Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Perlentaucher-Autoren

Anna Politkowskaja

Anna Politkowskaja, geboren 1958, war eine russische Journalistin, die vor allem für ihre Reportagen über Tschetschenien für die Moskauer Tageszeitung Nowaja Gaseta berühmt war. Sie erhielt zahlreiche Preise und Ehrungen, darunter 2001 den Preis der russischen Journalistenunion und 2003 den Lettre Ulysses Award für Reportage. Anna Politkowskaja wurde am 7. Oktober 2006 in ihrem Haus ermordet.

Artikel von Anna Politkowskaja

Die Umerziehung der Schahiden

Ein Porträt Buwadi Dachijews, stellvertretender OMON-Kommandant der Tschetschenischen Republik.

10.10.2006. "Es gibt in Tschetschenien immer mehr geradlinige Einzeller. Jemanden zu töten bedeutet für sie gleichviel wie Tee zu schlürfen. Einen Menschen zu verstehen, der im voraus zum Feind erklärt wurde, weil er anders lebt, ist für einen Einzeller unmöglich." Der Perlentaucher übersetzt eine der letzten Reportagen Anna Politkowskajas für die Nowaja Gazeta. Die Reporterin porträtiert hier eine Ausnahme: Buwadi Dachijew, den stellvertretenden OMON-Kommandant der Tschetschenischen Republik, der an der Grenze zu Inguschetien erschossen wurde. mehr lesen

Bücher von Anna Politkowskaja

Politkowskaja, Anna: Die Freiheit des Wortes. Letzte Berichte aus einem gefährdeten Land

Cover: Die Freiheit des Wortes

DuMont Verlag, Köln 2011, ISBN 3832196420, Gebunden, 315 Seiten, 22,99 EUR

Mit einem Vorwort von Claus Kleber. Aus dem Russischen von Hannelore Umbreit. Der Wahrheit verpflichtet und getrieben vom unerschütterlichen Glauben an den Wert der Freiheit, des Rechtsstaats und des Humanismus, kämpfte Anna Politkovskaja fast im Alleingang gegen die offizielle Kultur der Lüge in Putins Russland und bezahlte dafür ... mehr lesen
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Politkowskaja, Anna: Russisches Tagebuch.

Cover: Russisches Tagebuch

DuMont Verlag, Köln 2007, ISBN 3832180222, Gebunden, 458 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Russischen von Hannelore Umbreit und Alfred Frank. Das Russische Tagebuch entstand zwischen Dezember 2003 und September 2005. Anna Politkovskajas Aufzeichnungen beginnen mit Putins Kampagne zu seiner Wiederwahl und enden mit der eindringlichen Frage: Habe ich Angst? Bis zur Selbstaufgabe engagiert, persönlich und mit Blick für das ... mehr lesen
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Politkowskaja, Anna: In Putins Russland.

Cover: In Putins Russland

DuMont Verlag, Köln 2005, ISBN 3832179194, Gebunden, 314 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem Russischen von Hannelore Umbreit und Ulrike Zemme. Die russische Bevölkerung folgt mehrheitlich der präsidialen Propaganda, die westlichen Staatsmänner praktizieren Männerfreundschaft. Alle Kritik an Putins Kurs, vor allem gegenüber der tschetschenischen Bevölkerung, die mittlerweile um ein Viertel dezimiert ... mehr lesen
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Politkowskaja, Anna: Tschetschenien. Die Wahrheit über den Krieg

Cover: Tschetschenien

DuMont Verlag, Köln 2003, ISBN 3832178325, Kartoniert, 336 Seiten, 16,90 EUR

Aus dem Russischen von Hannelore Umbreit und Ulrike Zemme. Mit einem Vorwort von Dirk Sager. Mit Fotos, Porträts, einem Glossar und Dossiers. Dieses Buch berichtet vom Schicksal der Menschen in Tschetschenien, von den Opfern des Krieges. Es ist ein "J'accuse". In drei Teilen beschreibt dieses Buch den Krieg: Es berichtet von dem Leben der Tschetschenen ... mehr lesen
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Archiv: Perlentaucher-Autoren

Archiv: Essay

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21.05.2012. Den Begriff "Geistiges Eigentum" halte ich für tendenziös und wenig fruchtbar. Meine Fragen sind andere, mich interessieren weniger meine Befürchtungen als die Hoffnungen und Freuden, die sich mit dem Netz für mich verknüpfen. Über das Schreiben im digitalen Zeitalter. Mehr lesen

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Auf den Kopf gestellter Zauberlehrling

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Mundtot gemacht

21.03.2012. Mit der Pressefreiheit ist es in der Türkei nicht gut bestellt. Journalisten werden verhaftet und auf der Grundlage schwammiger Gesetze angeklagt. Es wird immer schwieriger, kritisch über die Regierung Erdogan zu berichten. Mehr lesen