Schiffsfieber. Erzählungen

Claassen Verlag, München 2000
Aus dem Englischen von Karen Nölle-Fischer. Eines haben diese Erzählungen gemein: Sie spielen ausnahmslos in vergangenen Jahrhunderten, und sie beschäftigen sich mit wissenschaftlichen Entdeckungen und der menschlichen Begierde, forschend die Welt zu erfassen. Es geht um Liebe und Verlust, um Sinnsuche und Selbstverständnis, um Menschen, deren Schicksal unentwirrbar verwoben scheint mit ihrem Forscherdrang und einer großen Faszination für die Natur. So werfen in der Geschichte "Habichtskraut" ein aufschlussreicher Brief von Gregor Mendel und ein gewaltvolles Familienerbe ihre Schatten über das Leben einer Professorengattin. In "Der englische Schüler" kämpft Carl von Linne, der Vater der biologischen Nomenklatur, einen letzten Kampf gegen das fortschreitende Vergessen. Der Band gipfelt in der Erzählung "Schiffsfieber". Unter den irischen Emigranten, die vor der großen Hungersnot 1847 nach Kanada flüchten, grassiert der Typhus. Ein junger Arzt setzt seine Karriere aufs Spiel und entscheidet sich für den Einsatz auf einer Quarantänestation am St.-Lorenz-Strom.

Mit der Benutzung dieses Service stimmen Sie mit folgenden Punkten überein:

Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird die Perlentaucher Medien GmbH die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers für einen Zeitraum von drei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird die Perlentaucher Medien GmbH die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.