Natascha

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2005
Aus dem Kanadischen von Sylvia Morawitz. Anfang der achtziger Jahre emigrierte David Bezmozgis mit seinen Eltern aus dem sowjetischen Lettland nach Kanada. Sein Debüt "Natascha" ist vor dem Hintergrund seiner Erfahrungen als Einwandererkind entstanden. Bezmozgis Hauptfigur, der junge Mark Berman, erzählt von den ersten tapsigen Anpassungsversuchen seiner lettisch-jüdischen Familie im Toronto der Achtzigerjahre. Nicht allein eine neue Sprache muss erlernt werden. Werbezettel für die Massagepraxis des Vaters müssen geschrieben und verteilt, neue Kunden durch Hausbesuche gewonnen werden. Ehen werden unter den Neuankömmlingen geschlossen und ebenso schnell wieder aufgelöst, wenn es der Wohnungsfindung dient. Aber auch die Liebe kommt aus Russland, in Gestalt von Marks vierzehnjähriger Cousine Natascha.

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