Lügen und Schweigen. Roman

Aufbau Verlag, Berlin 1999
"Wir müssen nicht alles voneinander wissen", sagt Vera zu Vincent, als er merkt, daß sie wieder gelogen hat. Vera hat behauptet, ihre Eltern seien tot. Nun erhält sie einen Brief ihrer Mutter, die mitteilt, daß der Vater im Sterben liegt. Die Reise in das Dorf ihrer Kindheit wird für die Dreißigjährige zur Erinnerungsfahrt wider Willen. Während die Mutter sich in Alltagsaktivitäten rettet, erinnert sich Vera an die verzweifelten Versuche in ihrer Kindheit, die Aufmerksamkeit des wortkargen Vaters zu erheischen.

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