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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Heute in den Feuilletons

Die konsequente Einführung von Zwischentiteln

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
17.12.2012. Nicht das Internet ist schuld an der Krise der Zeitungen, sondern jene Herren in den Verlagen, die sie jahrzehntelang herunterwirtschafteten, meint die ehemalige Literaturchefin der FR, Ina Hartwig, im Perlentaucher. Was sagen alle anderen französischen Kleinstädte zum Louvre-Vorposten in Lens, fragt die NZZ. Der Welt graust's vor der Filmmusik im Fantasy-Kino. Außerdem ein langes Radio-Interview mit Stanley Kubrick, und eine Brücke in Sarajewo überwindet die Schwerkraft. Und einstimmig wird eine Verschärfung der Waffengesetze in den USA gefordert.

Perlentaucher, 17.12.2012

Lasst euch nicht bange machen, ruft Ina Hartwig, die ehemalige Literaturchefin der FR, in einem Perlentaucher-Essay ihren Kollegen in den Redaktionen zu: Das Gerede von der Krise der Zeitungen nutzt nur jenen Herren in den Verlagen, die sie über Jahrzehnte herunterwirtschafteten - Beispiel FR: "Der renommierte Reiseteil wurde eingestellt, die renommierte Kinderbuch-Beilage wurde eingestellt, die Literaturbeilage geriet unter Rechtfertigungsdruck - kurzum, den wechselnden Chefs rutschte willentlich ihr eigenes Blatt weg. Sie standen unter Druck, und den gaben sie weiter; das hatte teilweise grausame Auswirkungen auf die Psyche der Redaktion; es spaltete sie in Verlierer und Gewinner (die es ja immer gibt); aber auch komische Situationen sind mir im Gedächtnis geblieben, etwa der Zettelterrorismus von oben, weil da einer glaubte, die Zeitung durch die konsequente Einführung von Zwischentiteln retten zu können."

Weitere Medien, 17.12.2012

Laut Open Culture ist das ein höchst seltenes Dokument: ein über einstündiges Audiointerview mit Stanley Kubrick, das der New Yorker 1966 mit ihm führte, um ein großes Porträt vorzubereiten:


Stichwörter: Stanley Kubrick

Welt, 17.12.2012

Seit der Uraufführung von Wagners "Ring" 1876 hat sich musikalisch im Science-Fiction-Film nicht viel getan, meint Manuel Brug, nachdem er Howard Shores Filmmusik zum "Herrn der Ringe" und jetzt auch dem "Hobbit" gehört hat: "Das große, spätromantische Sinfonieorchester, am besten in Klanggestalt des filmmusikgestählten London Symphony Orchestra muss her, verstärkt um Ethno-Instrumente von der Panflöte über keltische Harfe und norwegische Hardangerfiedel bis zu Hackbrett und tibetanischen Gongs für den urzeitlichen Spezialsound, fatalistische Frauenchöre und schwere Percussion für die Schlachten, heitere Tanzmusik für das Auenland, sphärisches Schmachten für das pastellig zerfließende Elfenreich und krudes Brodeln für die dumpfen Ork-Grüfte."

Weitere Artikel: Stefan Keim ärgert sich über den Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, der seine Oper mit der im benachbarten Köln fusionieren will. In Tschechien versucht Vaclav Klaus die Filmförderung zu torpedieren, berichtet Hans-Jörg Schmidt. Wolf Lepenies schreibt zum Tod des Soziologen Albert O. Hirschman.

Besprochen werden Alvis Hermanis' Inszenierung von Gorkis "Sommergästen" in der Berliner Schaubühne ("ein ärgerlicher Schmarren", schimpft Ulrich Weinzierl), die Ausstellung "Zeichen. Sprache ohne Worte" des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig und Friedrich Anis Roman "Süden und das heimliche Leben".
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Twitterfeed der Verlage

NZZ, 17.12.2012

Als wichtige Maßnahme zur Dezentralisierung wird der Ableger des Pariser Louvre im nordfranzösischen Lens gefeiert. Marc Zitzmann sieht gerade in diesem "kunstfremden" Motiv das Problem des Projekts und fragt sich, "was wohl die Bewohner der 21 übrigen Landesregionen von der Auslagerung der Louvre-Schätze denken mögen, wo im zentralistischen Frankreich alle Wege nach Paris führen und nur sehr wenige nach Lens?"

Weiteres: Andrea Köhler konstatiert ob des Massakers in Newtown, "dass derlei Vorkommnisse in den USA inzwischen endemisch sind". Besprochen werden Inszenierungen der Maxim Gorki-Stücke "Kinder der Sonne" in Zürich und "Sommergäste" in Berlin sowie von Verdis "Ballo in maschera" in Basel.

Aus den Blogs, 17.12.2012

Das Architekturblog Dezeen stellt "the coolest little bridge I have ever seen" vor. Sie befindet sich in Sarajewo vor der Kunstakademie und wurde von den Architekten Adnan Alagić, Bojan Kanlić und Amila Hrustić entworfen, die sich im Blog auch äußern.

Jon Lee Anderson erinnert im Blog des New Yorkers an ein Massaker an Schulkindern in Großbritannien im Jahr 1995, nach dem die Briten ihre Waffengesetze drastisch verschärften: "There was not much hand wringing or heated debate over this legislation. It was discussed, and enacted, with overwhelming public support, in response to the mood of national shame and grief over the killings."

Beethoven hat heute Geburtstag! Wir gratulieren mit dem vierten Satz seiner Achten:



Weitere Medien, 17.12.2012

In der FR plädieren Claus Leggewie und Horst Meier dafür, den diskreditierten Verfassungsschutz abzuschaffen. Es werde auch weiterhin Terror geben. Aber "es wäre Sache des kriminalpolizeilichen Staatsschutz, in erkennbaren Gewaltszenarien so gut wie möglich präventiv tätig zuwerden und die Effektivität und Effizienz des staatlichen Gewaltmonopols für die Aufklärung und Verhinderung von Straftaten unter Beweis zu stellen. Aber wichtiger noch ist, dass auch die Bürgergesellschaft der Drohung terroristischer Gewalt mit Ruhe und Überlegung ins Auge blickt".

TAZ, 17.12.2012

Der Autor Dirk von Gehlen erzählt im Interview mit Maik Söhler von den Erfahrungen, die er mit dem Crowdfunding für sein neues Buch "Eine neue Version ist verfügbar" gemacht hat, und plädiert dafür, "Kultur als Software zu denken. Kultur soll nicht mehr Fertigprodukt sein, sondern - wie bei Wikipedia oder beim Webbrowser Firefox - in Versionen ausgeliefert werden. Es geht nicht um das fertige Buch, sondern um seinen Entstehungsprozess. Dies bringt einen unkopierbaren Moment mit sich, der dem Produkt weiteren Wert verleihen kann."

Weiteres: Der Bamberger Linguistik-Professor Martin Haase berichtet im Gespräch mit Erik Wenk von seinem Blog neusprech.org, in dem er die manipulativen Methoden politischer Begriffe analysiert. Anlässlich des Newtown-Massakers denkt Dorothea Dorn über die liberalen Waffengesetze als "nationale Pathologie" der USA nach. Besprochen werden Scott Walkers neues Album "Bish Bosch" und Michael J. Sandels Studie "Was man für Geld nicht kaufen kann" (mehr in unserer Bücherschau heute ab 14 Uhr).

Und Tom.

Aus den Blogs, 17.12.2012

(via 3 quarks daily) Das Blog The Anarchist Soccer Mom hat einen herzerweichenden Bericht einer Mutter veröffentlicht, deren 13-jähriger Sohn so aggressiv und unbeherrschbar ist, dass ihr Sozialarbeiter meinte, nur wenn er ins Gefängnis gehe, würden die Behörden anfangen zu handeln. "No one wants to send a 13-year old genius who loves Harry Potter and his snuggle animal collection to jail. But our society, with its stigma on mental illness and its broken healthcare system, does not provide us with other options. Then another tortured soul shoots up a fast food restaurant. A mall. A kindergarten classroom. And we wring our hands and say, 'Something must be done.' I agree that something must be done. It's time for a meaningful, nation-wide conversation about mental health. That's the only way our nation can ever truly heal."
Stichwörter: Mutter, Harry Potter, Sohn

FAZ, 17.12.2012

Der Overkill an Breaking News-Dramaturgie nach dem Massaker von Newtown führte zu einer Menge Fehlern in der Fernsehberichterstattung und dann auch im Internet, berichtet Nina Rehfeld: "Stundenlang kursierte der Name Ryan Lanza als der des Schützen - mehrere Nachrichtenorganisationen, darunter auch die Huffington Post und Fox News, verlinkten auf die Facebookseite eines gleichnamigen Mannes, sein Foto und Profil kursierten im Netz. 'It wasn't me I was at work it wasn't me', postete der Beschuldigte auf Facebook, als er massenweise Hassmails und Todesdrohungen erhielt."

Außerdem interviewt die FAZ den Autor Thomas Frank, der eine Verschärfung der Waffengesetze fordert, ebenso wie der Anwalt und Autor von "Gunfight: The Battle over the Right to Bear Arms in America ", Adam Winkler (mehr hier und hier) in einem zweiten Interview.

Weitere Artikel: Marco Herack berichtet, dass Konsumenten von Computerspielen bedenkenlos ihre Daten an die Konzerne weitergeben. Mark Siemons besucht die Xishiku-Kirche in Peking, in der auch nichtkatholische Chinesen gern heiraten.

Besprochen werden die Uraufführung des Stücks "Wir lieben und wissen nichts" von Moritz Rinke in Frankfurt, Gorkis "Sommergäste" in der Regie von Alivis Hermanis an der Berliner Schaubühne (Gerhard Stadelmaier ist nicht begeistert), Konzerte der "Musica Viva"-Reihe in München und Bücher, darunter Toshiki Okadas Erzählband "Die Zeit, die uns bleibt", besprochen von der Japan-Kennerin Irmela Hijiya-Kirschnereit (mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr).

SZ, 17.12.2012

Auffallend häufig begegnet Felix Stephan sowohl bei Wirtschaftstheoretikern als auch bei linken Occupy-Aktivisten einem imaginierten Bild menschlicher Natur, das - so unterschiedlich es sein mag - in jedem Fall die Gängelung des einzelnen Bürgers begründet: "Die Argumentationslinien der Kollektivisten und der Marktliberalen [verlaufen] heute verblüffend parallel: Weil sie nicht glauben, dass der Einzelne sozial verträgliche Entscheidungen treffen kann, muss er an die Hand genommen werden - wobei der Zwang als seine Natur ausgegeben wird, zu der er lediglich zurückgeführt wird."

Weitere Artikel: Michael Moorstedt beobachtet die GIF-Renaissance im Netz, die selbst die Oxford University Press dazu verleitet hat, "GIF" zum Wort des Jahres zu küren (für besonders schöne Film-GIFs empfehlen wir im übrigen dieses Tumblelog). Durchgewalkt und völlig am Ende verlässt Joachim Hentschel das Berliner Konzert der krachigen Techno-Punks Crystal Castles, wo er sich fühlte, als hätte man ihm das "Lautsprecherkabel direkt ins Nervensystem gestöpselt".

Besprochen werden Moritz Rinkes neues Theaterstück "Wir lieben und wissen nichts" am Schauspiel Frankfurt ("eine saftige, bitzelnde, klug und keck auf dem Zeitgeist heutiger Job- und Internet-Nomaden surfende Komödie", applaudiert Christine Dössel), Árpád Schillings Inszenierung von Verdis "Rigoletto" an der Bayerischen Staatsoper in München, Goyo Monteros Tanzstück "Faust" am Staatstheater Nürnberg und Bücher, darunter gesammelt ein halber Regalmeter an Neuveröffentlichungen über den Dichter Max Herrmann-Neiße (mehr in unserer Bücherschau um 14 Uhr).
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Archiv: Heute in den Feuilletons

Ulla umschmeichelt das Publikum

15.12.2012. In der FAZ ärgert sich Hermann Parzinger über türkische Kulturpolitiker. Die Welt bestaunt ein strammes rechtes Bein mit Netzstrumpf. VS Naipaul schwärmt in The New Republic von Thomas Mann. Im Telegraph ist Hanif Kureishi entsetzt über die faschistische Atmosphäre in Pakistan. In der taz erklärt Alissa Ganijewa warum die… Mehr lesen

Da habe ich gesagt, das ist kein Judaskuss

14.12.2012. Auch ohne die jüngste Zuspitzung ist die Lage bei Suhrkamp dramatisch, meint die Welt. In der FAZ erklärt Reto Hilty vom Max-Planck-Institut für Immaterialgüterrecht den Zeitungen, warum ein Leistungsschutzrecht Unsinn ist. Netzpolitik kommentiert ein Sampling-feindliches Urteil des BGH. Die SZ fürchtet Tugendterror in Ägypten. Die taz benennt das Aldi-Dilemma… Mehr lesen

Substanzielle Entschädigung

13.12.2012. Update um 11 Uhr: Google einigt sich mit der belgischen Presse. Man will zwar künftig nicht für Zitate bezahlen, einigt sich aber auf eine Werbekooperation mit den Zeitungsverlagen. Google versteht das in seinem offiziellen Blog als Botschaft an die Presse in anderen Ländern. In der FAZ erklärt Hans Barlach,… Mehr lesen

Aufgrund eigener Wertung

12.12.2012. In der Suhrkamp-Sache holen die Zeitungen nach einem Tag der Schockstarre jetzt groß aus. Die FAZ klärt Ulla Unseld-Berkéwicz über ihre Dienstpflichten auf. Die SZ kritisiert ihren juristischen Beistand. Die taz bringt (mit dem Börsenblatt) bereits Nachfolgeverleger ins Spiel. Auch die Debatte um Leistungsschutzrechte für die guten alten Zeitungen… Mehr lesen

Die Normalität weiblichen Daseins und Schreibens

11.12.2012. Suhrkamp ist Thema Nummer 1: Das Landgericht Berlin erklärt Ulla Unseld-Berkéwicz für abgesetzt - allerdings muss das Urteil noch in zwei Instanzen bestätigt werden. Für die FAZ ist das Urteil dennoch eine Katastrophe, weil die jetzige Geschäftsführung nur noch auf Abruf bestellt sei. Die SZ sieht bereits das Ende… Mehr lesen

Auf einer Stufe mit der Elbphilharmonie

10.12.2012. Wer ist eigentlich dieser Hans Barlach, der jetzt den Suhrkamp Verlag leiten will?, fragt der Tagesspiegel. Die SZ verteidigt den Nobelpreisträger Mo Yan gegen Kritik aus dem Westen. Die Welt lernt aus seiner Rede (auf die wir verlinken), wie man in China die Wahrheit sagt und wie nicht. Auch… Mehr lesen

Ungeheuerlich chinesisch

08.12.2012. Über Mo Yan wird weiter kontrovers diskutiert: die FR sammelt Stimmen zu seinen dubiosen Äußerungen über Zensur, in der FAZ befindet seine Übersetzerin Karin Betz: Mo Yan kokettiert mit seiner Exotik. Die Welt wünscht sich staatliche Regulierung des haifischkapitalistischen Internets. Nicht nur die Prophezeiungen der Apokalypse haben sich mittlerweile… Mehr lesen

Dezidiert unhübsche Mädchen

07.12.2012. Wird Mo Yan in seiner Nobelpreisrede Liu Xiaobo erwähnen?, fragt die Welt. Das ganze chinesische Volk würde ihm jedenfalls zuhören. In der taz lotet Najem Wali die Schizophrenien arabischer Politik aus. Die Financial Times Deutschland verabschiedet sich mit Witz und ohne Bitterkeit. Alle würdigen Oscar Niemeyer. Wir setzen Links… Mehr lesen

Die gute, kluge, liebe Violetta

06.12.2012. Laut Spiegel Online ist der CDU-Politiker Norbert Lammert empört: Google hat die E-Mail-Adressen des Bundestags geleaked! Auch Mathias Döpfner vom Springer-Verlag ist in der Zeit nicht gut auf Google zu sprechen: Eine Hehler-Bande sei das, die der Bild die Seite 3-Qualitätsmädchen entführt. Medienpromiskuität auch zwischen Zeit-Magazin und SZ-Magazin, die… Mehr lesen

Hola, das gibt eine Öko-Bilanz!

05.12.2012. Die Berliner Zeitung fragt: Ist der Tunnel unter der Staatsoper in Wahrheit ein Abgrund? Die Welt schildert die Schwierigkeiten der Stadt Mainz mit der Renovierung ihres Rathauses.Die NZZ porträtiert den makedonischen Schriftsteller Nikola Madzirov. Die Columbia Journalism Review präsentiert deprimierende Grafiken über Zeitungseinnahmen aus Online und aus Print. Die… Mehr lesen

Wir nahmen LSD und gingen in den Richmond Park

04.12.2012. In der Berliner Zeitung erklärt der Konzertagent Berthold Seliger, wer tatsächlich an den gestiegenen Preisen für Konzertkarten verdient. Die Welt bringt geschichtstheoretische Erörterungen von Lemmy Kilmister. In der FAZ erledigen Frank Rieger die Debatte um die Leistungschutzrechte und Dennis Meadows die Menschheit. Und Eigenzitattherapie: Aus Anlass der Zeitungskrise macht… Mehr lesen

Kritik und Kampf

03.12.2012. Die SZ verteidigt Theodor Eschenburg. Die FAZ verfolgte das zentrale NRW-Vorsprechen von Absolventen der Schauspielschulen. Mehr als ein Leistungsschutzrecht brauchen wir eine Kontrolle der entstehenden Monopole im Netz findet Stefan Plöchinger von sueddeutsche.de auf Carta. Befreit das Öffentlich-Rechtliche von den Anstalten, fordert Thierry Chervel im Perlentaucher. Die FAZ macht… Mehr lesen

Das Fest verglüht

01.12.2012. Die taz erzählt am Beispiel des traurigen Niedergangs der FR, wie die FAZ das Diskursmonopol der anderen Seite knackte. Die FAZ wehrt sich gegen alle, die ihr geistiges Eigentum zusammenklauben wollen. Die FAZ bringt auch einen Appell zur Befreiung des Autors Li Bifeng. Die FR preist die Verdinglichung in… Mehr lesen

Apokalypse verkauft sich einfach besser

30.11.2012. Im Bundestag fand die Nachtung zu den Leistungsschutzrechten für Pressekonzerne statt. Stefan Niggemeier und das Medienblog dwdl.de werfen der FAZ, der SZ und Springer in ihrer Berichterstattung zum Thema Propaganda und Lüge vor. In der taz spricht David Berger über Homophobie und Fundamentalismus in der katholischen Kirche. In Atlantic… Mehr lesen

Große Marken wie Lady Gaga

29.11.2012. Am Tag der Bundestagsberatungen über Leistungschutzrechte für Pressekonzerne nehmen die Journalisten nochmal ihren ganzen Mut zusammen und stellen sich einem neuen Totalitarismus entgegen. Denn Google ist ein Imperialist. Google ist quasi Stalin. Google stiehlt ihr "geistiges Eigentum". Sascha Lobo sieht die Medienkrise dagegen in Spon als Werbekrise und prophezeit,… Mehr lesen