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Von kaltem Zorn klirrend
Notizen zu den Buchkritiken des Tages aus FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit. Täglich ab 14 Uhr.
Die FAZ lernt bei Selma Lagerlöf ganz gewaltig das Gruseln. Höchst angeregt verfolgt die NZZ den Briefwechsel zwischen Wjatscheslaw Iwanow und Michail Gerschenson über die krisenhafte postrevolutionäre Gegenwart des Jahres 1920. Die SZ lässt sich mit Vergnügen von einigen Thesen des französischen Althistorikers Paul Veyne provozieren. Die Zeit hat einen ganzen Schwung hervorragender Bücher gelesen, darunter die Abrechnung Kurt Drawerts mit der DDR in seinem Roman "Ich hielt meinen Schatten für einen anderen und grüßte", Ann Enrights finsteres "Familientreffen" (Leseprobe) und Brigitte Hamanns Buch über "Hitlers 'Edeljuden'", den Armenarzt Eduard Bloch. mehr lesen