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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
11.05.2005. Alle Zeitungen suchen "Schutz vor der Zukunft" bei Christoph Marthaler, wo sie ihn aber zu ihrem Glück nicht finden. Sehr beeindruckt hat auch Wolfgang Rihms Requiem zur Eröffnung des Holocaust-Mahnmals. Die FR fand im Neubau des Umweltbundesamtes in Dessau ein Atoll der organischen Architektur vor. Die taz lobt drei deutsche Romane. Und Bayern begrüßt ganz aufgeregt den neuen Intendanten seiner Staatsoper, Klaus Bachler.
NZZ | FAZ | Welt | FR | TAZ | SZ

NZZ, 11.05.2005

Bei den Wiener Festwochen glänzt Christoph Marthaler mit einem "neuen Meisterwerk", berichtet Barbara Villiger Heilig. "Schutz vor der Zukunft" lautet der Titel dieser "Wort-, Klang- und Bewegungsinstallation", die im Jugendstiltheater des Otto-Wagner-Spitals, dem ehemaligen österreichischen Zentrum für NS-Tötungsmedizin, zur Aufführung kam. Die Zuschauer, platziert zwischen "Überbleibseln einer Anstaltsparty", nehmen an einem Vereinsabend teil. "Es gehen im monotonen Gebrabbel, meine Damen und Herren, ineinander über: Tourismuswerbung und Bitte um Tsunami-Spenden; Baumax-Kataloge mit Fertighäusern Modell Mauthausen; die Altersvorsorge und das 'sozialverträgliche Frühableben'; der Wert des Lebens als Kosten-Nutzen-Rechnung; die 'biotechnische Generation' und die 'Diseffizienz' von 'Ballastexistenzen'; Rassenreinheit und Darwinismus. Frei wie in der liberalen Marktwirtschaft die Waren zirkulieren in Stefanie Carps Textcollage Werbesprache, NS- Vokabular und Gen-Tech-Jargon", gefolgt von "makabren Kannibalenwitzen über den 'Nährwert des Europäers'."

Weiteres: In Cannes gehen ab heute zwanzig Filme ins Rennen um die Goldene Palme, Schweizer Regisseure werden jedoch höchstens durch Abwesenheit glänzen, bedauert Alexandra Stäheli. Christine Weder berichtet beeindruckt von einer Lesung György Konrads in Zürich.

Besprochen werden David Aldens Inszenierung von Francesco Cavalls "La Calisto" an der Bayerischen Staatsoper in München, Alfred Estermanns Buch über "Schopenhauer und seine Verleger", Robert Louis Stevensons literarischer Reisebericht "Emigrant aus Leidenschaft" und die "breite Phalanx" von Hörbüchern, die die Verlage "auf den Schiller-Gedenk-Weg" schicken, wie Christiane Zintzen schreibt (mehr dazu in unserer Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).

FAZ, 11.05.2005

Gerhard Stadelmaier hat zwei Premieren in Wien gesehen, die sich mit Fragen der Bioethik und Euthanasie auseinandersetzen, "Fort Europe" der holländischen Truppe "ZT Hollandia", das ihm wenig zusagte, und das Spektakel "Schutz vor der Zukunft" von Christoph Marthaler im Jugendstiltheater des Otto-Wagner-Spitals unweit von Orten, wo die Nazis grauenhafte Patientenmorde begingen. "Natürlich schützt das Stück nicht vor der Zukunft. Denn es rechnet mit der Vergangenheit", schreibt der Kritiker und feiert zumal die Schauspieler: "Lauter stolze, tolle, grandiose, sture, menschgewordene Halbtöne, die sich ihr Lebensrecht erspielen, erkämpfen, ersingen."

Ebenfalls sehr beeindruckt berichtet Eleonore Büning über Wolfgang Rihms Komposition "Memoria - Drei Requiem-Bruchstücke", eine Auftragskomposition der Mahnmalstiftung aus Anlass der Eröffnung des Holocaust-Mahnmals, gespielt von der Jungen Deutschen Philharmonie unter Lothar Zagrosek in der Philharmonie: "Wie in haltloses Gebrüll der Verzweiflung bricht das Schlagzeug aus im zweiten Satz von Wolfgang Rihms 'Memoria'. Es vertauscht damit seine angestammte Instrumentationsfunktion mit der der Menschenstimmen: Dem Chor sind erst die Worte, nun auch noch die Stimmen abhanden gekommen, er wispert und ächzt, rhythmisch ausatmend im dreifachen Piano, bis sich am Ende die zugeschnürten Kehlen lauthals im Aufschrei befreien, einen hellen Knabensopran voranschickend."

Weitere Artikel: Heinrich Wefing berichtet in der Leitglosse von der Eröffnung des Holocaust-Mahnmals. Der ehemalige Leiter der Staatlichen Kunstsammlungen Dresdens Werner Schmidt kritisiert die Haltung der Bundesregierung in der Frage der deutschen Kulturgüter, die von Russland mit Beschlag belegt werden. Walter Haubrich gratuliert dem Schriftsteller Rubem Fonseca zum Achtzigsten. Angelika Heinick berichtet von einer grandiosen Blamage der französischen Kulturpolitik - der Milliardär Francois Pinault gibt sein Projekt eines Museums für seine Kunstsammlung bei Paris auf und geht stattdessen nach Venedig, wo er den Palazzo Grassi kaufte (hier der Artikel in Le Monde, mit dem er die Tür zuschlug). Auf einer ganzen Seite schildern Schüler aus Wiesbaden ihre Leseerlebnisse mit der Schulausgabe von Marcel Reich-Ranickis Autobiografie "Mein Leben".

Auf der heute sehr internationalen Medienseite schildert Reinhard Veser brutale Methoden der Pressezensur in Tadschikistan. Henrike Thomsen meldet, dass der TV-Sender Al Arabiya eine eigene Presseagentur gründet. Und Souad Mekhennet erzählt, dass die Journalisten in Jordanien so lange auf ihre Berufseignung geprüft werden, bis sie dem Regime passen.

Auf der letzten Seite annonciert Dietmar Dath die Rückkehr dämonischer Kinder in Film und Fernsehen. Monika Osberghaus berichtet von der fünfzigsten Verleihung des "guten alten Kinderliteraturpreises" in Tutzingen. Und Eleonore Büning porträtiert den Wiener Intendanten Klaus Bachler, der nun also an die Münchner Staatsoper gehen soll.

Besprochen werden Heinz Spoerlis Zürcher Ballett zu Gustav Mahlers Fünfter in Zürich, Harry Kupfers "Mahagonny"-Inszenierung in Dresden und die Ausstellung "Office Hours" in Berlin, in der sich moderne Künstler mit unser aller Büro-Existenz befassen.

Welt, 11.05.2005

Worum geht's in der Kapitalismusdebatte? Auf den Forumsseiten erklärt es der Sozialdemokrat Hans-Peter Bartels: "Die vier Vorstände der Deutschen Bank etwa verdienten im Jahr 2002 gemeinsam gut sechsmal soviel wie unsere ganze Bundesregierung. Und die 13 Vorstände von Daimler-Chrysler bekamen zur gleichen Zeit soviel wie alle 603 Bundestagsabgeordneten zusammen. Das durchschnittliche Jahresgehalt eines Vorstandsmitglieds in einem der 30 Dax-Unternehmen betrug 2002 (ohne weitere Aufsichtsratsvergütungen, Aktienoptionen und so weiter) das 52fache des durchschnittlichen Arbeitnehmereinkommens (26 374 Euro), Tendenz stark steigend. ... Bei prächtig aufgeschossenen Gewinnen - die Dax-Unternehmen schütten dieses Jahr 40 Prozent mehr Dividende aus als 2004 - sollten nun neue Arbeitsplätze entstehen und die Reallöhne wieder steigen. Darum geht es in der neuen Kapitalismusdebatte."
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FR, 11.05.2005

Christian Thomas schreibt zur heutigen Eröffnung des Umweltbundesamtes in Dessau, das von den Berliner Architekten Matthias Sauerbruch und Louisa Hutton gebaut wurde: "ein Atoll der organischen Architektur in einer amorphen Stadtstruktur, die durch Gleiskörper und Gaswerksreste, Kleingewerbe und gründerzeitliche Wohnungsbauten, durch ein schnödes Multiplexkino und desolate Plattenbauzeilen bestimmt wird." Daniel Kothenschulte kündigt den heutigen Beginn des Filmfestivals von Cannes an. In Times Mager stellt Peter Michalzik fest: "Wenn es noch eines Beispiels bedurft hätte, um zu bestätigen, dass Franz Müntefering mit seiner Kapitalismusklage einen zentralen und deswegen auch wunden Punkt getroffen hat, dann ist es die Entlassung von Werner Seifert als Chef der Deutschen Börse, die noch so heißt, aber das wohl schon nicht mehr ist."

Besprochen werden zwei Uraufführungen bei den Wiener Festwochen - "Fort Europa" und "Schutz vor der Zukunft", inszeniert von Johan Simons und Christoph Marthaler, sowie Bücher, darunter Thomas Klings "Auswertung der Flugdaten" (mehr in unserer Bücherschau heute ab 14 Uhr). Auf der Medienseite lesen wir Henning Hoffs interessanten Artikel über Rupert Murdochs Äußerungen zur Zeitungskrise und zum Internet.

TAZ, 11.05.2005

Drei Romane ragen in diesem Frühjahr aus dem "schlappen" Mittelmaß junger deutscher Gegenwartsliteratur heraus, verkündet Gerrit Bartels: Rainer Merkels "Das Gefühl am Morgen", Martina Hefters "Zurück auf Los" und vor allem Claudia Klischats "Morgen. Später Abend": "Mitreißender als Hefters und Merkels Romane ist 'Morgen. Später Abend' deshalb, weil Klischat mutig versucht, einen regelrechten sprachlichen Sog zu entfalten, mit vielen gezielten Redundanzen und Parataxen, eine Art inneren Bewusstseinssog, der etwa so klingt: 'Und jetzt steigt sie in die Straßenbahn, und sie setzt sich auf einen Sitz, und da kommt von unten eine warme Luft, und die Luft macht ihren Hintern schön warm, und das wäre jetzt sehr schön für Babs Stanebein, und diese warme Luft am Hintern zu spüren ...' In diesem Ton geht das den ganzen Roman lang, einmal mit Tom, dem psychisch kranken Pizzaausfahrer, der nach einer Nacht im Vollrausch im Bett einer fremden Frau aufwacht und sein Leben zu rekonstruieren versucht; dann mit Veit, einem jungen, psychisch auch nicht gesunden Kriminellen; schließlich mit jener Babs Stanebein, einer ältlichen Alkoholikerin, die Klischat einen Tag lang von ihrer Wohnung aufs Arbeitsamt und wieder zurück begleitet."

Dietmar Kammerer stellt das Programm der 51. Kurzfilmtage Oberhausen vor. Christina Nord erwartet sich einiges vom Filmfestival in Cannes: "Fast jeder Film des Wettbewerbs birgt ein Versprechen, und auch jenseits des Wettbewerbs sieht es gut aus." Christiane Rösinger war bei einem Konzert des "talentierten Mr. Rufus Wainwright" in der Berliner Passionskirche: "Man wagt kaum zu flüstern, so leise und ehrfürchtig geht es zu. Aber zum Glück ist Rufus Wainwrigth ja so ein Goldstück, charmant, selbstironisch, kokett."

Schließlich Tom.

SZ, 11.05.2005

Das vertragliche Gezerre scheint zwar noch nicht ganz ausgestanden, aber die SZ verkündet trotzdem freudig, dass Klaus Bachler die Wiener Burg verlässt, um 2008 die Bayerische Staatsoper zu übernehmen. "Solch ein Kommunikationstalent braucht dieser Job mehr als eine gedrechselte dramaturgische Linie. Bachler, das deutet sich an, ist ein Marketing-Mann wie Sir Peter Jonas. Recht so, denn er muss in erster Linie die Auslastungszahlen des Hauses auch weiterhin konstant bei über 90 Prozent halten. Das aber schafft man nur bedingt mit einem intelligenten Programm", schreibt Reinhard J. Brembeck. Gerhard Persche zeichnet Bachlers bisherige Stationen nach. Und im Kurzinterview sagt Bachler selbst: "Die neue Geliebte ist immer interessanter als die Ehefrau."

Weiteres: Peter Rumpf würdigt den Neubau des Umweltbundesamts in Dessau, der nicht nur vorbildlich ökologisch sei, sondern auch erfrischend mit Räumen, Materialien und Farben umgehe. Johannes Willms bestätigt Gerüchte, nach denen der Industrielle Francois Pinault seine Pariser Museumspläne aufgibt, seine Kunstsammlung will er stattdessen im gerade gekauften Palazzo Grassi in Venedig zeigen. Auf der Plattenseite feiert David Grubbs das neue Album von Lau Nau als "sanft und karg und zärtlich gar". Dirk Peitz macht mit M.I.A., Kill Memory Cash, den Gorillaz und Lansing Dreiden einen neuen Trend aus: "Niemals gab es soviel Musik, die unbedingt und sofort unglaublich seltsam sein wollte." Karl Lippegaus unterhält sich mit dem Komponisten Michael Galasso über dessen Weltreisen mit Geige.

Besprochen werden Christoph Marthalers "Schutz vor der Zukunft" in Wien, Francesco Cavallis Barockoper "La calisto" im Münchner Nationaltheater und Bücher, darunter Jochen Missfeldts Roman "Steilküste" und Esther Sünderhaufs Winckelmann-Studie "Griechensehnsucht und Kulturkritik" (mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr).
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Archiv: Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

10.05.2005. Für die taz ist Peter Eisenmans Holocaust-Mahnmal ein Skandal, der gefällt. Die Berliner Zeitung erklärt den Unterschied zwischen Peter Eisenman und Daniel Libeskind. Die FAZ bringt ein langes Gespräch mit Albert Speer junior und Heinrich Breloer. Die SZ berichtet über neue Dokumente, die Albert Speers direkte Beteiligung am Judenmord… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.05.2005. Der Tagesspiegel bringt sämtliche aktuellen Gedenktage mit der Frage "Was hätte Schiller zu 'Speer und er' gesagt?" zur Kernschmelze. Die FAZ löst sich von der allgemein grassierenden Rückschau und sagt eine neue Revolution an: Aber wird Rolf Hochhuth sie noch erleben? Hans Magnus Enzensberger sieht das im Spiegel ganz… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.05.2005. Zwei Themen heute: 8. Mai und 9. Mai, Kriegsende und Schillers Todestag. In der SZ überlegt Claus Leggewie, ob ein europäisches Geschichtsbewusstsein möglich ist. In der taz beschwört Norman Birnbaum das Ende der amerikanischen Epoche. Die FAZ weist darauf hin, dass Deutschland bereits am 7. Mai kapituliert hat. In… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.05.2005. In der SZ beschreibt Götz Aly, wie die Deutschen von sich selbst befreit wurden - und es nicht merkten. In der taz stört sich Julius Schoeps an der Beliebigkeit des Holocaust-Mahnmals. Im Tagesspiegel entledigt sich das Theater von heute der Moden von gestern. Die FAZ verkündet das Ende des… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.05.2005. In der Zeit kritisiert Günter Grass den Kapitalismus. Charles Taylor auch. In der Welt kritisiert Jürgen Habermas den Neoliberalismus. Den Kapitalismus auch. In der NZZ stellt Richard Rorty richtig: Der Liberalismus ist eine Sache des Herzens. In der FR fragt Andrea Breth, was Macht mit Menschen macht und antwortet… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.05.2005. In der SZ fragt Ulrich Beck, ob postnationale Demokratien möglich sind. Die SZ bringt auch einen Aufruf deutscher Intellektueller an das französische Volk. Die FR untersucht rätselhafte Biografien von Juden in der SS und SSlern, die sich als Juden ausgaben. Die taz stellt eine neue Generation israelischer Comedians vor,… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.05.2005. Ist Andrea Breths Inszenierung von Tschechows "Kirschgarten" nun zwanghaft munter, großartig missglückt oder fröhlich hoffnungslos? Die Zeitungen sind sich uneins. In der Welt bekennt Salman Rushdie seine Angst vor der Macht des Glaubens. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

30.04.2005. Die FAZ möchte Russlands Sieg im Jahr 1945 nicht mit einer Befreiung verwechseln. Die NZZ bringt ein ganzes Dossier zum Jahrerstag des Kriegsendes - darunter Sonja Margolinas düsteres Panorama des heutigen Russland, das sich aus lauter Perspektivlosigkeit Trost bei Stalin holt. Die SZ erinnert an das Ende des Vietnamkrieges… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

29.04.2005. Die SZ staunt über die überzarten Idyllen der neoromantischen Maler. In der NZZ rät Nasr Hamid Abu Zaid den Europäern, moslemische Werte anzunehmen. Im Tagesspiegel spricht Heinrich Breloer über seinen Film "Speer und er". Die FR wundert sich über die etwas dünn besetzte Findungskommission für die Leitung der wichtigsten Frankfurter… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.04.2005. In der Zeit kennt George Steiner nur ein Mittel gegen Schillers Rhetorik: auswendig lernen. Die taz und die Welt wissen, warum die Franzosen die Europäische Verfassung ablehnen werden. In der taz prangert Zafer Senocak die Haltung der türkischen Medien zum Völkermord an den Armeniern an. In der FR beklagt… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.04.2005. Die SZ bewundert die kantige Rechte der estnischen Dirigentin Anu Tali. Die NZZ kommentiert die Schwierigkeiten der Italiener mit dem Faschismus - und mit der Resistenza. Die taz führte beim 76. Concorso d'Eleganza Villa d'Este in Como ein Vintage-Leben. In der FAZ erklären drei Museumschefs die deutsche Beutekunstpolitik für… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.04.2005. In der SZ beschreibt die Soziologin Olga Kryschtanowskaja die stalinistischen Methoden im Prozess gegen Michail Chodorkowskij. Die taz hat die schönsten Aussagen von Joschka Fischer vor dem Untersuchungsausschuss gesammelt. Die NZZ träumt von einer überirdisch schönen Mondscheinsonate. In der FAZ warnt Zafer Senocak vor den Spähtrupps des türkischen Nationalismus… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

25.04.2005. Die NZZ feiert den neuen Arthouse-Popstar Apichatpong Weerasethakul. Für die taz besuchte Gabriele Goettle das "Weglauf-Haus" in Berlin. Ansonsten alles Theater: Die FR bewundert Lars-Ole Walburgs boulevardesk gutgeölten "Hamlet", für die SZ kommt die Inszenierung allerdings zwei Jahre zu spät. Die FAZ staunt über das kleine Wunder der Saison: Michael… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.04.2005. In der SZ erklären Ukrainer, warum für sie Arbeit im Ausland eine Überlebensstrategie und kein Verbrechen. In der NZZ feiert der Philosoph Hermann Lübbe die Trivialität der Freiheit. Die FAZ erklärt asiatische Nationalismen. In der Welt ruft Norbert Bolz den Anhängern des päpstliches Absolutismus zu: "Werdet erwachsen!" Die taz… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.04.2005. In der SZ wirft Ian Mc Ewan vom Flugzeug aus einen betrübten Blick auf die Erde. Die NZZ porträtiert den spanischen Schriftsteller Rafael Sanchez Ferlosio, einen erklärten Verächter der schönen Literatur. Spiegel Online lästert über die Unterwerfungsbereitschaft der Feuilleton-Katholiken. Die taz sieht die Zukunft im Religionskonsum. Die FR erzählt,… Mehr lesen