Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Bücherschau des Tages

Eine gegen den Wind gerichtete Fahne

Notizen zu den Buchkritiken des Tages aus FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit. Täglich ab 14 Uhr..

13.02.2013. Von Ratgebern, die "Miese Stimmung" und "Unglücklich sein" propagieren, bekommt die FAZ schlechte Laune. Außerdem horcht sie mit Björn Kuhligks Gedichten auf "Die Stille zwischen null und eins" und lässt sich von Garfield Simon erklären, was Rooney, Ronaldo und Messi unterscheidet: die Schrift auf ihrem Trikot. Die SZ setzt sich mit der Kritik am Diskurs zur Bombardierung Dresdens in dem Band "Gedenken abschaffen" auseinander. Die NZZ zieht derweil sich mit Kevin Kuhns Debütroman "Hikikomori" ins stille Kämmerlein zurück.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung

Simon Garfield: Just my Type. Ein Buch über Schriften

Bestellen bei buecher.deCover: Simon Garfield: Just my Type. Ein Buch über Schriften

Ullstein Verlag, Berlin 2012, ISBN 3550088795, Gebunden, 368 Seiten, 19,99 EUR

Cyrus Highsmith, ein New Yorker Typograf, will einen ganzen Tag ohne Helvetica leben. Er kann die kühle, klare Schrift nicht mehr sehen. Eine schlechte Idee, wie sich herausstellt. Weder kann er sein Müsli essen, dessen Verpackung in Helvetica gestaltet ist, noch die New York Times lesen, die ebenfalls in Helvetica gedruckt ist. Einkaufen geht auch ... mehr lesen

Björn Kuhligk: Die Stille zwischen null und eins. Gedichte

Bestellen bei buecher.deCover: Björn Kuhligk: Die Stille zwischen null und eins. Gedichte

Carl Hanser Verlag, Berlin 2013, ISBN 3446241477, Gebunden, 80 Seiten, 14,90 EUR

"Wenn Du Blätter siehst, die laufen / sagte der Sohn des Metzgers / sind es schnelle Ameisen". In seinem neuen Gedichtband verlässt Björn Kuhligk die Großstadt und wendet sich der Natur zu. Selbstverständlich schreibt dieser für seine bewussten Stilbrüche und funkensprühenden Kurzschlüsse bekannte Dichter keine ungebrochene Naturlyrik, ... mehr lesen

Arnold Retzer: Miese Stimmung . Eine Streitschrift gegen positives Denken

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S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2012, ISBN 3100642058, Gebunden, 334 Seiten, 19,99 EUR

Der renommierte Arzt und Psychologe Arnold Retzer zeigt uns einen Weg aus dieser Falle. Er setzt gefährliche Mythen außer Kraft, beendet falsche Hoffnungen und erklärt den Sinn von Angst und Zweifel. Er zeigt, was man aus schlechter Stimmung machen kann und macht so den Weg frei für eine realistischen Selbsteinschätzung und Authentizität. Ein ... mehr lesen

Wilhelm Schmid: Unglücklich sein. Eine Ermutigung

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Insel Verlag, Frankfurt/Main 2012, ISBN 3458175598, Gebunden, 102 Seiten, 8,00 EUR

Ein Buch, das Mut macht, dem Unglücklichsein seinen Raum zu geben, und das tröstliche Erkenntnisse bereithält. Über das Glücklichsein scheint alles gesagt zu sein. Aber was ist mit dem Unglücklichsein? In der ausufernden Glücksdebatte sind die Schattenseiten des Glücks etwas in Vergessenheit geraten. Stattdessen entstand eine neue Art von Pflicht: ... mehr lesen

Florian Weber: Grimms Erben. Roman

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Verlag Walde und Graf, Berlin 2012, ISBN 3849300005, Gebunden, 414 Seiten, 24,95 EUR

Ignatz ist Märchenerzähler. Als der Krieg ausbricht, desertiert er. Seine Flucht führt ihn nach Warschau, wo er vor den Augen seines Bruders Zacharias von den Nazis ermordet wird. Zacharias entkommt und zieht sich nach dem Krieg nach Bayern zurück. In seinem Gartenhaus aus Holz erschafft er sich mit seiner Märchenbibliothek eine eigene und wunderbare ... mehr lesen

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Frankfurter Rundschau

Heute leider keine Kritiken!

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Neue Zürcher Zeitung

Klabund: Literaturgeschichte. Die deutsche und die fremde Dichtung von den Anfängen bis zur Gegenwart

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Elfenbein Verlag, Berlin 2012, ISBN 3941184180, Gebunden, 400 Seiten, 40,00 EUR

Herausgegeben von Ralf Georg Bogner. Die deutsche und die fremde Dichtung führt Klabund in seiner Literaturgeschichte nicht nur geschichtlich, sondern auch inhaltlich zusammen. Es gelingt ihm, eine Art poetologischer Ideengeschichte zu formulieren, die ihren weiten Blick auf Literatur, Religion, Philosophie und Historie aus einem kulturellen Spiegelbild ... mehr lesen

Kevin Kuhn: Hikikomori. Roman

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Berlin Verlag, Berlin 2012, ISBN 3827011167, Gebunden, 240 Seiten, 14,99 EUR

Till hat alle Freiheiten: er geht auf "die freieste Waldorfschule der Welt", seine Eltern - ein anthroposophisch motivierter Schönheitschirurg und die Kuratorin eines innovativen SchauRaums - fördern ihn, wo sie nur können. Als er nicht zum Abitur zugelassen wird, ist er plötzlich auf sich selbst zurückgeworfen und beginnt nachzudenken: ... mehr lesen

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Süddeutsche Zeitung

Gedenken abschaffen. Kritik am Diskurs zur Bombardierung Dresdens 1945

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Verbrecher Verlag, Berlin 2013, ISBN 3943167232, Broschiert, 344 Seiten, 15,00 EUR

Herausgegeben von Autor_innenkollektiv "Dissonanz". Dresden, imaginiert als die schöne, unschuldige Kunst- und Kulturstadt, ist das deutsche Opfernarrativ schlechthin - unnötig bombardiert, kurz vor Ende des Krieges mit "Hunderttausenden Toten". Die alliierten Luftangriffe vom 13. bis 15. Februar 1945 bilden einen festen Bezugspunkt ... mehr lesen

Joachim Meyerhoff: Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war. Roman. Alle Toten fliegen hoch, Teil 2

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Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2013, ISBN 3462045164, Gebunden, 352 Seiten, 19,99 EUR

Ist das normal? Zwischen Hunderten von Verrückten als jüngster Sohn des Direktors einer Kinder- und Jugendpsychiatrie aufzuwachsen? Der junge Held in Meyerhoffs zweitem Roman kennt es nicht anders und mag es sogar sehr. Sein Vater herrscht über 1200 Patienten, verschwindet zu Hause aber in seinem Lesesessel. Seine Mutter organisiert den Alltag, hadert ... mehr lesen

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Die Tageszeitung

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Archiv: Kolumnen

ans winken denken bei der wut

31.03.2014: Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung und das Lyrikkabinett empfehlen die besten Lyrikbände des Jahres 2013. Zum Nachlesen und Nachhören. Mehr lesen

Archiv: Empfehlungen

Kulturelle Heimsuchung

10.03.2014: Jonathan Lethem führt uns in den Garten der Dissidenten, Alfonsina Storni führt uns in das Großstadtleben von Buenos Aires in den Dreißigern. Tom Reiss erzählt die Geschichte des wahren Grafen von Monte Christo. Jaron Lanier macht Umverteilungsvorschläge für die Profite aus dem Digitalen. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats März. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Luiz Ruffato: Feindliche Welt

17.04.2014: Der brasilianische Schriftsteller Luiz Ruffato schrieb einen fünfbändigen Romanzyklus mit dem Titel "Vorläufige Hölle". Schauplatz des zweiten Bandes mit dem Titel "Feindliche Welt" ist Zé Pintos Gasse, ein Armenviertel der Textilindustriestadt Cataguases im Landesinneren Brasiliens. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Leila Guerriero: Strange Fruit

14.04.2014: Die argentinische Journalistin Leila Guerriero erzählt in "Strange fruit" von einer Gruppe junger Studenten, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Toten in den Massengräbern der Diktatur zu identifizieren - und mit ihren Methoden mittlerweile im Kongo wie im Kosovo gefragt ist. Lesen Sie hier den Auszug aus dem Reportagenband. Mehr lesen

Chimamanda Ngozi Adichie: Americanah

07.04.2014: Die nigerianische Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie erzählt in "Americanah" die Liebesgeschicht von Ifemelu, die nach Amerika geht, und von Obinze, den es nach London verschlägt. In Lagos treffen sie sich nach Jahren wieder, jedoch hat Obinze nun Frau und Kind. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman "Americanah". Mehr lesen

Geert Buelens: Europas Dichter und der Erste Weltkrieg

31.03.2014: Sommer 1914: Millionen Männer zogen singend an die Front, und die Dichter standen dabei in vorderster Linie. Englische war poets und deutsche Expressionisten, französische Dadaisten und russische Futuristen, flämische, ungarische und baltische Autoren kämpften mit  Waffe und Worten. Lesen Sie hier einen Auszug aus Geert Buelens' Untersuchung "Europas Dichter und der Erste Weltkrieg". Mehr lesen

Javier Cercas: Outlaws

24.03.2014: Javier Cercas erzählt aus verschiedenen Perspektiven die Geschichte von Ignacio, Zarco und der verführerischen Tere, einer Bande verlorener Jugendlicher, die zu Gangstern werden. Ignacio steigt aus, um sein Leben zu retten, und trifft Jahre später vor Gericht auf Zarco, als sein Strafverteidiger. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman "Outlaws". Mehr lesen

Zsófia Bán: Als nur die Tiere lebten

10.03.2014: Die ungarische Autorin Zsófia Bán erzählt in 15 Geschichten von Emigration, Entwurzelung und den emotionalen Schocks, die ein Leben in ein Davor und Danach teilen. Lesen Sie hier zwei Geschichten aus dem Band "Als nur die Tiere lebten". Mehr lesen

Yahya Hassan: Gedichte

07.03.2014: Yahya Hassan hat mit seinen stakkatohaften, den Islam und die dänischen Institutionen kritisierenden Gedichten die dänische Öffentlichkeit gründlich aufgewühlt. Auch in Deutschland wurde schon viel über ihn berichtet. Nun erscheinen seine Gedichte auf Deutsch - hier eine kleine Auswahl. Mehr lesen

Leonardo Padura: Ketzer

06.03.2014: London 2007, Havanna 1939, Amsterdam 1648. Was gibt es gemeinsames zwischen diesen Stationen? Leonardo Padura erzählt vom Schicksal jüdischer Flüchtlinge aus Deutschland, einem verschwundenen und wieder aufgetauchten Bild Rembrandts und dem Havanna heute. Sein Held Mario Conde bringt Licht ins Dunkel der Geheimnisse. Lesen Sie hier einen Auszug aus Leonardo Paduras Roman "Ketzer". Mehr lesen

Robert Kindler: Stalins Nomaden

03.03.2014: Völkermord und Staatsterror kennzeichnen das 20. Jahrhundert. Unter Stalin durfte es keine Nomaden geben, sie waren nicht kontrollierbar. Sowjetisierung durch Hunger - so nennt Robert Kindler das Projekt der Bolschewiki, die multiethnische Bevölkerung in Kasachstan durch Sesshaftmachung, Kollektivierung und die Inszenierung von Chaos und Elend zu unterwerfen. Lesen Sie hier einen Auszug aus der Studie "Stalins Nomaden". Mehr lesen

Sabine Kray: Diamanten Eddie

17.02.2014: Einen Roman über das Leben ihres Großvaters hat Sabine Kray vorgelegt. "Diamanten Eddie" machte im Nachkriegsdeutschland Karriere als Dieb und Hehler und lebte auf großem Fuß. Seine schrecklichen Erlebnisse in den Straf- und Arbeitslagern der Nazis als polnischer Zwangsarbeiter verfolgten ihn jedoch bis zu seinem Tod. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen