Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 08.37 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Perlentaucher-Autoren

Ekkehard Knörer

Ekkehard Knörer, geboren 1971 im Fränkischen, hat Englisch, Deutsch, Philosophie und Kulturwissenschaften studiert. Promotion zu "Witz und Ingenium in Rhetorik und Poetik des 17. und 18. Jahrhunderts", danach Postdoktorand am Graduiertenkolleg "Figur des Dritten" in Konstanz. Ekkehard Knörer ist Kulturwissenschaftler, Film- und DVD-Kritiker, u.a. für die taz (Kolumne "dvdesk"), war von1998 bis 2008  Herausgeber des Internet-Magazins für Film & Kritik Jump Cut, ab 2008 Redakteur bei der Filmzeitschrift Cargo. Seit 2000 ist er Mitarbeiter des Perlentauchers, derzeit Autor der Krimi-Kolumne "Mord & Ratschlag" und der Film-Kolumne "Im Kino".

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Artikel von Ekkehard Knörer

Film trifft Wirklichkeit

26.05.2010. Mit Menschen, die niemand anderen spielen als sich selbst, erzählen die Filmemacher Tizza Covi und Rainer Frimmel in "La pivellina" von einem Kind, das einfach so im Leben eines älteren Paars auftaucht. Breck Eisner verfilmt den Romero-Klassiker "The Crazies" neue - und verfehlt das Original nach allen Regeln der Hollywood-Kunst.
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Souverän leichthin

19.05.2010. Mia Hansen-Loves auf vielen Festivals schon gefeierter Spielfilm "Der Vater meiner Kinder" erzählt nach einer wahren Geschichte von einem Filmproduzenten in höchst prekärer Lage. In Haim Tabakmans Spielfilmdebüt "Du sollst nicht lieben" kommen sich zwei ultraorthodoxe Juden in Jerusalem sehr viel näher, als ihr Glaube ihnen erlaubt. mehr lesen

Gehobener Weltschmerz

12.05.2010. Aus einer Roald-Dahl-Welt eine Wes-Anderson-Welt machen: In "Der fantastische Mr. Fox" gelingt das mit links. Von einem türkischen Sozialisten, den das Gefängnis zum lebenden Toten gemacht hat, erzählt Özcan Alper in "Herbst". mehr lesen

Ganz spezielle Starkörper

05.05.2010. Ausnahmsweise diesmal Hinweise auf gleich drei Filme: Jon Favreaus "Iron Man 2" bietet mehr als Teil eins der Superheldensaga und ist dennoch oder deshalb weitaus weniger amüsant. George A. Romero liefert mit "Survival of the Dead" ehrliches Zombie-Handwerk mit starkem Western-Einschlag. Und dann war da in der letzten Woche ein Film von Jim Field Smith, den Sie sehen sollten, obwohl er den Titel "Zu scharf, um wahr zu sein" trägt. mehr lesen

Vergleichgültigungsformel

28.04.2010. Rechtspopulistische Staatskunst vom Meister der Nostalgie: Giuseppe Tornatore zeigt mit "Baaria", was sich Silvio Berlusconi & Co. unter Kino vorstellen. Wahre Geschichten in unwahren Bildern präsentiert mit deutlich niedrigerem Verlogenheitsfaktor Cary Fukanaga in seinem Migranten-Drama "Sin Nombre". mehr lesen

Wasser und Öl

14.04.2010. Lisandro Alonso lässt in "Liverpool" einen Mann Bilder von Innen- und Außenräumen queren, in denen den Mann nichts hält. Und Jan Kounen interessiert sich für die Verbindung von "Igor Stravinsky & Coco Chanel", reißt aber nur in seiner Reinszenierung des vielleicht berühmtesten Konzerts des 20. Jahrhunderts mit. mehr lesen

Das Lebende und das Tote

07.04.2010. An die paradoxe Macht der Fotografie und des Films, Augenblicke verweilen zu lassen, glaubt Jan Troell in seinem schönen Spätwerk "Die ewigen Momente der Maria Larsson". Wie man eine Romanvorlage mausetot inszeniert, das lässt sich dagegen im Regiedebüt "A Single Man" des Ex-Gucci-Designers Tom Ford studieren. mehr lesen

Mehr Vergeltung als Erlösung

31.03.2010. In Jessica Hausners Film "Lourdes" produziert eine Wunderheilung nichts als Unsicherheit. In Antoine Fuquas  "Gesetz der Straße - Brooklyn's Finest" porträtieren Ethan Hawke, Richard Gere und Don Cheadle drei ziemlich derangierte Gesetzeshüter. mehr lesen

Virtuoser Hermeneut

09.03.2010. Sacha Gervasis Dokumentarfilm über die kanadische Metalband "Anvil" knallt wie Dosenbier, auch wenn das Personal schon über 50 ist. Jacques Audiards "Ein Prophet" will eine Subjektwerdung zeigen und tut das Gegenteil. mehr lesen

Release Me!

24.02.2010. Mit seinem "Bad Lieutenant"-Nicht-Remake liefert Werner Herzog eine Hollywood-Auftragsarbeit von äußerstem Eigensinn ab. Ein Genre-Film mit bizarren Tieren und irren Stellen, mit Wahnsinn, Gelächter und Song. Das muss man mit eigenen Augen sehen, um es zu glauben. mehr lesen

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Selbst ist der Autor

08.02.2012. Die entscheidenden Akteure im Buchmarkt sind die Leser und die Autoren. Sie können nun direkt zueinander finden. Weitere Regulierungen braucht es nicht. Eine Antwort auf Jürgen Neffe Mehr lesen

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Der Abschied vom Universum Buch

30.01.2012. Jürgen Neffe will einen anti-globalen Schutzwall um einen Markt ziehen, der sich bereits in völliger Auflösung befindet. Das wird nicht funktionieren. Trotzdem braucht der Wandel gute Rahmenbedingungen. Mehr lesen

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Orte von besonderer Konzentration

06.06.2011. Es macht durchaus Spaß, über Bice Curigers Biennale zu wandeln und die Rückkehr zu klassischen Formen zu beobachten. Doch die großen Entwürfe fehlen. Man vermisst das Radikale, das Wilde, das Aufwühlende. Mehr lesen