Das politische Europa. Differenz als Potenzial der Europäischen Union

Nomos Verlag, Baden-Baden 2002
In diesem Buch werden empirisch und theoretisch neue Wege der Europaforschung beschritten. Erstmals wurden die Mitglieder der Kommission Santer und der Kommission Prodi interviewt. Die verbreitete These, in der Kommission seien Technokraten am Werk, wird widerlegt. Es wird gezeigt, dass sich in den Verträgen, den europäischen Programmen der Sozial-, Umwelt- und Kulturpolitik und in den Strukturen der Willensbildung erste Ansätze einer politischen Ordnung beobachten lassen. Das Entstehen einer politischen Ordnung in der EU wird differenztheoretisch erklärt. Die Arbeit schließt mit dem Vorschlag, eine gemeinsame Konferenz der nationalen Parlamente und des Europäischen Parlamentes einzurichten.

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