Im Kino

Ein Film wie eine Scherbe

Von Thomas Groh, Jochen Werner
04.04.2013. Joachim Triers "Oslo, 31. August" erzählt von der problematischen Rekonvaleszenz eines Drogenabhängigen und verweigert sich dabei simplen Erklärungsmustern. Eher nicht in der Kinogegenwart, dafür auf DVD entdecken kann man freie, lässige, lakonische deutsche Filme wie Ulrich Schamonis "Chapeau Claque".


Der größte Teil von Joachim Triers "Oslo, 31. August" spielt in Oslo am 30. August. Erzählt wird ein Davor - auch wenn das Leben es 34jährigen Ex-Junkies Anders, das der Film eineinhalb Stunden lang, oder eben: einen Tag und eine Nacht lang, begleitet, in gewisser Hinsicht stets einem grundlegenden Danach verhaftet bleibt. Im Grunde also eine filmische Erkundung einer Zwischenzeit; alles, was zählen könnte in Anders' Leben, ist entweder lange vergangen oder in eine ferne, unerreichbar scheinende Zukunft entrückt. "Ich bin 34 Jahre alt und ich habe gar nichts", so klagt er einmal seinem inzwischen zum Akademiker mit Frau und Kindern avancierten (und darin ebenso kreuzunglücklichen) Jugendfreund Thomas das Leid seiner Existenz, und der Film wird ihm keinen Weg in einen neuen Anfang weisen. Am Ende von "Oslo, 31. August" wird der Tag begonnen haben, auf den der Filmtitel zustrebt, doch für Anders wird es nur noch den Weg zurück in die leere Keimzelle des eigenen, gescheiterten Lebens geben.

Dabei könnte die Situation, durch die Joachim Trier seinen traurigen Helden führt, durchaus eine des Aufbruchs, des Neubeginns sein, und am Ende weiß man nicht so genau, woran dieser eigentlich gescheitert ist. An der Ablehnung der Umwelt, oder doch eher am eigenen Fatalismus, an der Resignation, am allzu vorschnellen Aufgeben angesichts der Zweiflel, mit denen er - angesichts vergangener, nie konkret benannter Verletzungen wohl nicht ganz zu Unrecht - konfrontiert wird? Anders stammt aus bürgerlichem Hause, und simple Begründungen für seinen Absturz in die Drogensucht - Kokain, Heroin, Alkohol, was immer verfügbar ist, so definiert er selbst zynisch die Gegenstände seiner Abhängigkeit - liefert der Film nicht. Er braucht sie nicht, weil er klüger ist als die psychologistischen Einbahnstraßendenker, die derlei verlangen und dabei ausblenden, wie schnell ein solches Abrutschen in den Exzess und den Perspektivverlust geschehen ist und wie komplex oftmals die individuellen Verwundungszusammenhänge sind, die es begünstigen.

Anders ist Patient in einer Rehabilitationsklinik, und an jenem Tag, durch den Triers Film ihn begleitet, hat er Freigang - für ein Bewerbungsgespräch in einer Zeitschriftenredaktion. Dies Gespräch läuft zunächst recht positiv - man mag Anders' (sechs Jahre alte) Textproben, wundert sich allerdings über die klaffenden Lücken in seinem Lebenslauf. Auf sein Geständnis hin, drogensüchtig gewesen zu sein, wird die Gesprächsatmosphäre sehr schnell sehr unbehaglich. Eine neue Chance, wird schnell klar, mag ihm der potenzielle Arbeitgeber ebenso wenig geben wie seine Schwester, die nicht einmal bereit ist, mit Anders zu sprechen und die stattdessen ihre Freundin vorschickt. Aber wie ist das nun tatsächlich zu bewerten: als berechtigte Vorsicht oder als kühles Ressentiment? Angesichts der Antriebs- und Ziellosigkeit, mit der Anders durch die Zwischenzeit der Filmerzählung driftet, vermag man dies nicht letztgültig zu beantworten.



Aber ist "Oslo, 31. August" deshalb ein nihilistischer Film? Die Bewegung, die er nachvollzieht, ist eher eine Fluchtbewegung als eine zielgerichtete, soviel ist sicher: Am Ende wird Anders kein Weg in eine bessere Zukunft eröffnet, der titelgebende 31. August beginnt an einem grauen Morgen, nach einer langen Drogennacht, im leeren Elternhaus, wo sich Anders allein schlafen legt. Am Ausgangspunkt zurück, nach einem Leben, das ihn bis heute nur im Kreise führte und das ihm auch an diesem Tag in Freiheit keine neue Perspektive eröffnet hat. Die letzten Bilder des Films zeigen - ein aus Antonionis Meisterwerk "L'Eclisse" abgeschauter, aber nichtsdestotrotz berührender Kniff - die leeren Plätze der Filmerzählung und greifen, auch dies ein Zirkelschluss, die an den Anfang gestellten Aufnahmen der leeren Osloer Straßen der Vergangenheit und der Erinnerung wieder auf. Joachim Triers Film beginnt und endet in einer Leere, und sein Antiheld Anders wird in der Zwischenzeit mit keinen Impulsen konfrontiert worden sein, die das Entfliehen vor dieser Leere begünstigen könnten. Die Leere, soviel scheint klar, ist zuerst in ihm selbst, und kein äußerer Einfluss könnte ihn von ihr erlösen.

"Oslo, 31. August" ist keine Erlösungsgeschichte. Aber es ist gleichzeitig keine Erzählung von der Unmöglichkeit einer Erlösung, deshalb auch kein nihilistischer Film. Die Wahrheit, die zwischen den Zeilen und Bildern hervordrängt, scheint so schlicht wie konsequent und nur potenziell fatalistisch. Es gibt viele sehr unterschiedliche Arten, falsch zu leben, und es gibt niemanden außer dir selbst, der dir einen besseren Weg weisen könnte. Du musst dein Leben ändern, ja, aber die Idee, wie ein neues, anderes, besseres Leben aussehen müsste, kann aus keinem Außen kommen, und wer nicht imstande ist, sie in sich selbst zu finden, dem bleiben nur Regression und ein heilloses Kreisen im eigenen Kopf.

Jochen Werner

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Eigentlich folgerichtig für einen Film, der für sich in Anspruch nimmt, archäologischer Splitter zu sein, dass er auch tatsächlich lange Zeit kaum greifbar war. "Möge dieser Film für Sie so sein wie diese Scherbe für mich", adressiert Regisseur Ulrich Schamoni in der Rolle der Hauptfigur Hanno Giessen ein nicht näher identifiziertes Publikum, "in 1000 oder 10000 Jahren oder überhaupt einer Zeit" und hält dabei mit dem unvergleichlich schiefen, Bös' noch Arg nicht kennenden Ulrich-Schamoni-Grinsen eine im ägyptischen Sand entdeckte Scherbe aus antiken Zeiten hoch. Ein Fragment aus längst vergangenen Zeiten, ephemer und fragil, im Vorbeigehen aufgelesen - Deutungshoheit oder gar repräsentativen Charakter beansprucht es für sich nicht, auch wenn es uns wohl einiges erzählen kann. Wie dieser Film, der bislang ähnlich unaufgehoben im Sand der deutschen Filmgeschichte schlummerte, den man nur bei raren Kinovorführungen oder in Form einer unter Freunden weitergereichten, qualitativ fragwürdigen Fernsehaufnahme aus den 80ern sehen konnte. Nun gibt es diese Preziose auf DVD - ein willkommener Anlass, in einer ohnehin mittelprächtigen Kinostartwoche zugunsten dieser Veröffentlichung auf eine zweite Aktualität zu verzichten.

Das Fragment, das Übriggebliebene, das Übersehene, Aufgelesene und Aufgehobene, all das ist in der allein auf Schamonis eigene Villa in Berlin-Grunewald beschränkten Welt dieses Films reich vorhanden. Schon Hanno Giessen selbst ist so etwas wie eine Endmoräne großkapitalistischer Unternehmertage, von seinem mit allerlei liebevoll zusammengetragener Curiosae der Alltagskultur aus längst vergangenen Zeiten vollgestelltem Anwesen ganz zu schweigen: Er ist der letzte einer langen Unternehmerdynastie, durch deren Ahnenreihe er zu Beginn mit kindlich-großem Stolz führt. Reich geworden ist sie durch den Anzug von der Stange, nicht zuletzt durch den Chapeau Claque, den praktischen Klappzylinder, der den Aufstieg des Großbürgertums markiert, als dessen verarmtes Überbleibsel nun der Restressourcen verzehrende Pleitier/Privatier Giessen im Bademantel ein Slackerleben zwischen Tinnef, Kunst und einem verwildernden Garten führt. Und weil er noch einen Funken Resthoffnung in die Welt setzt, lässt er einen Film über seinen Alltag drehen: Der Ex-Kapitalist, zum Entsetzen seiner Bekannten aus dem Industrieverband, als Arbeitsverweigerer - beim Scheißen, bei Verhandlungen mit Versicherungen und Antiquitätenhändlern, beim Weisheiten-von-sich-Geben. Manchmal, sagt er, schläft er ein. Im strengen Sinne apathisch ist er nicht. Er lebt, entspannt, bei und mit sich. Eigentlich, denkt man sich beim Schauen, sollte jeder ein großes Haus, einen wilden Garten, verschrobene Hobbys und Freizeit haben. Bei Wikipedia liest man, dass sich die FSK dieser Implikation schon damals bewusst gewesen sein muss: Wegen seiner offenbar zersetzenden Qualitäten durfte der Film seinerzeit per Freigabe nur Volljährigen zugänglich gemacht werden.



Der Lieferant (der junge Rolf Zacher), der ihm das Essen ins Haus bringt, liefert Giessen irgendwann auch die 18-jährige Anna (Anna Henkel), die sich vor der Polizei verstecken müsse und bei Giessen wohl weniger schnell auffliege als bei ihm. Sie hängt dann bei ihm erstmal lässig nackig und darin ziemlich sexy rum - in einer Szene reicht der rührend unbeholfene Giessen der jungen Frau einige Kleidungsstücke, sie wolle sich doch wohl keinen Sonnenbrand holen. Später landen sie im Bett - dass die Sache sich nicht ohne weiteres auf eine Liebesgeschichte zwischen einem alten Mann und einem jungen Ding beschränkt, rückt den Film am Ende schließlich ins Melancholische. Muffig ist dieser ziemlich relaxte Film ohnehin an keiner Stelle.

In gewisser Hinsicht ist "Chapeau Claque" eine Art Spiegelung von Schamonis 60er Neuer-Deutscher-Film-Klamotte "Quartett im Bett", in dem die Dadaanarchisten von Insterburg und Co. als verarmte Bohème im apokalyptisch heruntergekommenen Berlin-Kreuzberg in obskur gestalteten Wohnungen ebenfalls mit meist nackten Frauen fröhlich ihre Tage vergammeln. Neben Karl Dalls Musikerclique führt nun auch Berlins Großkiffer und Hippie-Apologet Wolfgang Neuss in "Chapeau Claque" ein Dasein als buchstäblicher Zaungast - wenn auch in kurioser Verdrehung der Sachlage: Die Ikonen der verknarzten Berliner Subkultur plappern als Manager und Macher einem sinnlos freidrehenden Kapitalismus das Wort, während der verarmte Kapitalist sich einem relativen Restreichtum hingibt und gern im Gras liegt.

Man kann immer wieder nur staunen, was für freie, lässige, lakonische Filme in Deutschland einmal möglich waren. Dem Staatsakt-Prunk, mit dem hierzulande am Brandenburger Tor Großfilm-Andacht gehalten wird, wenn alle paar Jahre "Metropolis" noch ein bisschen länger als eh schon wurde, ist ohnedies zu misstrauen, aber es zeigt sich darin auch ein schauderhaft instrumentales Verhältnis zur deutschen Filmgeschichte. Während Ahnungslose vom Filmerbe schwadronieren, verblasst die Vielfalt und Verspieltheit, die das deutsche Kino auch einmal besaß und deren Zeugnisse bis heute weitgehend ungehoben sind, wohl auch, weil sich diese Beispiele für Termitenkunst zur Befriedigung der Begehrlichkeiten eines Groß-Poltertums nicht anbieten. Das Kino von Ulrich Schamoni - und diese erfreuliche DVD-Veröffentlichung ruft dies drängend ins Gedächtnis - erzählt insofern heute von den Verwehungen und Verschüttungen der hiesigen Filmgeschichte. Zu den Anhäufungen von Obsoletem in Giessens Villa zählt am Ende auch dieser Film.

Thomas Groh

Oslo, 31. August
- Norwegen 2011 - Originaltitel: Oslo, 31. august - Regie: Joachim Trier - Darsteller: Anders Danielsen Lie, Hans Olav Brenner, Ingrid Olava, Anders Borchgrevink, Malin Crepin - Laufzeit: 95 min.


Chapeau Claque
- Deutschland 1974 - Regie: Ulrich Schamoni - Darsteller: Ulrich Schamoni, Anna Henkel, Rolf Zacher, Karl Dall, Jürgen Barz, Wolfgang Neuss, Peter Ehlebracht, Ingo Insterburg - Laufzeit: 95 min.
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