Aus dem Archiv

Heute in den Feuilletons

Attacke und Versenkung

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
02.07.2013. Nun ist der Prism-Skandal im Wahlkampf angekommen: Sigmar Gabriel attackiert in der FAZ die Kanzlerin: "Merkel muss sagen, ob sie davon gewusst und es geduldet hat." In den deutschen Blogs ist der Ton der Debatte um Prism dagegen bisher erstaunlich resignativ. Die Welt berichtet über die Insolvenz des Insel Verlags. Die NZZ schildert die nach wie vor schwierige Lage der Journalisten in Birma. Cicero.de erinnert an die Zeiten, als die Grünen "ein Herz für Sittenstrolche" hatten. Die SZ fragt, wie sozialer Wohnungsbau heute aussehen könnte.

Aus den Blogs, 02.07.2013

Erstaunlich resignativ ist der Ton der beginnenden Debatte über den Prism-Skandal und die möglichen Reaktionen all derer, die sich vom Internet etwas erwartetet hatten. "Das Internet ist kaputt", hatte Johnny Häusler auf Spreeblick geschrieben (und um Dementis gebeten). Ähnlich traurig klingt Lorenz Matzat auf irights.info: "Ein Teil der Zivilgesellschaft ist fassungslos und einige Medienvertreter sind entgeistert. Der Großteil der Bevölkerung verharrt in der üblichen gesellschaftlichen Lethargie. Auf die etablierte Politik ist keine Hoffnung zu setzen, auch wenn Anhänger diverser Parteien das sicher aus Wahlprogrammen herauszulesen vermögen. Derzeit ist weder national noch international eine Konstellation erkennbar, die Geheimdienste abschaffen oder international eine Ächtung und Abschaltung der Überwachungsprogramme durchsetzen könnte."
Stichwörter: Geheimdienste, Internet

TAZ, 02.07.2013

Im Interview mit Katharina Borchardt spricht der niederländische Autor Peter Buwalda über seinen großen Erfolg "Bonita Avenue", das Leben in der Patchworkfamilie und den Sex in Zeiten des Internets. Über den berühmten "Erfolgsdruck" mag er sich dagegen nicht beklagen: "Ich finde diesen Druck sogar ganz gut. Wenn man ein unbekannter Autor ist, ist der Terminkalender meistens leer, und niemand wartet auf dich und deinen Text. Dann ist es schwierig, das Feuer beim Schreiben in Gang zu halten. Mich motiviert es, wenn ich weiß, dass Leute auf meinen Text warten."

Weiteres: Jörg Sundermeier liest die Gedichte "Der Hase" des Ausnahmetalents Ernst Herbeck, der 45 Jahre in Nervenkliniken verbrachte und ein Schützling des Psychiaters Leo Navratil war. Micha Brumlik erzählt vom Aufstieg und nun drohenden Fall der amerikanischen Starköchin Paula Deen. Alexander Haas berichtet vom Auftakt des Theaterfestival Impulse in Köln, Du Pham war ebendort beim Philosophiefestival Phil Cologne. Auf den politischen Seiten fassen Svenja Bergt und Christian Rath in fünf Fragen und Antworten noch einmal den Überwachungsskandal zusammen.

Und Tom.

Weitere Medien, 02.07.2013

Im Interview mit Daniel Kothenschulte spricht der Dokumentarfilmer Alex Gibney in der FR über seinen kritischen Wikileaks-Film "We Steal Secrets", seinen Helden Bradley Manning und den Vorwurf der Spionage gegenüber Edward Snowden: "Es ist schrecklich. Das Gesetz war doch lange diskreditiert, seit es Nixon vergeblich gegen Daniel Ellsberg ins Feld führte... Die Obama-Regierung operiert mehr mit Spionage-Anklagen als alle früheren Regierungenzusammen. Aber es handelt sich nicht um Spionage. Bradley Manning bekam ja kein Geld. Er 'leakte' das Material nicht gegenüber einem bestimmten Land, sondern der ganzen Welt. Vielleicht war das etwas naiv, aber Assange tat das Richtige, es zu veröffentlichen - abgesehen von Problemen bei der Redaktion."

Max Thomas Mehr wirft auf cicero.de einen Blick zurück auf die Debatte um Daniel Cohn-Bendit und die Pädophilie und stellt nicht nur fest, dass keines der Medien, die sein Buch damals besprachen (Zeit, Spiegel, Weltwoche) die heute so berühmten Passagen auch nur der Erwähnung für wert hielten, sonder auch dass wenig später sowohl die Grünen als auch die taz pädophile Propaganda mit trugen. Die Berliner Grünen etwa veröffentlichten eine Broschüre unter dem Titel "Ein Herz für Sittenstrolche" mit einem unerwarteten Brückenschlag zur Kirche: "Ausgerechnet die 'Studie' eines Dominikanermönchs wird als Beleg für die Harmlosigkeit der Pädophilen herangezogen: Der Mönch habe 97 Jungen befragt, die sexuelle Beziehungen zu Männern hatten, und festgestellt, dass diese Kinder weder moralisch noch psychisch geschädigt seien. Erst die Strafverfahren würden sie traumatisieren." Zu den Stimmen der Vernunft, die vor den Pädophilen warnten, gehören damals übrigens Alice Schwarzer und Günter Amendt.
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Twitterfeed der Verlage

NZZ, 02.07.2013

Auf der Medienseite berichtet Nina Belz über die noch immer heikle Situation von Journalisten in Birma, wo seit dem 1. April private Tageszeitungen erlaubt sind: "Nach der Lockerung der Zensur gab die Behörde, die ihre Funktion nun als Registrierungsbüro für neue Medienerzeugnisse beschreibt, unverbindliche 'Vorschläge' für die Arbeit von Journalisten heraus. Darin wird etwa empfohlen, ohne 'verlässliche Quellen' nicht über Korruption, Menschenhandel oder Drogenproduktion zu berichten und weder die Regierung noch deren Politik zu kritisieren. Journalisten, die diese Grenzen überschreiten, bekommen dies zu spüren."

Weiteres: Sieglinde Geisel besucht das Schwule Museum Berlin, das mit seinem Umzug von Kreuzberg nach Schöneberg auch ein wenig seinen Blickwinkel geändert hat, von der Emanzipations- zur Kulturgeschichte. In der Reihe zur Demokratie nimmt heute der Mathematiker George Szpiro die rechnerischen Tücken der Mehrheitsfindung in den Blick.

Besprochen werden Andras Schiffs Konzert mit den Diabelli-Variationen in Zürich ("Attacke und Versenkung", notiert Martin Meyer), Christian Lehnerts Paulus-Essay "Korinthische Brocken" und James Gordon Farrells Romanklassiker "Troubles" (mehr ab 14 Uhr in unserer Bücherschau des Tages).
Stichwörter: Tageszeitungen, Zensur, Zürich

Welt, 02.07.2013

Der Insel Verlag ist zwar formal nur ein Anhängsel des Suhrkamp Verlags ohne eigene Mitarbeiter, dafür mit großer Geschichte und bis heute guten Verkaufszahlen - aber nun berichtet Richard Kämmerlings, dass der Verlag bereits Anfang Juni Insolvenz angemeldet hat. Ein Schachzug im Krieg mit dem Co-Eigner Hans Barlach? Auf jeden Fall "hat Suhrkamp kurzfristig eine Forderung von 1,8 Millionen Euro erhoben, die natürlich (womit auch?) von der Tochter nicht beglichen werden kann. Die Geschäftsführung des insolventen Suhrkamp Verlags (Berkéwicz, Thomas Sparr und Jonathan Landgrebe) hat an die Geschäftsführung des gesunden Insel Verlags (Berkéwicz, Sparr, Landgrebe) - also quasi an sich selbst -, eine Rechnung geschickt, von der klar, ist, dass sie nicht bezahlt werden kann. Folge dieses Manövers: Zahlungsunfähigkeit."

Außerdem: Georg Rudiger prüft mögliche neue Perspektiven für das von Abwicklung bedrohte SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden. Marc Reichwein besuchte das Philosophiefestival phil.Cologne in Köln. Besprochen werden Ereignisse der Potsdamer Musikfestspiele.

Im Forum der Welt (die sich von der Aufregung um den Prism-Skandal so gar nicht anstecken lässt)  fragt sich Henryk Broder, wen er im September wählen soll.

SZ, 02.07.2013

Kurz vor den Wahlen trommelt die Politik für eine neue Welle staatlichen Wohnungsbaus, doch folgen die so entstandenen, inspirationslosen Bauten strikt völlig veralteten Bauordnungen und -auflagen, ärgert sich Laura Weissmüller. Insbesondere der soziale Wohnungsbau hat dadurch ein Nachsehen: "Wir können es uns nicht leisten, neue Wohnghettos zu produzieren. Die sozialen Folgen sind bekannt. Was Deutschland braucht, ist ein groß angelegter Forschungsauftrag zur Zukunft des Wohnbaus. Einen Think Tank zum Leben in der Stadt. Ohne Paragrafenmarathon, dafür mit Denkfreiheit. Und vor allem mit dem politischen Willen dazu, bis zur letzten Bauphase. Denn bislang scheitern noch viel zu viele gute Ideen an der Engstirnigkeit von Baudezernat und Wohnbaugesellschaften."

Außerdem: Susan Vahabzadeh sieht beim Filmfest in München wenig hoffnungsvolle Filme aus dem arabischen Raum. Vasco Boenisch notiert sich nach vielen politischen Theaterstücken beim "Impulse"-Festival: "Zurücklehnen gilt nicht!"

Besprochen werden die Ausstellung der Sammlung Eduard von der Heydt im Züricher Museum Rietberg, ein von Valery Gergiev dirigiertes Konzert von Mahlers Fünfter, der isländische Film "The Deep" und Bücher, darunter neue Biografien in Comicform (mehr in unserer Bücherschau um 14 Uhr).

FAZ, 02.07.2013

Endlich. Nun ist das Thema im Wahlkampf angekommen. Im Feuilleton-Aufmacher attackiert Sigmar Gabriel die im Prism-Skandal bisher unauffällig agierende Kanzlerin: "Merkel muss sagen, ob sie davon gewusst und es geduldet hat. Wenn Großbritannien und die Vereinigten Staaten sich weiterhin weigern, darüber Auskunft zu geben, müssen die Staats- und Regierungschefs und die EU-Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die britische Regierung prüfen, denn die Ausspähung von Millionen EU-Bürgerinnen und -Bürgern verstößt mit Sicherheit gegen Wort und Geist der Europäischen Verträge. Zugleich muss das Europäische Parlament die Konsequenzen für das geplante Freihandelsabkommen mit Amerika prüfen."

Weitere Artikel: Harald Welzer feiert in seiner Reihe mit erbaulichen Geschichten für eine nachhaltige Zukunft die Idee eines Schwimmbads in der Spree. Swantje Karich freut sich in der Leitglosse, dass der Künstler Edi Rama, der einst durch seine Initiativen für ein buntes Tirana von sich reden machte, nun tatsächlich zum Premierminister Albaniens gewählt wurde. Mark Siemons wirft einen Blick auf die chinesische Rezeption der Geschichte Edward Snowdens, die weniger zum Spott auf Amerika als zum Blick aufs eigene Land genutzt wird. Dirk Schümer berichtet über einen italienischen Forscher, der behauptet, die verschollene "Johannes der Täufer"-Skulptur Michelangelos wiedergefunden zu haben. Joachim Willeitner fragt, ob es sich bei angeblichen Funden altägyptischer Monumente um Fälschungen handelt und schildert zugleich die Verachtung der Muslimbrüder für das historische Erbe des Landes. Joseph Croitoru legt ein Wort für den ägyptischen Kulturminister Alaa Abdel Aziz ein, der mit der grassierenden Korruption im staatlichen Kulturwesen des Landes aufräume. Die Schriftstellerin Nicole Krauss erinnert sich an Yoram Kaniuk.

Für die Medienseite hat Heike Hupertz zwei ARD-Dokus zu Bad Kleinen angesehen (und macht auf einen in beiden Filmen wenig reflektierten "Medienskandal" aufmerksam, der in fortwährenden Verschöwrungstheorien über die missglückte Polizeiaktion gegen Wolfgang Grams besteht, mehr auch hier).

Besprochen werden die große Anish-Kapoor-Retrospektive im Berliner Gropius-Bau (die bei Niklas Maak zwiespältige Reaktionen auslöst), ein Konzert der Band Rival Sons in Heidelberg  und Bücher, darunter Hellmut Flashars Studie über Aristoteles (mehr hier und in unserer Bücherschau ab 14 Uhr).
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Archiv: Heute in den Feuilletons

Mit der angemessenen Heiterkeit

01.07.2013. Jeff Jarvis kann es nicht fassen: Es ist Prism-Skandal, und die amerikanischen Journalisten fragen sich vor allem, wer als Journalist gelten und die Öffentlichkeit informieren darf. In der New York Times protestiert der Grünen-Politiker Malte Spitz gegen den Skandal, während der Guardian neue Details zur Bespitzelung europäischer Botschaften bekanntmacht.… Mehr lesen

Eine Räuberpistole sondergleichen

29.06.2013. In The Nation warnt Jaron Lanier, Prism könne zu einem Regime der subtilen Konformität führen. Die Amerikaner halten trotz allem an ihrer Vorstellung vom Internet als Freiheitsmaschine fest, erläutert Thomas Frank in der FAZ. In der SZ beschwört Bild-Chef Mathias Döpfner eine Renaissance der Inhalte. Die taz denkt über Richard… Mehr lesen

All dieses Gerede vom Querdenken

28.06.2013. Der Guardian zeigt in neuen Enthüllungen, wie Barack Obama die Abhörpraxis George W. Bushs fortsetzte. Timothy Garton Ash fragt sich im Guardian, wie die Öffentlichkeit, die Initiative zurückgewinnen kann. Constanze Kurz kann es in der FAZ nicht fassen, dass der Bundestag bei der Debatte über Prism fast leer blieb.… Mehr lesen

Weich überwindet Hart

27.06.2013. In der Jüdischen Allgemeinen warnt Piratin Marina Weisband vor dem Überwachungsstaat. Das Künstlerduo FRONT404 setzt ihm ein Partyhütchen auf. Das deutsche Parlament verpennt lieber die Debatte, berichtet die taz. Die Zeit findet Edward Snowdens Leaks notwendig und legitim. Im Tagesspiegel beschreibt Michail Schischkin die russische Diktatur des 21. Jahrhunderts. Die… Mehr lesen

Richtig dicke Freunde

26.06.2013. Die wollen doch nur ins Fernsehen, schimpft der Autor Rafael Chirbes in der NZZ über die Protestbewegung in Spanien. Auf Spon will Sascha Lobo nicht unbeschwert, sondern unüberwacht das Internet nutzen. Die SZ reist in 16 Stunden von Sarajewo nach Budapest. In der FAZ erzählt Georg Mascolo, wie gut amerikanische… Mehr lesen

Jubelgalerie für die Geheimdienste

25.06.2013. Trita Parsi erinnert sich in der SZ mit Wehmut an die lange abgekühlte Freundschaft zwischen Iran und Israel. Im dritten Teil unserer Prism-Presseschau stellt der Perlentaucher fest: alle werden überwacht, nur nicht die Überwacher. Auch die FAZ meint: Jeder kann zum Opfer der Überwachung werden. Die NZZ findet die… Mehr lesen

Nicht reversible planetare Errungenschaften

24.06.2013. Die neuesten Enthüllungen über den britischen Geheimdienst, der die gesammelte Kommunikation Europas abhört, bewegen die Presse doch: Die Bürger stehen vor der Wahl, ob sie sich den totalitären Ansprüchen der Dienste entgegenstellen wollen oder nicht, meint Spiegel Online. Die Welt möchte dabei aber die Maßstäbe gewahrt sehen. Die Welt… Mehr lesen

Mastering the Internet

22.06.2013. Wir brauchen ein neues Wort für die atomare Stufe eines Skandals! Der Guardian hat gestern abend enthüllt, dass der britische Geheimdienst GCHQ in Allianz mit den USA, Kanada, Australien und Neuseeland weltweit Glasfaserkabel anzapft und den Internetverkehr und die Telekommunikation weltweit belauscht, ohne deshalb einen Richter zu belästigen. Die… Mehr lesen

Wie das Wurzelwerk der Brennnessel

21.06.2013. Die FAZ bringt ein großes Gespräch mit Swetlana Alexijewitsch, die den Friedenspreis des Buchhandels erhält. In der taz erklärt Darren Pih, Kurator der Schau "Glam", warum Glam besser war als Punk. Die NZZ versucht Meret Oppenheim zu fassen. Die SZ hat bei einem Theatertreffen in Kinshasa herausgefunden: Das Nervende am… Mehr lesen

Warmes Hinschauen und kühles Nachdenken

20.06.2013. Die Zeit erklärt, warum die Abhörmethoden der NSA schlimmer als Orwell sind. in einem Chat des Guardian dementiert Google so gut es geht. Die NZZ lässt sich Tomas Venclovas Gedichte von diesem selbst erklären und findet sie seitdem noch besser. In der Welt ruft Zülfü Livaneli die protestierende türkische Jugend… Mehr lesen

Das Abschlagen aller Serifen

19.06.2013. Der Schauspieler John Cusack wundert sich in seinem Blog auf HuffPo über den massiven Backlash gegen den Whistleblower Edward Snowden. Und Reuters hat herausgefunden, dass sich der Wunsch, Whistleblower zu bestrafen, umgekehrt proportional zu deren Dienstrang verhält. Die NZZ staunt über islamische Konsumkultur in der Türkei. Die SZ bewundert… Mehr lesen

Zu 93 Prozent akkurat

18.06.2013. In der Welt erhofft sich Wolfgang Kraushaar durch neue Ermittlungen mehr Informationen über die Terrorserie in München 1970. Die Digitale Gesellschaft erstattet wegen Prism Anzeige bei der Polizei: Es besteht Verdacht auf Spionage. In der taz verrät Zeit-Geschäftsführer Rainer Esser die Honorare seiner freien Mitarbeiterin Silke Burmeister. Stefan Niggemeier… Mehr lesen

Doch eher blumig-ornamental

17.06.2013. Trotz allem: Noch ist die NSA ist nicht die Stasi, meint Fred Kaplan in der FAZ. Frank Schirrmacher fordert in der Sonntags-FAZ trotzdem ein europäisches Staats-Google. Spiegel Online ist da skeptisch, der BND nicht. In der Welt erklärt Zafer Sencak, warum sich die türkische Jugend den von Tayyip Erdogan… Mehr lesen

Nichts wissen macht nichts

15.06.2013. Im Interview mit der taz erklärt Zeit-Geschäftsführer Rainer Esser den Erfolg seines Wochenmagazins. Freie Journalisten dürften sich für das Interview interessieren! Recht heftig ging es auch bei einer Wiener Konferenz über das Urheberecht zu, berichtet Futurezone. In der NZZ sucht und findet der Zeithistoriker Edgar Wolfrum einen Gründungsmythos für… Mehr lesen

Wenn der dreimal Terror ruft

14.06.2013. In der SZ erklärt Constanze Kurz, warum Google denn doch nicht dasselbe ist wie die NSA. Und in der FAZ erklärt sie, dass es auch der NSA durchaus um Wirtschaft gehen könnte. Der Guardian erzählt, warum sich der Whistleblower Edward Snowden nicht an die New York Times wandte. Der… Mehr lesen