Protestantismus im Kalten Krieg. Kirche, Politik und Gesellschaft im geteilten Deutschland 1945-1963

Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 2010
Den Ausgangspunkt der Darstellung bildet der tief greifende ideologische und politische Gegensatz zwischen den USA und der UdSSR. Aus dieser Rivalität resultierten die Gründung zweier deutscher Staaten und ihr jeweiliger Aufbau mitsamt der kontrollierenden Begleitung durch die Siegermächte. Innerhalb dieses Rahmens bewegte sich der Protestantismus, im Osten wie im Westen Deutschlands. Er trug mit Zustimmung, aber auch mit Widerspruch zur Formung der Bundesrepublik wie der DDR bei. Erstmals werden hier sein Einwirken auf die Vorgänge in beiden deutschen Staaten geschildert, sein gemeinsames kirchliches, politisches sowie gesellschaftliches Agieren und schließlich die zunehmende Konzentration auf die Herausforderungen, die sowohl seitens der Bundesrepublik als auch der DDR an ihn gestellt wurden.

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