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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
17.09.2003. In der SZ unterstellt Alexander Kluge uns Menschen eine natürliche Affinität zur Schatzsuche. Die taz begeht die Kathedrale Automobil. Die NZZ sorgt sich um die Oberflächlichkeit des deutschen Feuilletons. In der FAZ setzt Eli Pollak Hoffnungen in die Demokratisierung der arabischen Welt.
SZ | FR | TAZ | NZZ | FAZ

SZ, 17.09.2003

"Menschen haben keine kreatürliche Fähigkeit zur Tugend, zur Arbeit, zur Wahrheit, zur Disziplin, auch nicht zu den Verstandeskräften, aber sie haben eine natürliche Affinität zur Glückssuche, zur Schatzsuche. Wenn wir unsere emotionalen Fähigkeiten unnötig sentimentalisieren, ist das ein Züchtungsprojekt, dann wird das theatralisch", sagt Alexander Kluge in einem Gespräch mit Willi Winkler über seinen neuen Essayband "Die Lücke, die der Teufel lässt".

Mit der Gentechnik sieht Thomas Steinfeld die einst doch so fröhlich verabschiedeten Utopien zurückkehren, "stolz, dumm und frech wie eh und je". Zu den Gassenhauern der Kulturkritik gehört der Gedanke, eine jede Utopie verrate weniger über die Zukunft als über die Umstände ihrer Entstehung. Wenn das aber so ist, und es spricht viel dafür, dann scheint ein großer Teil der deutschen Öffentlichkeit von der Abschaffung des Verstandes zu träumen: Nicht nur, weil der neueste Biologismus in seinem publizistischen Furor den Darwinismus von der Kultur befreit, sondern vor allem, weil es im Glauben an die Radikalbiologie der Fortpflanzung keine Distanz mehr geben soll und keine Dialektik, keinen Widerspruch und keine Reflexion.

Martin Z. Schröder erzählt von einer Lesung, die Feridun Zaimoglu in der JVA Tegel gehalten hat. Der Ton war nicht unfreundlich, nur ein wenig rauer, versichert Schröder: Als Zaimoglu erklärte, dass jedes Buch ein "Angebot" sei, kommt es zurück: "Wieso soll ick da wat suchen drinne, ist doch dein Buch!". Volker Breidecker wirbt für die Zusammenstellung klassischer russischer Texte, die der Fischer-Verlag zur Buchmesse herausgeben will. Burkhard Müller warnt vor allerlei Monstrositäten im Tyrrhenischen Meer. "mea" berichtet erfreut wie Tariq Ali den Münchner Anglistentag aufpeppte.

Besprochen werden Lars-Ole Walburgs "Faust"-Inszenierung in der Basler Elisabethenkirche, John McTiernans Thriller "Basic", die Pintscher-Tournee der Jungen Deutschen Philharmonie, die Ausstellung "In den Schluchten des Balkan" im Kasseler Fridericianum und zwei Annäherungen an "Alexandria".

Und CDs, darunter Thomas Brauns Disco-Underground-Kompilation "The Soul of Disco", Jay Farrars "No Depression"-CD "Terroir Blues", Prince' neues Instrumental-Album "N.E.W.S.", die postmoderne Zusammenstellung "Haha Sound".

FR, 17.09.2003

Der Vertrag von Ugo Perone, erfolgreicher Leiter des italienischen Kulturinstituts in Berlin, soll nach dem Willen der italienischen Regierung nicht verlängert werden. Das hat Methode, meint Thomas Medici: Schon seit Jahren versuche die Regierung Berlusconis, nicht genehme Kulturinstitutsleiter im Ausland loszuwerden. "Die Gängelung der die italienische Kultur im Ausland repräsentierenden Einrichtungen zeugt angesichts der EU-Präsidentschaft Italiens von besonderer Indolenz. Dass das Ausland gewisse italienische Vorgänge im Zweifelsfall auch als innereuropäische begreift, ist dem Putin-Freund Berlusconi bislang noch egal. Der neue Mann, der Ugo Perone ersetzen soll, ein in der Forza Italia aktiver Triestiner Philosophiedozent, steht für seinen Sprung nach Berlin schon bereit."

Weitere Artikel: Petra Kohse bewundert die Fülle des Internationalen Literaturfestivals in Berlin. Ernst Piper erinnert an die Reichsvertretung der Juden. Und in der Reihe "Adornos Sätze" widmet sich Norbert Bolz der Metapher "Fun ist ein Stahlbad".

Besprochen werden eine Ausstellung im Stadthaus Ulm zur legendären Hochschule für Gestaltung, Jan Bosses Inszenierung der "Drei Schwestern" im Hamburger Schauspielhaus und Uwe Timms Buch "Am Beispiel meines Bruders" (Leseprobe).

TAZ, 17.09.2003

Dirk Knipphals ist über die Internationale Automobilausstellung in Frankfurt geschlendert, hat Chassisformen und Stoßdämpferkonstruktionen bestaunt und auch noch einmal nachgeschlagen, was Roland Barthes in den "Mythen des Alltags" so alles zur Kathedrale Automobil geschrieben hat: "Wer an Trends glaubt, könnte auf dem Frankfurter Messegelände meinen, dass es derzeit eine unübersehbare Fülle davon gäbe. Einen Trend zu Familienwagen und zu Sportwagen, zu immer größeren und zu immer kleineren Wagen, zu bunten Spaßautos und zu dicken Erhabenheitskarossen, zu alltagstauglichen Geländewagen und zu geländetauglichen Alltagswagen - es ist wirklich nicht zu fassen. Das Angebot, so viel wird einem auch als Laien klar, differenziert sich immer verzweigter aus; von der einen Kathedrale, die das Volk eint, kann keine Rede mehr sein, ein jeder parkt seinen kleinen Hausaltar beziehungsweise seine ausgewachsene Hauskapelle (VW Phaeton, Audi A8, Mercedes S-Klasse o. ä.) in der Garage."

Weiteres: Gestern stellte Fritz J. Raddatz seine Erinnerungen "Unruhestifter" in Berlin vor, und Susanne Messmer will dabei vor allem einen "wie von Neid zerfressenen" Lobredner Frank Schirrmacher erlebt haben. Tobias Rapp lebt anscheinend nicht mehr in New York und weiß deshalb auch nicht so recht, wie die Stimmung da gerade ist. Besprochen wird die große Ilja-Repin-Schau in der Alten Nationalgalerie Berlin.

Und hier TOM.

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NZZ, 17.09.2003

Joachim Güntner macht sich Sorgen um die zunehmende Oberflächlichkeit des Feuilletons, die ihm beim Programm der Tagung der deutschen Feuilletonisten am Wochenende in Halle (mehr hier) eindeutig zu kurz kommt: "Der vor laufender Kamera in Journalistenbeschimpfung ausbrechende Fußball-Nationaltrainer Völler - das sind Stoffe so recht nach dem Geschmack des neuen deutschen Feuilletons. Und wenn die Süddeutsche Zeitung Rudi Völler zum freien Gebrauch fäkalsprachlicher Kraftworte ermuntert oder die Welt findet, die Düsseldorfer Polizisten, die Immendorffs Orgie unterbrachen, hätten 'einen großen Künstler bei der Arbeit gestört', dann verrät dies einiges über den Charakter jener 'intellektuellen Öffentlichkeit', deren angeblich drohendes Verschwinden die Hallenser Tagung beschäftigen soll."

Aldo Keel kommentiert wehmütig die Folgen der Ermordung Anna Lindhs in Schwedens: Sie "setzt Emotionen frei, weil das Verbrechen als Angriff auf jeden Einzelnen und auf die Gesellschaft empfunden wurde. Das verdrängte Palme-Trauma wurde reaktiviert, die Menschen suchten, von den Medien getragen, das Gemeinschaftserlebnis. Gerade in Krisen hält man an hergebrachten Werten fest, was die deutliche Ablehnung des Euro zeigt, die zugleich ein Bekenntnis, insbesondere der Frauen, zum Wohlfahrtsstaat ist."

Weitere Artikel: Georg-Friedrich Kühn spaziert am Eröffnungsabend begeistert durch das neue Erfurter Opernhaus und bespricht nebenbei noch kurz das Eröffnungsprogramm. Anlässlich des 100. Geburtstags von Adorno beschreibt Ernst Kux die Bedeutung Zürichs für die Frankfurter Schule.

Besprochen werden die Biografie "Leben der Johanna Schopenhauer" von der Publizistin Carola Stern, Inger Christensens Weltgedicht "det/das", eine Bildgeschichte zur Modefotografie der jüngsten Zeit, Julian Kornhausers Roman "Zuhause, Traum und Kinderspiele", Norbert Scheuers Roman "Flussabwärts" und Barbara Vines Roman "Königliche Krankheit" (siehe auch unsere Bücherschau heute ab 14 Uhr).

FAZ, 17.09.2003

Der israelische Chemiker Eli Pollak zweifelt in einem Essay über den "Weg zum Frieden im Nahen Osten" einige Thesen der Linken des Landes an: An eine Befriedung durch Trennung der Bevölkerungen mag er nicht glauben. Die einzige zaghafte Hoffnung setzt er in eine allmähliche Demokratisierung der arabischen Nachbarländer, denn die Ursache für deren Feindschaft liegt für ihn "im diktatorischen Charakter der arabischen Welt. Auf ihn allein gehen die gewaltigen arabischen Militärausgaben zurück. Er zwingt diese Länder, künstlich einen falschen äußeren Feind zu fabrizieren: Israel. Der Kreislauf der Gewalt lässt sich durchbrechen, wenn die eigentliche Ursache beseitigt wird. In Demokratien besitzen die nationalen Interessen gewöhnlich die größte Bedeutung. Wenn diese Interessen sagen, dass Frieden besser als Krieg ist, dann wird man Friedensverträge abschließen und durchsetzen. Ein demokratischer Staat investiert nicht in den Militärapparat, nur um einen Krieg zu führen, der nicht der eigene ist."

Weitere Artikel: Oliver Tolmein berichtet über eine Initiative für aktive Sterbehilfe des Schweizer Politikers Dick Marty, der sie im Europarat zu Debatte stellt. Paul Ingendaay fragt, was mit den spanischen "Gefrierfachwaisen" geschehen soll, etwa 200.000 Embryos, die aus künstlichen Befruchtungen übrig blieben und um die sich jetzt eine Gesetzesinitiative bemüht. Heinrich Wefing berichtet über eine Verzögerung der kalifornischen Wahlen - ihr Termin wird wegen der vermaledeiten unzuverlässigen Stimmzählmaschinen, mit denen sich jetzt die Richter beschäftigen, auf März verlegt. Gerd Roellecke hat in Speyer eine Tagung von Patentverwertern besucht. Thomas Wagner gratuliert Gilbert und George zum Sechzigsten. Patrick Bahners schreibt zum Tod des Historikers Stephan Skalweit. Rüdiger Klein stellt das Haus Zimmer in Eichstätt vor, das der Architekt Roger Karbe für den Archäologen Gerhard Zimmer entwarf. Kerstin Holm besucht ein Museum für Kunst und Geschichte in der russischen Stadt Saraisk.

Auf der letzten Seite wird die Eröffnungsrede des Berliner Literaturfestivals von Shashi Tharoor abgedruckt- sie befasst sich mit Literatur und Globalisierung. Joachim Kalka schreibt ein kleines Profil über Stephen King, der einen Ehrenpreis beim bei der Verleihung des amerikanischen National Book Awards erhielt. Und Lorenz Jäger bedauert, dass die Ausstellung zum "Mythos RAF" in den Berliner Kunst-Werken nurmehr in einer "entkernten Version" gezeigt werden wird.

Auf der Medienseite erzählt die Jürg Altwegg die Geschichte einer journalistischen Fälschung, die den Sonntags-Blick in Bedrängnis bringt. Der Journalist Lorenz Wolfers hat einen neigenen Text als Essay des Erfolgsautors David Margolick ausgegeben.

Besprochen wird Michael Winterbottoms Film "In this World".
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Archiv: Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

16.09.2003. In der SZ begrüßt Per Olov Enquist die schwedische Entscheidung gegen den Euro. Auch die FAZ hätte eine Entscheidung für den Euro peinlich gefunden. Die FR ärgert sich über die Verwässerung des Konzepts zur RAF-Ausstellung in Berlin. In der taz warnt Micha Brumlik vor falscher Gelassenheit bei Angriffen auf Juden. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.09.2003. In der SZ plädiert Amos Oz für Jassir Arafat. In der NZZ erklärt der tunesische Autor Mohamed Talbi, warum er sein Land für einen "Gulag des Geistes" hält. Die taz lobt die Qualität des iranischen Kinos, das sich besser exportiert als das deutsche Die FR und die FAZ feiern George Taboris… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.09.2003. Die SZ erklärt, warum ein Feuilletonist grundsätzlich nicht berichtet. "Kapitalismus stiftet Freiheit" ruft die taz. Die NZZ würdigt Adornos elitären Konservatismus. Die FR geht mit der Angst und Christoph Schlingensief. Und die FAZ weiß, dass eh alles Fußball ist. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.09.2003. In der FAZ rechnet A.L. Kennedy nach, wie viel Blut an Tony Blairs Händen klebt: 47 940 Liter. In der SZ verabschiedet sich Per Svensson vom Astrid-Lindgren-Land. Die NZZ berichtet, wie in den USA mit Verschwörungstheorien Pingpong gespielt wird. Die taz analysiert die "manichäische Licht-Finsternis-Symbolik" des Osama bin Laden. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.09.2003. Alles 11. September heute: In der Zeit erzählt Jorge Edwards, wie die radikale Linke zu Chiles Untergang beitrug. Die SZ präsentiert Minima Memorabilia zu Adorno. Die FAZ bemerkt zu Vorstellungen von einem aufgeräumten, patriotischen, New York: "Fuhgeddaboudit!" Und die FR verbindet alles mit einem Text von Adorno übers Fliegen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.09.2003. Adolf Muschg bedankt sich, dass wir uns die hochkarätige Unzurechnungsfähigkeit seiner Akademie leisten. Die taz fürchtet allerdings, dass das kritische Potenzial von Kunst überschätzt wird. Die SZ analysiert den amerikanischen Traum von der Unverwundbarkeit. Und alle rufen "Good Bye, Leni". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.09.2003. In der FAZ sieht Ariel Dorfman die USA gar nicht so weit entfernt vom Chile vor dreißig Jahren. Auch in der taz erinnert Luis Sepulveda an den Putsch der Generäle. Die SZ sieht im Fall Wallraff einen alten Kampf von einer neuen Generation nachgespielt. In der NZZ preist Wolfgang Sofsky… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.09.2003. In der SZ jubelt Georg Klein über das Wunder von Reykjavik. In der FAZ fürchtet Sir Martin Rees den Tag, "an dem superintelligente Roboter uns die Welt aus den Händen reißen". Die FR wandelt durch die präparierten Überreste des belgischen Kolonialismus. Und die NZZ fragt, ob Subventionen Talente hervorbringen können. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.09.2003. Die FAZ freut sich auf die Rückkehr der Frauen an die Macht. Die SZ erkennt in Casting-Shows ein getreues Abbild unserer Gesellschaft. Die taz will wissen, dass der britische Wissenschaftler David Kelly nur eine "komische Figur" gewesen ist. NZZ und FR diskutieren über das Zentrum gegen Vertreibung. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.09.2003. Hat er? War er? Die Feuilletons spekulieren über Günter Wallraff und seine Kontakte zur Stasi. Außerdem hat die FAZ niemand Geringeren als die "letzte Schlesierin" getroffen. Die SZ findet die Auswanderung aus Deutschland recht rational. Die FR rettet uns mit Adorno vor der "sanften Verblödung". Und die taz feiert HipHop… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.09.2003. Die Zeit mag die deutsche Politik nicht mehr: "Zu viel Alltag, zu wenig Eros". Die SZ zeigt, wie sich Dänemark an die Entsozialdemokratisierung seiner Kultur macht. Der FR sind die globalen Rating-Agenturen nicht geheuer. Und in der FAZ fürchtet Hussain Al-Mozany die Radikalisierung der Schiiten im Irak. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.09.2003. In der FAZ sieht Verfassungsrechtler Ernst-Wolfgang Böckenförde die Würde des Menschen zur bloßen Verfassungsnorm degradiert. In der taz trauert Lazlo F. Földeny um die deutsche Literatur: "Sprödigkeit und Schärfe sind dem Gehorsam gegenüber dem Konsens unterlegen". Die FR springt dem Jazz-Feind Adorno mit Wynton Marsalis beiseite. Und die NZZ liebt Mangos. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.09.2003. In der SZ kennt Timothy Garton Ash die Lösung für Europas dringlichste Probleme: Cailfornication. In der FR hält es Arturo Arango für einen Riesenfehler, dass Deutschland nicht an der Buchmesse in Havanna teilnehmen wird. Die taz definiert Konzeptkunst. Und die FAZ staunt über die verblüffende Selbstherrlichkeit spanischer Politik. Mehr lesen

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01.09.2003. Die FAZ kennt die Kopfgeldpreise für westliche Journalisten im Irak. Die SZ mag Filme am liebsten im Stand der Unschuld. Die NZZ tadelt die Plumpheit der Deutschen im geselligen Umgang. In der FR erzählt Jochen Schimmang, warum es sich nicht gelohnt hat, in Frankfurt zu studieren. Und die taz begeistert… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

30.08.2003. In der FAZ erkennt Marcel Reich-Ranicki: "Grass ist wie Grass". Die NZZ findet die alten Grabenkämpfe um die Vertreibung "so überflüssig wie lächerlich". Die FR lobt Armin Holz, der ohne Staatsgelder gutes Theater macht. Die SZ beendet das Salzburger "Festival für verunsicherte Bürger". Und die taz begräbt das liberale Dänemark. Mehr lesen