

Rolf Aurich / Stefan Reinecke (Hg.)
Jim Jarmusch
Bertz und Fischer Verlag, Berlin 2001
Jim Jarmusch ist der wohl bedeutendste Independent-Regisseur Amerikas. Mit Filmen wie "Stranger than Paradise", der 1984 die Camera d'Or in Cannes gewann, und "Down by Law" entwickelte er einen ureigenen Stil, der geprägt ist von Coolness, Lakonie und einem untrüglichen Gespür für skurrile Gestalten und Situationen. Besondere Popularität gewinnt Jarmusch durch seine Nähe zur Musikszene, durch die Zusammenarbeit etwa mit Tom Waits und Neil Young. Auch die ab Juli/August 2001 erstmalig in den deutschen Kinos laufende Neil-Young-Dokumentation wird mit einem eigenen Artikel gewürdigt. Neben Texten zu allen seinen Filmen und verschiedenen Essays enthält das Buch außerdem ein ausführliches Interview mit Jarmusch.