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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
02.08.2004. In der Frankfurter Rundschau plädiert Richard Wagner für das Habsburger Modell für Europa. In der Welt entzieht uns Wolfgang Sofsky die Grundsicherung des Daseins. Die FAZ erinnert daran, dass für Polen schon vor sechzig Jahren der Eiserne Vorhang niederging. Die NZZ besucht die Chinesen von Peru.
FR | SZ | Welt | TAZ | FAZ | NZZ

FR, 02.08.2004

In einem Essay denkt der in Rumänien geborene Schriftsteller Richard Wagner über die "Feigheit der Politik" im heutigen Europa nach. Er verweist dabei auf die habsburgische Vorkriegsordnung und wehrt sich gegen deren "Musealisierung": "Auch heute gäbe es in der Frage der europäischen Integration einiges von den Habsburgern zu lernen, vor allem bei der Überwindung des ethnonationalen Provinzialismus. Das habsburgische Modell wird aber von allen Seiten mutwillig ignoriert. Im Zuge der EU-Osterweiterung, als eine wahre Flut von Artikeln über Ostmitteleuropa die Zeitungen beherrschte, fand sich außer dem Publizisten Richard Swartz, kaum jemand, der auf das Beispiel Habsburg und dessen kosmopolitischen Kultursockel verwies, für den der Prager Schriftsteller Johannes Urzidil den Begriff 'hinternational' geprägt hat."

Weiteres: In Times mager erzählt Sandra Pott, wie sie es in den neuen Roman von Martin Walser geschafft hat, und wie es auf einer von ihm darin beschriebenen Tagung wirklich zugegangen ist. Besprochen werden eine Ausstellung über früheste Kriegsfotografie im Pariser Musee d'Orsay, Sebastian Nüblings Inszenierung von Christopher Marlowes "rüdem" Stück "Edward II." bei den Salzburger Festspielen und die Einspielung von "Cosi fan tutte" im Salzburger Großen Festspielhaus. Außerdem politische Bücher, darunter vier Biografien über John Kerry, eine umfassende Darstellung des Warschauer Aufstands und die Reflexionen einer Philosophin über das Trauma (ihrer eigenen) Vergewaltigung (siehe auch unsere Bücherschau ab 14 Uhr).

SZ, 02.08.2004

Hassan Khader, Herausgeber der arabischen Literaturzeitschrift Al Karmel, erklärt, weshalb das Scheitern der israelischen Besatzung noch keinen Erfolg der Palästinenser bedeutet. Denn diese Gesellschaft halte letztlich nichts weiter aufrecht als ihr "Überlebenstrieb", ein "ausgeklügeltes System familiärer und gesellschaftlicher Solidarität" sowie ihr "Unternehmenssinn". Ihre Regierung, so Khader, ist "als populistisches Regime zu bezeichnen, wie es in vielen Teilen der arabischen Welt verbreitet ist, besonders in den radikal nationalistischen Republiken. Derartige Regimes mögen zwar bestimmte Aspekte der Staatsführung verändern oder anpassen oder verteidigen, doch niemals verändern oder reformieren sie sich selbst im echten Wortsinn."

Weiteres: Der Künstler Olaf Arndt warnt vor den Folgen von Chip-Implantaten. Heiko Behr würdigt den postumen Erfolg des "misanthropischen" White-Tash-Künstlers und Underground-Designers Von Dutch. Ijoma Mangold spricht mit Tilman Spengler, Herausgeber des Kursbuchs, über Geschichte und Zukunft der Zeitschrift, die der Rowohlt Berlin Verlag aufgeben will. Fritz Göttler informiert über die wahren Sachverhalte hinter dem Buch "Du fehlst mir, meine Schwester" ("Forbidden Love") von Norma Khouri, einer weiteren angeblich authentischen Lebensgeschichte, die sich nun als Fake entpuppte. "bch" räsoniert über gutes und schlechtes Licht respektive Lampen im Wandel der Zeiten. Nachrufe gelten der Fotografin Ellen Auerbach, die 98-jährig in New York gestorben ist, und der Pasolini-Schauspielerin Laura Betti. Gemeldet wird schließlich die Weigerung von amazon.co.uk, das Bush-kritische Buch "House of Bush, House of Saud" von Craig Unger zu vertreiben, das als Vorlage für Moores "Fahrenheit 9/11" diente.

"Effektvoll verspielt" nennt C. Bernd Sucher im Aufmacher Sebastian Nüblings Inszenierung von Christopher Marlowes "Edward II." bei den Salzburger Festspielen. Besprochen werden weiterhin die Inszenierung von Mozarts "Cosi fan tutte", ebenfalls dort, eine Ausstellung über "Wikinger am Rhein" im Rheinischen Landesmuseum in Bonn, das neue Tanztheaterstück "Tempus Fugit" von Sidi Larbie Cherkaoui beim Festival ImPulsTanz in Wien, und Bücher, darunter eine Studie des Altphilologen Eske Bockelmann über die Genese des Denkens im "Im Takt des Geldes", Paul Austers Roman "Nacht des Orakels", eine Biografie von Verdis zweiter Ehefrau, Guiseppina Strepponi (mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr).

Welt, 02.08.2004

"Ob Versicherungen zuletzt die kollektive Sicherheit steigern, ist keineswegs ausgemacht. Wenn andere für den Schaden aufkommen, lebt es sich unbekümmerter und kostspieliger. Mit der Versicherung im Rücken lässt sich manches Unheil riskieren", überlegt der Soziologe Wolfgang Sofsky in einem Beitrag zu Freiheit, Risiko und dem Prinzip der Assekuranz. Und weiter: "Die Sozialkassen sollen den Normalfall finanzieren. Die Garantie gilt für Ereignisse, die höchstwahrscheinlich sind. Eine Lebensversicherung wettet darauf, dass der Versicherte nicht stirbt; eine Kranken- oder Rentenkasse kann nur existieren, wenn der Versicherte frühzeitig zu Tode kommt. Die Assekuranz verteilt das Risiko auf viele Schultern, die Sozialkasse verteilt ihr Geld auf unzählige Köpfe. So wird am Ende die Auszahlung immer kleiner und die Ungewissheit der Menschen immer größer. Mit dem Prinzip der Versicherung ist die Grundsicherung des Daseins nicht zu haben."
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Stichwörter: Geld, Wolfgang Sofsky

TAZ, 02.08.2004

Auf den Kulturseiten erzählt Andreas Becker, wie sich die Berliner Bevölkerung unter ihrem "neuen Emotionsdeckel" versammelte und die Eröffnung des modernisierten Olympiastadions feierte. "Irgendwann wünschte man sich einfach ein ganz normales Bundesligaspiel mit der Hertha-Krückentruppe. Aber es ging immer weiter mit der Konsensshow für ein Stadion, das auch 'schwierige Zeiten' erlebt hat, wie in einer Chronik zu Beginn der Einweihungsshow kryptisch vermerkt wurde."

In tazzwei überprüft Matthias Urbach die These neuerer Erziehungsratgeber wonach nur strenge Eltern gute Eltern seien. Vor allem der Tipp "Keine Diskussionen!" erweist sich dabei als durchaus problematisch, weiß Urbach, denn: "Nach spätestens fünfzehn Minuten konsequentem Nichtdiskutieren eskaliert die Zahnpflege."

Ansonsten gibt es Besprechungen heute. Tilmann Baumgärtel sah in Lille die Ausstellung "Microfolies", in der nach mehr als drei Jahrzehnten eine Rekonstruktion der einzigen Installation des kalifornischen Komponisten Terry Riley (mehr) zu sehen ist. Rezensiert werden außerdem der Comic "Die Katze des Rabbiners" aus der Feder des französischen Zeichners Joann Sfar, der so heikle Fragen aufwirft wie: "Sind sprechende Katzen, die in einem jüdischen Haushalt leben, deswegen selber Juden?" oder "Sollte man einem solchen Kater den Wunsch nach seiner Bar-Mizwa-Feier erfüllen?"; des weiteren der "haarsträubende" Roman "Krass!" von Augusten Burroughs, der in den USA ein Bestseller ist, und Winfried Pauleits Analyse "Filmstandbilder. Passagen zwischen Kunst und Kino", in der er den "merkwürdigen Brauch" untersucht, "mit Standbildern auf Laufbilder zu verweisen" (mehr dazu in unserer Bücherschau ab 14 Uhr).

Schließlich Tom.
Stichwörter: Andreas Becker, Joann Sfar, USA

FAZ, 02.08.2004

Regina Mönch erinnert daran, wie vor sechzig Jahren beim Warschauer Aufstand auch die Westalliierten Polen verloren gaben. "Für Polen .., Gründungsmitglied der siegreichen Anti-Hitler-Koalition mit einer westlich orientierten Exilregierung in London, ging der Eiserne Vorhang bereits im August 1944 nieder..."

Gunter Sachs (ja, der) erinnert sich an den Mitentdecker der DNS, Francis Crick, dessen Institut er einst das Rechenzentrum spendiert hat. Niklas Maak besucht das Dorf Fournes-en-Weppes, wo einst eine Schlacht des Ersten Weltkriegs Tausende von Opfern forderte, nur Hitler nicht. Jürgen Kaube vermerkt, dass Niklas Luhmann in seinem Testament recht unsystematisch verfuhr, so dass sich seine Erben heute darüber streiten müssen, wem Luhmanns legendärer Zettelkasten gehört. Dirk Schümer empfiehlt "Meyers Konversationslexikon" als sein Lieblingsbuch . Ingeborg Harms liest deutsche Zeitschriften. Andreas Kilb schreibt zum Tod der Pasolini-Schauspelerin Laura Betti. Eduard Beaucamp gratuliert dem Lyriker und Kunstkritiker Dieter Hoffmann zum Siebzigsten.

Auf der Medienseite erinnert Paul Ingendaay an die "Ikone der spanischen Klatschpresse", Carmen Ordonez, Tochter eines von Hemingway verehrten Stierkämpfers, die vor zehn Tagen nur 49-jährig gestorben ist. Heike Hupertz analysiert, wie das deutsch-französische Arte-Magazin Karambolage Klischees über die Nachbarn beseitigen will - und sie dabei nur bestätigt. Und Michael Jeismann empfiehlt dringend, die heute startende Dokumentationsserie der ARD über den Ersten Weltkrieg.

Auf der letzten Seite erinnert der Hispanist Roland Berens an den Schriftsteller Horacio Quiroga, der mit seinen Erzählungen die literarische Moderne in Lateinamerika mit begründete. Christian Geyer wendet sich gegen die Argumente, mit denen Alexander Fest das Kursbuch aus dem Rowohlt-Verlag verabschieden will. Und Eleonore Büning schreibt eine kleine Hommage auf Nike Wagner, deren Bewerbung für Bayreuth im Papierkorb landete, und die jetzt in Bayreuths hübschem Barocktheater ein Festival vorstellte, das sie für die ebenfalls hochsymbolische Stadt Weimar ins Leben ruft.

Besprochen werden Christopher Marlowes "Edward II.", inszeniert von Sebastian Nübling in Salzburg, Jan Sardis Film "Eine italienische Hochzeit", Mozarts "Cosi fan tutte" in neuer Besetzung in Salzburg und Sachbücher, darunter Eberhard Straubs "Das spanische Jahrhundert" über Spaniens Geschichte im 20. Jahrhundert, von Paul Ingendaay mit einigen Einschränkungen sehr empfohlen (siehe unsere Bücherschau ab 14 Uhr).

NZZ, 02.08.2004

Knut Henkel stellt die größte chinesische Gemeinde Lateinamerikas vor, nämlich die in Peru. Die knapp 2,5 Millionen Chinesen sind dort so gut organisiert, dass sie auch ohne Spanisch gut auskommen, wie Henkel unter anderem bemerkt: "'Mui beng, mui beng', wiederholt die Frau, nickt dabei bekräftigend mit dem Kopf und deutet mit dem Zeigefinger immer wieder auf die Flasche mit der Sojasauce. Die Frage, ob die für das Marinieren von Fisch geeignet sei und was sie sonst dafür empfehlen könne, dürfte sie nicht richtig verstanden haben. Auch eine weitere Nachfrage scheitert kläglich."

Weiteres: Christoph Schmidt macht sich Gedanken über die Versöhnung von Judentum, Christentum und Islam und besucht einen Rabbi, einen Mönch und einen Imam in Jerusalem. Peter Hagmann befasst sich mit den Dirigenten der Salzburger Festspiele. Weiterhin drei Besprechungen: Nick Liebmann war bei den 14. Langnauer Jazz Nights, Jürg Huber hat sich die Inszenierung von Debussys "Pelleas et Melisande" in München angesehen, Barbara Villiger Heilig widmet sich Sebastian Nüblings Inszenierung von Marlowes "Edward II." in Hallein.
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Archiv: Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

31.07.2004. FR, FAZ, NZZ und SZ erinnern an den Ersten Weltkrieg. George Steiner meint in der Berliner Zeitung, "zuviel Geschichte" hat die Deutschen müde gemacht. Todmüde. Die taz fragt, warum Nacktheit und Gewalt im Theater skandalträchtig sind, nicht aber im Kino. Und Franzobel verteidigt in der Welt die Freiräume in der neuen Rechtschreibung. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

30.07.2004. Die SZ verteidigt die Bundeskulturstiftung gegen die Lordsiegelbewahrer des Bewährten. Die FAZ verteidigt die bewährte Rechtschreibung. Die FR hat den neuen Handke gelesen und findet ihn gar nicht verschroben. Die NZZ misst österreichische Widerstände gegen österreichische Widerständler. Die taz bespricht die österreichische Briefmarke für den österreichischen Nationalhelden Arnold Schwarzenegger. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

29.07.2004. In der Zeit beschreibt Robert Menasse Österreich als erstes Opfer des Ersten Weltkriegs. Die FR beschwert sich über allzu viele Neologismen im neuen Duden. Die taz vergleicht Michael Moore mit Marcel Ophüls. In der SZ verteidigt Otfried Höffe die einfachen Bürger, die auch partizipieren sollen. Der Tagesspiegel begab sich auf… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.07.2004. Nun startet Michael Moores "Fahrenheit 9/11" auch in Deutschland. Die Kritiker strengen sich noch mal richtig an, kommen aber nicht zu einem einheitlichen Urteil. Die FAZ ist pro und kontra zugleich. Die FR feiert den Film als mediale Rückeroberung, die Berliner Zeitung als grandioses Machwerk . Die SZ bewundert den investigativen… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.07.2004. Dunkel war's bei Schlingensiefs "Parsifal" in Bayreuth, aber schön! Die taz liebte die fast nackte Venus, die FAZ Klingsors Raketenhöllenfahrt, die FR das Beschwipste, die NZZ die pochenden Maden, und die Welt freute sich, dass sie mal wieder nachdenken konnte in Bayreuth. Der SZ ist es zu postmodern, der Tagesspiegel… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.07.2004. In der FAZ begrüßt Mario Vargas-Llosa die Abwesenheit des lieben Gottes im europäischen Verfassungsentwurf. Für die taz besucht Gabriele Goettle das einzige Berliner Sterbehospiz für krebskranke Kinder. In der FR staunt Richard Wagner über die Renaissance des Billigen. Die NZZ wird mit dem Jubiläums-"Tell" auf dem Rütli nicht glücklich. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.07.2004. Außer der FAZ finden eigentlich alle Zeitungen den neuen Walser gut. In der Welt befürwortet Leon de Winter den Irak-Krieg immer noch. Der Tagesspiegel interviewt Nike Wagner zu Schlingensief. Auch die SZ stimmt uns ausführlich auf Salzburg und Bayreuth ein. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.07.2004. Die SZ liest Martin Walsers neuen Roman "Der Augenblick der Liebe" als "dünn überfirnistes Bild einer wahren Affäre des alten Mannes mit einer jungen Frau". Die FR sieht Walser im "unbefriedbaren Ödipalkampf". In der FAZ kritisiert Andre Glucksmann die französische Politik, die den Antisemistimus befördere. Die NZZ spielt Pachinko. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.07.2004. Die Zeit bespricht als erste Zeitung Martin Walsers neuen Roman "Der Augen blick der Liebe". In der Welt weist Jeffrey Gedmin vom Aspen Institut nach, dass Europa ein Irrtum ist. Im Tagesspiegel beklagt Matthias Politycki die fortwährende Demütigung der Deutschen. In der FR insistiert der Medientheoretiker Manfred Schneider, dass Europa… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.07.2004. Die FR präsentiert Thomas Fliers Fünfjahresplan für die Berliner Theater. Die taz schildert die Nöte des Berliner Naturkundemuseums mit Blaps Mortisaga. In der SZ stimmt Jean Rouaud einen Abgesang auf den Pariser Kiosk an. Die NZZ lässt sich von Santeria behexen. Die FAZ feiert Angela Merkels historischen fünfzigsten Geburtstag. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.07.2004. In der SZ spottet Leon de Winter über die Scheinheiligkeit der UNO in Sachen Israel: "Eine Gruppe von Serienmördern beklagt über einen Taschendieb". In der FAZ erzählt Elke Heidenreich, wie sie mit leichter Hand Mozarts "Gärtnerin aus Liebe" umschrieb: "Elke, das ist jetzt kein literarisches Riesending." Die NZZ hat langsam genug… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.07.2004. Die FAZ musste weghören, als das politische Theater in Avignon lallte und strampelte. Die SZ erkennt dagegen im Theatermarkt einen entgrenzten Merkantilismus. Die Welt behandelt das Trauma des Christoph Schlingensief (er sieht zu gut aus). Im Tagesspiegel spricht der Maestro selbst über seine Nähe zu Richard Wagner. Die NZZ wundert sich… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.07.2004. "So lange war ich noch nie nackt und voll Schokopudding", umreißt Christoph Schlingensief in der FR seine derzeitige Schaffensperiode. Die Welt fühlt sich nach Georg Kleins Horrorroman "Die Sonne scheint uns" geschleudert und geschüttelt, donnernd rauschend überspült, angeekelt und verängstigt.  Die NZZ kennt eine optimistische Verlegerin: Daniela Seel. Die taz… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.07.2004. Die FAZ lüftet das Geheimnnis von Brenner's Park-Hotel zu Baden-Baden. In der FR verzeiht Thomas Ostermeier dem Publikum in Avignon. In der NZZ plaudert Ulla Lenze an syrischen Gebirgsbächen über Nietzsche. Die SZ bedauert das männliche Geschlecht. Mehr lesen