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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Heute in den Feuilletons

Unfreiwillige Außendienstmitarbeiter

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
30.07.2013. Die FAZ ist sich nicht ganz sicher: Ist Botho Strauß' neuer Essay über die Angst des Verschwindens Diagnose oder Symptom? Auch die Welt macht sich Sorgen um den Epiker das Gewesenen im Zeitalter seiner Retweetbarkeit. Die taz meldet: Springer will auch trotz glücklich errungenen Leistungsschutzrechts für Google schön bleiben. Die NZZ eruiert angesichts gefährdeter Geschäftsmodelle verschiedene Fördermöglichkeiten für die Presse. In der Berliner Zeitung staunt Götz Aly über das bayerische Gerechtigkeitsempfinden.

Weitere Medien, 30.07.2013

Eine wahre Rarität in der arte-Mediathek: Anlässlich des Todes von Bernadette Lafont hat der Kultursender gestern Abend kurzfristig Jean Eustaches unter Cinephilen dringend gesuchten, auf DVD noch immer nicht vorliegenden "Die Mama und die Hure" ins Programm genommen, der nun auch tatsächlich für 7 Tage online bereit steht - noch dazu hochauflösend, im französischen Original und mit (unter "Version" wahlweise ausblendbaren) deutschen Untertiteln. (Im Bild zu sehen ist übrigens nicht Lafont, sondern Françoise Lebrun.)

Aus den Blogs, 30.07.2013

Marvin Schade von Meedia unterhält sich mit der ehemaligen taz-Chefredakteurin Bascha Mika über Korruption im Journalismus, der sich ihrer Meinung nicht allein aus wirtschaftlicher Not erklären lässt: "Es gibt auch immer noch Verlage, die gutes Geld verdienen. Sie halten es nur schlichtweg für eine Frechheit, wenn sich ihre Gewinne nicht mehr im zweistelligen Bereich bewegen. Wenn man mit so einer Haltung an ein journalistisches Qualitätsprodukt herangeht, und weiter den früheren Gewinnen hinterherweint, ist der Druck auf Journalisten natürlich entsprechend groß, das zu liefern, was sich super verkaufen lässt."

Die ohnehin umstrittene Google-Datenbrille Google Glass kommt nach Prism-Enthüllungen endgültig zur Unzeit, schreibt Martin Weigert in Netzwertig: "Nun, da Bürger erstmals eine konkrete Vorstellung davon bekommen haben, wie gläsern sie im digitalen Zeitalter eigentlich sind, wirkt der Gedanke von am Kopf befestigten Kameras, die im Always-On-Verfahren Videoaufnahmen von der Umgebung anfertigen und diese auf Server mit direkter Anbindung zur NSA laden können, noch abenteuerlicher. Jeder Glass-Träger wird damit zu einem unfreiwilligen Außendienstmitarbeiter für den US-Geheimdienst und seine Verbündeten."

NZZ, 30.07.2013

Angesichts schwindender Zukunftsaussichten für Zeitungen vergleicht Manuel Puppis die unterschiedlichen Spielarten einer staatlichen Presseförderung in Europa, die Medien direkt oder indirekt subventionieren, solange sie keine Dividende ausschütten. Zum Beispiel  Dänemark: "Wurde bisher vor allem der Vertrieb von Tages- und Wochenzeitungen unterstützt, wird das System gerade hin zu einer Produktionsförderung umgestellt. Damit können künftig auch reine Online-Publikationen subventioniert werden. Gefördert werden neu journalistische Publikationen, sofern mindestens die Hälfte der Inhalte redaktioneller Art sind, davon ein Drittel selbst produziert wird und die Hälfte sich mit politischen oder gesellschaftlichen Themen befasst. Außerdem müssen mindestens drei Journalistinnen oder Journalisten angestellt sein. Kleine nationale Tageszeitungen sowie Online-Publikationen ohne Verbindung zu einem subventionierten Pressetitel können zusätzliche Gelder erhalten."

Besprochen werden unter anderem eine Schau mit Kriegsfotografie in der Corcoran Gallery in Washington (die Ronald D. Gerste grandios findet), eine Ausstellung über soziales Bauen im Frankfurter DAM, Pétur Gunnarssons Roman "Die Rollen und ihre Darsteller" und Norbert Gstreins Roman "Eine Ahnung vom Anfang" (mehr in unserer Bücherschau des Tages ab 14 Uhr). 
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Twitterfeed der Verlage

Weitere Medien, 30.07.2013

Götz Aly setzt sich auf Fahrradtour durch das schöne Bayern für die Berliner Zeitung auch mit dem bayerischen Gerechtigkeitsempfinden auseinander: "Ob bayerische Natur-, Tier-, Atom-, Eigenheim- oder Bergfreunde am Werk sind, ihre gemeinsame Logik erschließt sich sofort: Private Solardächer, materielle und ideell-landschaftliche Gewinne für den Süden gern - für den Norden möglichst viele Windräder, atomaren Müll jeder Art und den Ärger mit den neuen Starkstromtrassen hin nach Bayern."
Stichwörter: Götz Aly

TAZ, 30.07.2013

Auf der Medienseite meldet die taz, dass ausgerechnet der Springer Verlag das von ihm durchgesetzte Leistungsschutzrecht, das übermorgen in Kraft tritt, gar nicht nutzen will: "Wie ein Verlagssprecher am Montag der taz sagte, habe sich der Konzern per Opt-in-Verfahren entschieden, mit seinen Inhalten weiterhin in den Angeboten von Google gelistet zu werden - darunter auch der bei Verlagen vielfach umstrittene Newsaggregator Google News." Aber nur vorläufig!

(Außerdem weiß Turi2 über den schrägen Springer-Deal zu berichten, dass die Welt künftig sämtliche Zeitungen der Funke-Gruppe mit Inhalten beliefern soll.)

In der Kultur beschäftigt sich der Soziologe Wolfgang Engler ausführlich mit einer Studie, die zehn Jahren Hartz-IV-Politik eine desaströse Bilanz bescheinigt: "Die Erwerbstätigkeit stieg, nicht jedoch das jährliche Arbeitsvolumen aller Beschäftigten." Isolde Charim huldigt in Stockerau dem Aufbruch ins Ungewisse. Besprochen werden Choreografien von Akram Khan und Mathilde Monnier beim Wiener Festival Impuls Tanz sowie die Comics "Mein Freund Dahmer" von Derf Backderf und "Im Himmel ist Jahrmarkt" von Birgit Weyhe.

Und Tom.

Welt, 30.07.2013

Aus der Zusammenfassung von Andreas Rosenfelder wird nicht so recht deutlich, worum's genau geht, doch dies wenigstens ist klar: Botho Strauss hat im neuen Spiegel einen Essay veröffentlicht, der die Digitalkultur kritisiert. Und Rosenfelder hat, auch wenn er ihm nicht zustimmt, eine gewisse Sympathie für Strauss, den er ausgiebig zitiert: "'Konformitäten, Korrektheiten und Konsensivitäten, die das juste milieu der kritischen Öffentlichkeit regeln, werden von den Bakterienschwärmen neuer Medien lediglich verstärkt.' Wer wollte solch einen Satz retweeten? 'Der Reaktionär läßt, was niemals war, geschehen sein. Er verklärt als der echte Epiker das Gewesene, um es jederzeitlich zu machen.' Das ist, allein schon wegen der Verwendung der alten Rechtschreibung, kein Motto für fortschrittliche Blogger. 'Eure Burka ist eine feste Hülle aus Sprachlumpen, aus Nicht-erscheinen- und Nicht-blicken-Können. Ihr seht einander nicht, und was Ihr sagt, bleibt ungesagt.'"

Weitere Artikel: Sascha Lehnartz war dabei, als Frankreichs Ministerpräsident Francois Holland im Schnelldurchlauf einige Ausstellungen in Arles passierte. Hannes Stein schreibt in der Leitglosse über amerikanischen Patriotismus. Hans-Joachim Müller wandert in Venedig durch die Rekonstruktion von Harald Szeemanns legendäre Schau "When Attitudes Become Form" aus dem Frühjahr 1969  und kommt sich vor wie auf einem Veteranentreffen. Dirigent Kent Nagano verlässt nach sieben Jahren die Bayerische Staatsoper, sein Nachfolger wird Kirill Petrenko, berichtet Manuel Brug.

FAZ, 30.07.2013

Botho Strauß möchte mit dem im Spiegel auszugsweise vorabgedruckten Essay "Der Plurimi-Faktor" an den legendären "Bocksgesang" anknüpfen, meint Felicitas von Lovenberg, aber da gibt es einen Unterschied: "Botho Strauß ist nicht mehr nur Beobachter der Angst davor, dass alles verschwindet, er ist Betroffener. In diesem Kontext liest sich 'Der Plurimi-Faktor' nicht als Polemik, sondern als Hilferuf."

Weitere Artikel: Gerhard Stadelmaier besingt die Sprachmusik der "Johanna von Orleans", um zu konstatieren, dass in Michael Thalheimers Salzburger Inszenierung mit diesem Material allenfalls ein "verbales Wuchtkugelstoßen" erfolgt. Kerstin Holm kommentiert die neuesten sommerlichen Habnacktbilder von Wladimir Putin, der diesmal behauptet, einen 21 Kilo schweren Hecht geangelt zu haben und ihn erwiesenermaßen küsste. Albert Speer und Robert Winterhagen suchen im Chaos der ägyptischen Ereignisse nach Chancen für den Stadtumbau von Alexandria. Michael Freund besucht das Comicautoren und -zeichnerpaar Aline Kominsky und Robert Crumb, die seit 35 Jahren zusammenarbeiten. Astrid Kaminski unterhält sich mit der marokkanischen Feministin Halima Oulami über ihr Frauenhaus in Marrakesch - sie schätzt, dass über sechzig Prozent der marokkanischen Frauen Gewalterfahrungen gemacht haben. Auf der Medienseite erklärt Philip Kovce, wie Radiosender ihre Hörerzahlen schönrechnen.

Besprochen werden eine neue CD von Nile Rodgers, der einst das Soulphänomen Chic erfand, eine Ausstellung zur Geschichte des politischen Denkmals und mit Werken von Thomas Schütte und Danh Vo in Mainz und Bücher, darunter Emma Forests Roman "Deine Stimme in meinem Kopf" (mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr).

Hier ist Nile Rodgers ganz aktuell und gleich mal anderthalb Stunden lang:

SZ, 30.07.2013

Völkerrechtler Michael Bothe hat sich das "Talinn Manual" näher angesehen, das der NATO dazu dienen soll, das neue Phänomen des Cyberwarfare einzuschätzen ohne dabei gegen das Völkerrecht zu verstoßen. Doch die entscheidende Frage beantwortet das Manual nicht: "Es gibt neue Entwicklungen, für die die alten Regeln nicht ausreichen. Beim Computer-Krieg ist dies die Schwierigkeit, den Urheber einer schadensstiftenden Handlung festzustellen. Aber eben darauf beruht die Wirkung von Rechtsregeln im Allgemeinen und von Völkerrecht im Besonderen. Die Autoren des Manual haben das Problem gesehen, aber nicht gelöst."

Weitere Artikel: Joseph Hanimann stellt das neue Museum für europäische und mediterrane Kultur in Marseille vor, dessen Bau "mit seinen knapp viertausend Quadratmetern Ausstellungsfläche und der Anbindung über die Stege in schwindelerregender Höhe ans Fort und das Altstadtviertel dahinter (...) zugleich Museum, Attraktion und neues Wahrzeichen der Stadt" darstellt. Adrian Daub, Dozent für German Studies in Stanford, beklagt die (sich unter anderem auch in sinkenden Immatrikulationszahlen äußernde) Legitimitätskrise der Geisteswissenschaften in den USA, während zeitgleich die Tech-Absolventen die Äußerlichkeiten des Nonkonformismus für sich adaptieren. Jürgen Berger unterhält sich mit dem Autor Albert Ostermaier, der für die 2015 angedachte Neuausrichtung der Wormser Nibelungenfestspiele eine Theaterversion des Nibelungenlieds schreiben wird. Jens Bisky listet die Stationen im ewigen Streit zwischen Rolf Hochhuth und Claus Peymann um die Bespielung der Sommerpause im Berliner Ensemble auf (aktueller Stand hier).

Besprochen werden Michael Thalheimers in Salzburg aufgeführte "Jungfrau von Orleans" (Christine Dössel bemängelt ein "bilderarmes Stückkonzentrat") und Bücher, darunter Günther Jikelis Studie "Antisemitismus und Diskriminierungswahrnehmungen junger Muslime in Europa" (mehr in unserer Bücherschau um 14 Uhr).
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Archiv: Heute in den Feuilletons

Trompetengleich heldenhaft strahlend

29.07.2013. "Rheingold" und "Walküre" in Frank Castorfs Benzinuniversum geben der an sich gutwilligen Kritik manche Rätsel auf. Immerhin: Teufelskerlchen Kirill Petrenko erweist sich als abgefeimter Geschichtenerzähler. Und dann ist da noch Anja Kampe. In wirres.net setzt sich Felix Schwenzel nach einigem Zögern nun einen Alu-Hut auf. Der Tagesspiegel liest Orwells… Mehr lesen

Können schöne Absichten schöner konterkariert werden?

27.07.2013. Julian Nida-Rümelin lässt Thomas de Maizière in der taz Nachlässigkeit nicht als Ausrede für Nachlässigkeit durchgehen. Die FR beschwört angesichts von Big Data und NSA finsterste Science-Fiction-Szenarien. Die nachtkritik gibt erste Entwarnung bezüglich Frank Castorfs "Ring". Greta Gerwig beklagt sich in der SZ über den jugendlichen Wildheitszwang. Der moderne Literaturbetrieb… Mehr lesen

Tradition ist eine Erfindung

26.07.2013. In der New York Review of Books plädiert Martin Scorsese für die Archivierung aller Filme. Laut Cnet fordert die NSA jetzt die Schlüssel für verschlüsselte Kommunikation, Präsident Gauck ist laut Spon beunruhigt. In der NZZ erklärt der nigerianische Autor Helon Habila, warum Künstler sich nicht an die Tradition halten… Mehr lesen

Die Ls sind am schlimmsten

25.07.2013. Aktualisierung: Springer verkauft Hamburger Abendblatt, Berliner Morgenpost, die Hörzu an die Essener Funke Mediengruppe, meldet Meedia. Die Welt bewundert Brünnhildes Anfangs-Hojotohos auf den geölten Stimmbändern der Catherine Foster. Die Exilkubaner werden auch immer liberaler, notiert die NZZ. Die taz lässt sich anwaltlich versichern, dass die Veröffentlichung von Geheimpapieren nicht… Mehr lesen

Er redigiert nicht

24.07.2013. Collectors Weekly erzählt die Geschichte der lesbischen Bluessängerinnen Anfang des 20. Jahrhunderts. In der Welt singt der Rapper Mohammed al-Deeb ein Loblied auf die dritte Phase der ägyptischen Revolution. Die taz lernt von Steve McQueen, was radikale Blickführung ist. In der SZ findet Jan-Werner Müller Populismusvorwürfe elitär. In der FAZ… Mehr lesen

Eine Maus aus Fleisch und Blut

23.07.2013. Die taz staunt über die kulturelle Blüte im Ural. Auch Heise Online will ein Bezahlmodell entwickeln, meldet Meedia. Fünf große alte Männer der Zeit gehen ab sofort unter die Onlinejournalisten und erklären morgens ab 8 Uhr die Welt. Der New Yorker guckt Ramadan-Soap Operas mit Muslimbrüdern, die Geigen zerschmettern.… Mehr lesen

Die Farbenseligkeit, die Pianissimokultur, das Feuer

22.07.2013. Die Welt bringt Karl-Heinz Bohrers Rede zum Gedenken an die Widerständler des 20. Juli: Er fragt, warum die Deutschen sie so wenig mögen. Viel Stoff gibt's zum heutigen Götz und Henrich George-Tag, den das Altpapier sorgsam aufgelistet hat. Nun reiten auch die Kuratoren auf dem "Schaumkamm der Retro-Welle" und veranstalten… Mehr lesen

Wanderprediger des Grauens

20.07.2013. In der taz und in der FAZ lotet Ulrich Beck nach Prism das Freiheitsrisko aus. In der NZZ fragt Peter Glaser, ob sich die Revolution in 3D ausdrucken lässt. Zugleich stellt sich in der noch 2D gedruckten "Mega" heraus, dass Karl Marx an den Bewegungsgesetzen der Geschichte keine rechte… Mehr lesen

Im Weichzeichner der Erinnerung

19.07.2013. In der taz ruft der syrische Autor Yassin al-Haj den Westen auf, endlich in Syrien einzuschreiten: "Es gibt keine gleichgewichtigen Bösen in Syrien." Die NZZ findet es ganz okay, dass die große Le Corbusier-Ausstellung im Moma seine Zeit als Berater des Vichy-Regimes nicht thematisiert. In der Welt kritisiert Gidon Kremer… Mehr lesen

Das ganz Ferne steht glasklar da

18.07.2013. Die taz stellt fest, dass es Hollywood-Filme sind, die uns längst an die Idee der Totalüberwachung gewöhnt haben. Der Guardian erklärt in diesem Zusammenhang, was der Begriff "Three-Hop-Queries" bedeutet. Thomas Stadler empfiehlt in Internet-Law ein Nachdenken über den Sinn von Geheimdiensten in Demokratien. In der NZZ erklärt Urs Widmer,… Mehr lesen

Unabhängige Narrative, Journalismus und Aktion

17.07.2013. In der FAZ bemerkt Gerd Antes, dass die Politiker immer nur von vereitelten Anschlägen sprechen, aber nicht von all den Fällen, in denen die Geheimdienste Schäden anrichten, die sich bei mehr Daten ebenfalls vermehren werden. Roberto Saviano beschreibt in La Repubblica die mexikanische Drogenmafia als eine der effizientesten Militär-… Mehr lesen

Extrem unwichtige populäre Trottel

16.07.2013. Es gab auch schon Whistleblower, denen Amerika dankbar war, erinnert Gawker. Zeit Online wundert sich über die Untätigkeit der Politiker angesichts der britischen Spionage. In den Blogs und bei Spiegel Online wird gefragt, inwieweit in Deutschland noch von einem Rechtsstaat die Rede sein kann. New Republic und NZZ beleuchten… Mehr lesen

Als Bauernopfer nach Washington

15.07.2013. Die FAZ stellt eine Handvoll amerikanischer Politiker vor, die sich gegen das Wuchern der Geheimdienste wenden - aber auch sie interessieren sich nur für die Rechte der Amerikaner. Warum ist Innenminister Friedrich nach Washington gereist, fragen Netzpolitik und Bild: um sich zu beschweren oder um sich zu bedanken? Die… Mehr lesen

Grenze, Welle, Wolke

13.07.2013. Die Financial Times fordert Straffreiheit für den lauteren Edward Snowden und meint: Naiv sind die Verteidiger der NSA. Die SZ informiert über den umfassenden Reizwörter-Katalog, nach denen die sozialen Netze abgefischt werden: Beklagen Sie sich bloß nicht über "Grippe" oder andere "Symptome", bei "Schnee" oder in "Tucson"! Die FAZ… Mehr lesen

Prism is a team sport!

12.07.2013. Outlook, Hotmail, Skype - der Guardian erklärt, wie Microsoft der NSA beim Bespitzeln seiner Kunden hilft. Unsere Existenz ist ein Provisorium, seufzt die NZZ angesichts zahlreicher Baustellen. Die taz bewundert das urbane Mosaik von Glaubensfacetten in München. Die SZ lernt von den Pet Shop Boys, Marx und Lacan: Liebe… Mehr lesen