Die Irrfahrten der Circe. Roman

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2000
Aus dem Italienischen von Renate Nentwig. Weißer Strand, blaues Meer. In einer Fischerhütte haust Circe, von der die Leute sagen, sie sei eine Hexe. Oft kommen Pilger in die Gegend, um einen vorsichtigen Blick auf sie zu erhaschen. Circe hat ein Geheimnis, das niemand kennt. Nur ihre Liebhaber, die sie betört. Und die sie dann eines Morgens tiefer in die Hütte hineinführt, wo sie die Tür eines großen Käfigs öffnet. »Er ging ohne Widerstand zu leisten hinein. Und mit einem Gefühl von Trauer und Schmerz, das mich in diesem Augenblick immer befällt, schloß ich hinter ihm ab.« Nun hat sie, was sie liebt, auf immer für sich. Einzig Odysseus, ebenso freiheitsliebend wie Circe selbst, der auf seinen Irrfahrten vor ihrer Hütte strandet, entzieht sich. Vergeblich wartet sie auf seine Rückkehr, sucht ihn. Und als sie ihn findet, macht sie eine verstörende Entdeckung.

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