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Siegfried Lenz

12.10.1999 Siegfried Lenz (1926-2014) ging dem Abitur 1943 zur Marine. Kurz vor Kriegsende desertierte er nach Dänemark und geriet in britische Kriegsgefangenschaft. 1945 zog er nach Hamburg und studierte dort Literatur und Anglizistik. Ab 1951 arbeitet er als Funkautor und freier Schriftsteller. Aktives politisches Engagement für die SPD. 1951 erschien sein erster Roman, "Es waren Habichte in der Luft", anschließend veröffentlichte er Theaterstücke, Essays, Hörspiele, Erzählungen und Romane. Am bekanntesten sind der 1968 veröffentlichte Roman "Deutschstunde" und der Erzählungsband "So zärtlich war Suleyken". Lenz wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet.

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