Der Passfälscher. Die unglaubliche Geschichte eines jungen Grafikers, der im Untergrund gegen die Nazis kämpfte

Scherz Verlag, Frankfurt am Main 2004
Bearbeitet und mit einem Nachwort herausgegeben von Marion Neiss. Im Jahre 1942 taucht Cioma Schönhaus nach der Deportation seiner Eltern in den Untergrund von Berlin ab. Dort lebte er vom Erlös der elterlichen Wertsachen. Finanziell unabhängig, fälschte er - der über grafische Kenntnisse verfügte - Ausweispapiere, mit denen sich Hunderte von Todgeweihten retten konnten. Cioma Schönhaus berichtet, wie er sich als 20-jähriger Jude täglich durchschlagen musste und dabei sogar die Stirn besaß, eine kleine Segeljacht auf dem Wannsee zu kaufen. Sein Bericht zeugt von Intelligenz und Einfallsreichtum, von Lebenslust und auch von Leichtsinn. Immer wieder gelang es ihm, durch das Netz der Verfolger hindurchzuschlüpfen. Schließlich kam ihm die Gestapo doch auf die Spur und suchte ihn steckbrieflich. Mit seinem Fahrrad gelang ihm die Flucht in die Schweiz - selbstverständlich mit eigens gefälschten Dokumenten.

Mit der Benutzung dieses Service stimmen Sie mit folgenden Punkten überein:

Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird die Perlentaucher Medien GmbH die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers für einen Zeitraum von drei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird die Perlentaucher Medien GmbH die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.