                                                                          Küsse und Bisse

                                                                                                          03.06.2013. Zülfi Livaneli führt uns auf das Flüchtlingsschiff Struma, Ralph Dutli in das Paris des Malers Soutine, Yoram Kaniuk in die Palmach, Patrick Roth nach Hollywood, Hans-Peter Riegel ins Beuys-Land und Malte Herwig zu den Flakhelfern. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Juni. Mehr lesen

                                                                                                          Eugen Ruge: Cabo de Gata

                                                                                                          30.05.2013. Ein Mann lässt sein bisheriges Leben hinter sich, landet in einem öden andalusischem Fischerdorf - Cabo de Gata - und schließt Freundschaft mit einer Katze. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem neuen Roman von Eugen Ruge.
                                                                                                          Mehr lesen

                                                                                                          Frühjahrsbücher 2013

                                                                                                          15.04.2013. In diesem Frühjahr dominieren autobiografisch grundierte Romane, Bücher über die Geburtstagskinder Jean Paul und Wagner, eine fette Derrida-Biografie und ein Band über Sexualität in der arabischen Welt. Reichlich Lektüre für die Sonnentage im Park, die jetzt hoffentlich anstehen. Mehr lesen

                                                                                                          Meistbesuchte Bücher

                                                                                                          Cover: Gabriel, Markus: Warum es die Welt nicht gibtMarkus Gabriel: Warum es die Welt nicht gibt
                                                                                                          Eine kluge Betrachtung der Welt, in der es neben Hegel, Schelling und Wittgenstein auch um … mehr lesen
                                                                                                          Cover: Herrndorf, Wolfgang: TschickWolfgang Herrndorf: Tschick
                                                                                                          "Ich muss dir ein Geheimnis verraten", sagte ich. "Ich bin der größte … mehr lesen
                                                                                                          Cover: Ruge, Eugen: Cabo de GataEugen Ruge: Cabo de Gata
                                                                                                          Ein Mann lässt alles hinter sich: seine Stadt, sein Land, sein bisheriges Leben. Mit nicht … mehr lesen
                                                                                                          Cover: Riegel, Hans-Peter: BeuysHans-Peter Riegel: Beuys
                                                                                                          Joseph Beuys, der hervorragende Lehrer und Weltverbesserer, gilt als bekanntester deutscher … mehr lesen

                                                                                                          Home | Presseschauen | Bücher | Kolumnen | Magazin | Debatte | Film & Fernsehen | Post aus |
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