Der Schreckenshelm. Der Mythos von Theseus und dem Minotaurus

Berlin Verlag, Berlin 2005
Aus dem Russischen von Andreas Tretner. "Für die einen sind Mythen traditionelle Geschichten, die uns natürliche und soziale Phänomene erklären, die anderen halten sie schlicht fur überholt und falsch. Mythen sind irreal, aber nicht falsch, sie versprechen keine Wahrheit, aber sie lügen auch nicht. Jorge Luis Borges zufolge kann man nichts völlig neu erfinden, alle Geschichten gehen auf vier Urstoffe zurück, die immer wieder variiert wer­den: die Belagerung einer Stadt, die Heimkehr, die ewige Suche und das Gottesopfer. So erscheint das Wesen des Mythos wie ein geheimes Regelwerk des Geistes, das wir immer wieder neu auslegen und das wir doch niemals ganz verstehen. Warum hat Minotaurus den Kopf eines Stiers? Ist Theseus im Laby­rinth gefangen oder ist das Labyrinth in ihm? Oder beides? Viele glaubten schon, sie wären der Wahrheit auf der Spur, doch bislang ist niemand aus dem Labyrinth der Mythen zurückgekehrt. Gute Reise! Und nehmen Sie sich vor dem Minotaurus in Acht, falls Sie ihm begegnen. Man sagt, er sei gefährlich."

Mit der Benutzung dieses Service stimmen Sie mit folgenden Punkten überein:

Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird die Perlentaucher Medien GmbH die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers für einen Zeitraum von drei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird die Perlentaucher Medien GmbH die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.