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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Bücherschau des Tages

Härtere Methoden

Notizen zu den Buchkritiken des Tages aus FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit. Täglich ab 14 Uhr..

02.04.2013. Die SZ lernt mit John Lanchester, endlich die bizarren Mechanismen der Finanzwelt zu verstehen. Die taz liest bei Semiya Simsek nach, wie die Familie des NSU-Mordopfers Enver Simsek jahrelang von der Polizei schikaniert wurde. Und die FAZ arbeitet sich durch zwei weitere Aktenjahrgänge zur deutschen Außenpolitik.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung

Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1981. Drei Bände

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Oldenbourg Verlag, München 2013, ISBN 9783942921565, Gebunden, 2250 Seiten, 158,00 EUR

Herausgegeben im Auftrag des Auswärtigen Amts. Bearbeitet von Daniela Taschler, Matthias Peter und Judith Michel. Das Jahr 1981 wurde bestimmt von der Krise in Polen, die in der Verhängung des Kriegsrechts kulminierte. Intensiv bereitete sich die NATO auf die im November beginnenden amerikanisch-sowjetischen Gespräche über Mittelstreckenraketen ... mehr lesen

Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1982. Zwei Bände

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Oldenbourg Verlag, München 2013, ISBN 9783486718768, Gebunden, 2000 Seiten, 138,00 EUR

Herausgegeben im Auftrag des Auswärtigen Amts. Bearbeitet von Michael Ploetz, Tim Szatkowski und Judith Michel. Das Ende der Regierung Schmidt/Genscher im Herbst 1982 markierte einen innenpolitischen Einschnitt, aber keine außenpolitische Zäsur. Einige Krisen hatten ihren Höhepunkt schon erreicht, so der Falkland- und der Libanon-Krieg. Andere Probleme ... mehr lesen

Wolfram Dufner: Ohne Halt bis Bern. Erinnerungen eines Botschafters an die Schweiz

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Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2012, ISBN 9783942951565, Gebunden, 240 Seiten, 19,90 EUR

Wolfram Dufner hat viel von der Welt gesehen. Auf diplomatischen Posten erlebte er Skandinavien, Nordamerika, Afrika und den Fernen Osten. Darüber hinaus hat er mehrere Bücher geschrieben, auch eine "Geschichte Schwedens". Das besondere Interesse des in Konstanz geborenen Diplomaten gilt der Schweiz, sie bedeutet ihm Heimat und Land der ... mehr lesen

Alexander Mühlen: Jenseits von Aden. Als Diplomat um die Welt

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Dreilinden Verlag, Berlin 2012, ISBN 9783981525908, Gebunden, 320 Seiten, 19,90 EUR

Was macht ein Diplomat auf vier Kontinenten, in fünf Sprachen und sechs Kulturen? Ist er Bürokrat im Zweireiher oder Buschmann im Wickelrock - oder beides, je nach Anlass? Hat der Vertreter / die Vertreterin dieses Berufsstandes ein bequemes Leben mit viel Freizeit, oder ist er/sie unermüdlich im Dienst, im Interesse des Heimatlandes und einer friedlicheren ... mehr lesen

Peter Springer: Stalins Stiefel. Politische Ikonografie und künstlerische Aneignung

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Dietrich Reimer Verlag, Berlin 2013, ISBN 9783496014720, Gebunden, 183 Seiten, 35,00 EUR

Der Sturz des riesigen Stalin-Monuments in Budapest war der Auftakt zur Ungarischen Revolution von 1956. Nur Stalins Stiefel verblieben damals auf dem Sockel. Anfangs noch ein Triumphdenkmal besonderer Art verselbständigte sich das Motiv politischer Hybris schon bald zur Metapher gescheiterter Macht. Das Motiv der zurückgebliebenen Stiefel reicht ... mehr lesen

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Frankfurter Rundschau

Heute leider keine Kritiken!

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Neue Zürcher Zeitung

Bertolt Brecht/Helene Weigel: Ich lerne: Gläser und Tassen spülen. Briefe 1923-1956

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Suhrkamp Verlag, Berlin 2012, ISBN 9783518418574, Gebunden, 280 Seiten, 26,95 EUR

Erst seit jüngstem gehört die "Brecht-Sammlung Victor N. Cohen" dem Brecht-Archiv, einschließlich zahlreicher unbekannter Briefe, die Brecht während seines amerikanischen Exils Mitte der vierziger Jahre von der Ostküste der USA an Helene Weigel, mit der er seit 1929 verheiratet war, nach Kalifornien geschickt hat. In einer ersten Bestandsaufnahme ... mehr lesen

Jan Knopf: Bertolt Brecht . Lebenskunst in finsteren Zeiten. Biografie

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Carl Hanser Verlag, München 2012, ISBN 9783446240018, Gebunden, 560 Seiten, 27,90 EUR

Das Leben des Bertolt Brecht - neu erzählt als die Geschichte eines kritischen Intellektuellen, der sich und sein Werk gegen politische Hindernisse und zwei Weltkriege durchsetzte und der zwischen die ideologischen Stühle geriet. Als erster nach der deutsch-deutschen Wiedervereinigung nimmt Jan Knopf den charismatischen und schwierigen Menschen, ... mehr lesen

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Süddeutsche Zeitung

Stephan Hebel: Mutter Blamage. Warum die Nation Angela Merkel und ihre Politik nicht braucht

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Westend Verlag, Frankfurt am Main 2013, ISBN 9783864890215, Gebunden, 156 Seiten, 13,99 EUR

Deutschlands beliebteste Politikerin verdankt ihren Erfolg einem permanenten Betrugsmanöver. Ihre politische Agenda hat keinen Namen und kein Gesicht, ganz Deutschland glaubt deshalb, es gäbe sie nicht. Das ist ein Irrglaube ist: Es gibt eine Agenda, die aber in erster Linie auf Erwerb und Erhalt von Macht ausgerichtet ist. Inhalte werden untergeordnet. ... mehr lesen

John Lanchester: Warum jeder jedem etwas schuldet und keiner jemals etwas zurückzahlt. Die bizarre Geschichte der Finanzen

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Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2013, ISBN 9783608947472, Gebunden, 302 Seiten, 19,95 EUR

Aus dem Englischen von Dorothee Merkel. Eindrucksvoll vermittelt John Lanchester den berühmten 99 Prozent die Hintergründe der Finanzkrise. Es sind jene, die alles zahlen dürfen, aber noch nie verstanden haben, wofür sie bezahlen und warum. Der Sündenfall begann, als Finanzjongleure die Tatsache verschleierten, dass jedes finanzielle Abenteuer ... mehr lesen

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Die Tageszeitung

Semiya Simsek: Schmerzliche Heimat. Deutschland und der Mord an meinem Vater

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Rowohlt Verlag, Reinbek 2013, ISBN 9783871344800, Gebunden, 272 Seiten, 18,95 EUR

Mit Peter Schwarz. Zweimal brach für Semiya Simsek eine Welt zusammen: das erste Mal am 9. September 2000, als ihr Vater Enver Simsek erschossen wurde. Da war sie vierzehn Jahre alt. Und dann, als nach über elf Jahren die Hintergründe der Tat ans Licht kamen: Es war der erste von zehn Morden des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU). ... mehr lesen

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Die Welt

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Die Zeit

Heute leider keine Kritiken!

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Archiv: Kolumnen

Du richtest den Kopf hoch

27.10.2014: Wer erinnert sich noch an Uwe Greßmann, in dessen Versen die Straßenbahnen Geige spielten und "die Firma" Irma hieß? Der 1969 im Alter von 36 Jahren verstorbene Dichter galt in der DDR als Sonderling; im Westen, wo man damals auf "Ermittlungen" und "neue Schlichtheit" setzte, blieb er nahezu unbekannt. Mehr lesen

Archiv: Empfehlungen

Flucht nach innen

06.10.2014: Eduardo Halfon erweist sich als der Woody Allen Guatemalas. Nino Harataschwili führt durch hundert Jahre georgischer Geschichte. Scholastique Mukasonga erinnert an den Völkermord in Ruanda. Brendan Simms erzählt Europa als Beziehungsgeschichte zwischen Nachbarn. Ulrich Raulff blickt auf die Intellektuellenszene der siebziger Jahre zurück. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Oktober. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Anne Carson: Anthropologie des Wassers

20.10.2014: Erkundungsreisen über das Leben, die Liebe, die Verschiedenheit von Männern und Frauen und die Kunst, im Wetterleuchten Karten zu studieren. Lesen Sie hier einen Auszug aus Anne Carsons "Anthropologie des Wassers". Mehr lesen

Szilard Borbely: Die Mittellosen

02.10.2014: In den siebziger Jahren, in einem kleinen Dorf in Ungarn, wächst ein elfjähriger Junge auf. Die Familie ist sehr arm, doch das sind auch andere. Warum wird gerade sie im Dorf stigmatisiert? Und woher hatte der Großvater 1944 ein Fahrrad? In der Selbstbeobachtung des Außenseiters wächst dem Jungen ein unerhörter Scharfblick zu. Lesen Sie hier einen Auszug aus Szilárd Borbélys Roman "Die Mittellosen". Mehr lesen

Diego Marani: Neue finnische Grammatik

22.09.2014: Triest 1943. Ein verwundeter Soldat, hat Gedächtnis und Sprache verloren. Da in seine Jacke ein finnischer Name eingestickt ist, vermutet der Arzt Doktor Friari, dass es sich um einen Finnen handelt. Er bringt ihm mühsam etwas Finnisch bei und schickt ihn schließlich nach Helsinki. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Romam "Neue finnische Grammatik" von Diego Marani. Mehr lesen

Hans Keilson: Tagebuch 1944

03.09.2014: Im März 1944 beginnt der Arzt und Schriftsteller Hans Keilson ein Tagebuch im holländischen Exil, mit gefälschtem Pass und teilweise im Versteck. Er schildert die Erfahrung des Untertauchens und berichtet von der Entfremdung gegenüber Frau und Kind, einer heimlichen Liebe, von Gedichten und Lektüre. Lesen Sie hier einen Auszug von April bis Oktober aus "Tagebuch 1944". Mehr lesen

Lutz Seiler: Kruso

01.09.2014: Edgar Bendler strandet im Juni 1989 auf der Insel Hiddensee. Er wird Abwäscher im Klausner, wo er Alexander Krusowitsch - Kruso - kennenlernt und in die Rituale der Saisonarbeiter eingeweiht wird. Geheimer Motor dieser Gemeinschaft ist Krusos Utopie, die verspricht, jeden Schiffbrüchigen des Landes (und des Lebens) in drei Nächten zu den Wurzeln der Freiheit zu führen. Mehr lesen

Jürgen Neffe: Mehr als wir sind

27.08.2014: Was wäre, wenn wir nicht mehr schlafen müssten? Anfang des 21. Jahrhunderts entdeckt der Chemielaborant Janush Coppki eine Wachdroge, die sich bald über die ganze Welt verbreitet. Jahrzehnte später stößt ein Biograf auf die Geschichte des unbekannten Coppki... Mehr lesen

Bora Cosic: Lange Schatten in Berlin

25.08.2014: In seinem Buch "Lange Schatten in Berlin" streift Bora Ćosić durch die Großstadt und deutet die Zeichen der bürgerlichen Kultur Europas. Dabei setzt er in einer Art philosophischer Ausgrabung seine Exilheimat als Inbegriff des 20. Jahrhunderts neu zusammen. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Gabriele Weingartner: Die Hunde im Souterrain

18.08.2014: Die Geschichte von Felice und Ulrich, ein junges ambitioniertes Paar, das in den siebziger Jahren in Amerika lebt und forscht. Dann jedoch geschieht etwas, was Ulrich verändert, und er setzt seinem Leben ein Ende. Felice versucht schließlich nach Jahren das Geheimnis zu lüften. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman "Die Hunde im Souterrain" von Gabriele Weingartner.
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Rainer Pöppinghege: Tiere im Ersten Weltkrieg

11.08.2014: Der Historiker Rainer Pöppinghege schildert, wie im Ersten Weltkrieg massenhaft Tiere rekrutiert und eingesetzt wurden. Millionen Brieftauben, Pferde, Hunde, Kamele und Ochsen waren für Kommunikation und Transport unverzichtbar, obwohl dieser Krieg schon industrialisiert war. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Tiere im Ersten Weltkrieg". Mehr lesen

Fadhil al-Azzawi: Der Letzte der Engel

07.08.2014: Der irakische Schriftsteller Fadhil al-Azzawi erzählt Geschichten aus dem Irak der fünfziger Jahre, die wie Grimm'sche Märchen anmuten. In Kirkuk lebt sein Held Hamid Nylon, der sich schließlich als Revolutionär betätigt. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman "Der Letzte der Engel".
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